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Beitrag von Kiki00

28.12.2005 14:13:08

Kiki00

Kiki00 hat kein Profilbild...

Themenstarter
Kiki00 hat das Thema eröffnet...

...Hat jemand was zu "Nachtgedanken" von Heine? Hab das Internet schon durchstöbert, da gibts nur Mist.
danke.

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Beitrag von schweppes...

28.12.2005 14:16:46

schweppes...

schweppesvol1 hat kein Profilbild...

was brauchst du denn?

Nachtgedanken
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

Die Jahre kommen und vergehn!
Seit ich die Mutter nicht gesehn,
Zwölf Jahre sind schon hingegangen;
Es wächst mein Sehnen und Verlangen.

Mein Sehnen und Verlangen wächst.
Die alte Frau hat mich behext.
Ich denke immer an die alte,
Die alte Frau, die Gott erhalte!

Die alte Frau hat mich so lieb,
Und in den Briefen, die sie schrieb,
Seh ich, wie ihre Hand gezittert,
Wie tief das Mutterherz erschüttert.

Die Mutter liegt mir stets im Sinn.
Zwölf lange Jahre flossen hin,
Zwölf Jahre sind verflossen,
Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.

Deutschland hat ewigen Bestand,
Es ist ein kerngesundes Land!
Mit seinen Eichen, seinen Linden
Werd ich es immer wiederfinden.

Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben.

Seit ich das Land verlassen hab,
So viele sanken dort ins Grab,
Die ich geliebt - wenn ich sie zähle,
So will verbluten meine Seele.

Und zählen muß ich - Mit der Zahl
Schwillt immer höher meine Qual,
Mir ist, als wälzten sich die Leichen
Auf meine Brust - Gottlob! sie weichen!

Gottlob! durch meine Fenster bricht
Französisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

Heinrich Heine (1797-1856)

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Beitrag von Kiki00

28.12.2005 14:17:48

Kiki00

Kiki00 hat kein Profilbild...

Themenstarter
Kiki00 hat das Thema eröffnet...

dat isses

Profil | Livenachricht | SMS senden | Gästebuch | Nachricht | Bildergalerie


Beitrag von Boring_Joint

28.12.2005 14:19:29

Boring_Joint

Profilbild von Boring_Joint ...

lol schon allein die aussage "ich hab das internet schon durchstöbert"
wenn du das getan hättest, könntest du den dreck auswendig

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Beitrag von schweppes...

28.12.2005 14:21:07

schweppes...

schweppesvol1 hat kein Profilbild...

Hinweise zur Interpretation
Das Gedicht gehört zu den nach 1840 entstandenen politischen Gedichten, die 1844 als "Zeitgedichte" veröffentlicht wurden. Entstanden im Sommer 1843; Heine erkennt in Deutschland Anzeichen für eine fortschrittliche gesellschaftliche Entwicklung

Deutschland-Bild: D. als Gegenstand der Sehnsucht, zugleich Liebe und Schmerz

1. Teil
Ausdruck der Sorge um D.
Einsamkeit des Exils, Erinnerung an liebe Menschen (Mutter, Freunde)
Monotonie der langen Trennung ("Jahre"
Liebesbekenntnis zur Mutter

2. Teil (ab 6. Strophe)
Dichter scheint sich zu beruhigen,
Heine kennt zwei D.s: das alte, offizielle, verschimmelte - das wirkliche und noch anonyme
Gedicht drückt die Sorge des exilierten Dichters um das wirkliche D. aus

Mutter als Symbol für D., damit persönliches Liebesbekenntnis möglich, ohne im Politischen hohl und patriotisch zu tönen

Rahmen: Frankreich - D = Tag - und Nacht

sprachlich umgesetzte "Nachtgedanken":
monotone Wiederholungen, sprunghafte Gedanken, visionäre Bilder

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