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Thema:

von jemand der weiss was läuft im Libanon!

(281x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von eazy-unit

26.07.2006 01:26:01

eazy-unit

Profilbild von eazy-unit ...

Themenstarter
eazy-unit hat das Thema eröffnet...

Von Peter Scholl-Latour

Hat Sie der Gewaltausbruch überrascht?
Scholl-Latour: Das Ausmaß hat mich überrascht, denn es besteht in der Tat eine gewisse Disproportion zwischen den bedauerlichen Zwischenfällen - die ja nichts Ungewöhnliches sind in der Region - und der Reaktion darauf. Es hat auch früher Gefangennahmen von israelischen Soldaten gegeben. Aber selbst unter sehr tatkräftigen israelischen Regierungschefs wie Scharon oder Netanjahu wurde dies im Zuge eines Austauschs geregelt.

Man konnte nach dem Vorgehen im Gazastreifen und nun im Libanon den Eindruck gewinnen, die Israelis haben nur darauf gewartet, eingreifen zu können. Täuscht dies?
Scholl-Latour: Es ist etwas daran. Ich habe mir lange überlegt, was der Plan im Libanon sein könnte. Diesmal geht es darum, die Hisbollah zu zerschlagen. Und die Israelis wollen wohl auch die übrigen Libanesen, die sunnitischen Muslime und vor allem die christlichen Konfessionen gegen die Schiiten im Süd-Libanon aufbringen. Ob diese Rechnung aufgeht, und ob die Sunniten und Christen, die von den Bombardements ebenfalls aufs Härteste getroffen werden, ein Verlangen haben, gegen die Hisbollah vorzugehen, bezweifle ich.

"Ich bezweifle, dass die Rechnung Israels aufgeht"

Was halten sie denn vom Einsatz einer internationalen Friedenstruppe, und sind deutsche Soldaten in einer solchen Truppe vorstellbar?
Scholl-Latour: Wir haben ja bereits die internationale Schutztruppe Unifil von mehreren tausend Mann im Süd-Libanon - Soldaten aus aller Herren Länder. Die sitzen in ihren kleinen Festungen und haben nie etwas getan, um Übergriffe aus dem Norden zu verhindern. Soll mehr passieren, müssten sie schon einen regelrechten Kampfauftrag bekommen, und es müssten europäische Truppen sein, die wirklich etwas taugen: Briten, Franzosen und Deutsche. Und dann kommt das Problem: Die Deutschen müssten im Notfall auch auf jene schießen, die die vereinbarte Waffenruhe stören - und das können auch Israelis sein. Ich kann mir aber nun wirklich nicht vorstellen, dass deutsche Soldaten auf Juden schießen.

Wie stark ist die Hisbollah im Libanon?
Scholl-Latour: Man spricht immer von ein paar hundert Mann, aber das stimmt nicht. Ich kenne diese Gruppe und ihre Anführer gut. Die Hisbollah stützt sich auf eine schiitische Bevölkerung, die mindestens 40 Prozent der Libanesen ausmacht. Unter den hunderttausenden Schiiten, die politisch und religiös enorm motiviert sind, wird man mehr als 400 Kämpfer finden. Noch etwas: Die Hisbollah ist eine außerordentlich disziplinierte und hervorragend trainierte Truppe.

Wie groß ist der Rückhalt der Hisbollah, die mit Schulen und Kliniken viel für die Menschen im Libanon tut, im Volk?
Scholl-Latour: Sehr groß, und das ist auch die Stärke etwa der Hamas gegenüber der Fatah-Bewegung in Israel: Diese islamistischen Bewegungen gewinnen die Zuneigung der Bevölkerung dadurch, dass sie sich um Dinge kümmern, um die sich die pro-westlichen Regierungen und Regime im Nahen Osten überhaupt nicht zu kümmern scheinen. Die Hisbollah, das sind keine Wilden. Sie sind auch nicht der verrückte Haufen, als der sie immer dargestellt werden.

Wie stark ist die Unterstützung für die Hisbollah in Syrien und im Iran - mit dessen Hilfe sie 1982 entstanden ist - wirklich?
Scholl-Latour: Das Absurde ist ja, dass das Verhältnis zwischen Hisbollah und Damaskus nicht besonders eng ist. Es gibt zwar Waffenlieferungen über Syrien, aber ideologisch stehen sie sich nicht nahe. Die Verflechtung mit dem Iran hingegen ist sehr eng: Im Büro von Hisbollah-Chef Nasrallah hängen die Bilder von Ayatollah Khomeini, Ayatollah Chamenei und nun wohl auch von Präsident Ahmadinedschad.

Der Iran hat Israel vor Angriffen auf Syrien gewarnt. Ist er denn überhaupt in der Lage, etwas zu unternehmen?
Scholl-Latour: Man soll die Iraner nicht unterschätzen, so wie man derzeit dabei ist, die Hisbollah zu unterschätzen. Was den Amerikanern im sunnitischen Dreieck des Iraks passiert, das könnte den Israelis in schlimmerer Form im Süd-Libanon passieren - auch wenn die Kampfkraft der israelischen Armee der Kampfkraft der US-Infanterie zweifellos überlegen ist. Noch etwas: Der schiitisch-politische Machtzuwachs im Iran und in der gesamten Region ist entstanden aus der tiefen Not der Bevölkerung heraus. Das hat nicht nur terroristische Motive, wie behauptet wird.

"US-Senatoren sprechen schon vom 3. Weltkrieg"

Droht im Nahen und Mittleren Osten ein neuer Flächenbrand?
Scholl-Latour: Es gibt amerikanische Senatoren, die reden bereits vom dritten Weltkrieg. Wir Europäer können da nicht viel ausrichten. Und US-Präsident Bush hat total Partei für Israel ergriffen. Dabei sind nur die USA in der Lage, in der Region etwas zu bewirken. Man sollte sich daran erinnern, dass Bushs Vorgänger Clinton eine viel differenziertere Politik betrieben hat; er hat gelegentlich auch den Israelis gesagt: Jetzt reicht es. Bush hingegen macht die israelische Politik in allen Punkten mit. Aber obwohl er im Nahen Osten keine Glaubwürdigkeit mehr hat, sind die Amerikaner die Einzigen, die etwas durchsetzen könnten. Sie haben die Machtmittel und könnten einen Einfluss auf Israel nehmen, wie er für Europäer undenkbar ist und ihn Deutschland aufgrund seiner Vergangenheit nicht haben kann.

Quelle: http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/nahost/art855,691938.html

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Beitrag von Caipigirl...

26.07.2006 01:35:30

Caipigirl...

Profilbild von Caipigirl2609 ...

haste irgendwie langeweile???

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Beitrag von vrone

26.07.2006 01:37:22

vrone

vrone hat kein Profilbild...

du....


moje nochma....des is jetzt zu viel =P

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Beitrag von cause_havoc

26.07.2006 01:37:24

cause_havoc

Profilbild von cause_havoc ...

die ganze aktion is doch von langer hand geplant...
die israelischen militärs haben doch nur auf ne gelegnheit gewartet die muskeln spieln zu lassen

alles kagge

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