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Verhaltensbiologische Betrachtungen des Menschen

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Seiten: 1

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Beitrag von AggroAaron

16.03.2007 01:27:55

AggroAaron

Profilbild von AggroAaron ...

Themenstarter
AggroAaron hat das Thema eröffnet...

(So fertig damit. Wer in Bio einmal etwas über das Kindchenschema und über das Gedächtnis machen muss, hier vielleicht ne Hilfestellung MFG Aaron)

Verhaltensbiologische Betrachtungen des Menschen
Kindchenschema
1.1
Zuerst einmal sollte geklärt werden was das Kindchenschema überhaupt ist.
Das Kindchenschema bezeichnet die bei Menschen und bei vielen höheren Tierarten vorkommenden kindlichen Proportionen, die als Schlüsselreiz gedeutet werden und Fürsorgeverhalten und Kümmerungsverhalten auslösen, wodurch gerade im Tierreich gewährleistet ist, dass sich die Eltern um ihre Jungen kümmern, sie beschützen und groß ziehen. Die Evolution der höheren Arten verlangte bei der immer länger dauernden Großzucht zur Selbständigkeit einen Mechanismus, um die Eltern ans Kind zu binden.
Zu dem kindlichen Äußeren gehören Merkmale wie "groß wirkende" runde Augen, Stupsnase, Pausbacken, zurückgezogenes Kinn und eine hohe, gewölbte Stirn. Der kindliche Kopf ist im Vergleich zum Körper größer als beim Erwachsenen und die Gliedmaßen (Arme, Beine, Finger) sind kürzer.
Neben dieser körperlichen Eigenschaft erlangen Säuglinge schon in den ersten Lebensmonaten Handlungsfähigkeiten wie das soziale Lächeln, um aktiv zu anderen Menschen Beziehungen aufzubauen.
Das Gegenstück wird als das Mutterschema bezeichnet, das bei Kleinkindern Vertrauen und Klammern auslöst.

Aus dem alltäglichen Gebrauch kennt man das Kindchenschema wenn man ein kleines Baby oder eine Art von einem Kleinkind trifft und man immer wieder hört: „Ohh ist der/die/das aber süß“

Dazu ein weiteres Beispiel:
Die Assoziation des Kindchenschemas mit "süß" und "niedlich" wirkt allgemein und auch in Bereichen, die über die ursprüngliche biologische Funktion hinausgehen. Die Universität Regensburg konnte in einer Studie nachweisen, dass erwachsene Männer- und Frauengesichter als besonders attraktiv beurteilt werden, wenn man sie mit Computerhilfe dem Kindchenschema annähert, also einen gewissen "Kindchenanteil" hinzumischt. Auch in der Kosmetik wird das Kindchenschema eingesetzt, um die Attraktivität zu erhöhen.
Sehr viele Produkte (Stofftiere und Puppen) werden mit Hilfe des Kindchenschemas gezielt auf "niedlich" designt. Auch im Manga und Anime wird das Kindchenschema (hier besonders groß gezeichnete Augen, überproportional große Köpfe und sehr kleine oder ganz fehlende Nasen) besonders eingesetzt, um die Attraktivität (die "Jugendlichkeit" zu erhöhen. Übertrieben wird dies im Super Deformed-Zeichenstil verwandt.


Ein weiteres Beispiel des Kindchenschmas ist Mickey Maus.
Die Comic Figur von Walt Disney ist eine der beliebtesten und bekanntesten bei Kindern und Erwachsenen. Doch Mickey Maus sah nicht immer so süß aus wie man sie heute kennt. Zur Zeit der Entstehung von Mickey Maus war sie eher grob, hatte kleine Augen und lange Beine. Es wurde nur Wert darauf gelegt das man sie als Maus erkennt. Später erkannte Disney das, das Kindchenschema auch auf seine Figuren wirkt und somit veränderte er Mickey Maus. Die Augen wurden größer die Beine kürzer und das Gesamtbild der Maus wurde kindlicher und „süßer“. Hier die beiden vergleiche von der Maus aus den 20er Jahren und wie man sie heute kennt.











1.2
Das Kindchenschema wird bevorzugt bei Waren angewandt welche von Kindern gekauft werden sollen. Schokolade oder Plüschtiere nahmen mit der Zeit immer mehr die Gestalt von Süßen Figuren an. Doch nicht nur bei Kinderprodukten wird das Kindchenschema verwendet. Jeder Erwachsene der schon einmal Kaffe getrunken hat kennt ihn, den Bären von „Bärenmarke“ eine bekannte Milch welche in der Werbung immer von einem Plüschbären aus einem Milcheimer in eine Kanne gegossen wird und somit bereit für den Verzehr steht. Bei Wachmittel wie Lenor oder anderen wird mit kleinen Babys geworben welche sich in dem kuschlig weichem Handtuch wohl fühlen. Und auch bei Haribo, dem beliebtestem Gummibärchen ist dies der Fall. Der Haribo-Goldbär und der Haribo-Junge!

1.3
Es ist unschwer zu erkennen das bestimmte Altersgruppen angesprochen werden. All diese Mittel sind Werbestrategien. Der Rasierer wird von einem attraktiven Mann vorgestellt, die neusten Schuhe von einer wunderschönen Frau und mit den tollen Spielzeugen spielen die süßesten Kinder. Doch es gibt nicht nur Werbung mit dem Kindchenschema. Es gibt auch ganz normale Angebote welche eben nur einen Schriftzug tragen (Ariel, Cola, Wurst, Käse etc.) da diese breit gefächerte Gruppen ansprechen und sich auf kein Alter oder keine Personen festlegen.

2. Der Mensch, ein passiver Tragling
Was ist ein Tragling: Tragling kann man sehr gut mit dem Moro-Reflex erklären. Moro-Reflex bedeutet „Klammerreflex“ der tritt bei Säugetieren auf, wie zum Beispiel bei dem Affen.
Beim Menschen führt das Zurückneigen des Neugeborenen aus der sitzenden Position in die Rückenlage zu einem ruckartigen Öffnen der Arme und Spreizen der Finger. Nach Öffnen des Mundes wird die Arm- und Handbewegung rückgängig gemacht und endet in einem festen Faustschluss. Auch Schrecksituationen können den Moro-Reflex auslösen. Von Eltern wird dieser oft als Zusammenzucken empfunden. Nicht selten wird die Symptomatik des West-Syndroms mit den beim Moro-Reflex auftretenden Bewegungsmustern verwechselt.
Der Moro-Reflex ist überlebenswichtig für den jungen Säugling, denn er ermöglicht z. B. den ersten Atemzug und hilft, die Luftröhre zu öffnen, wenn das Neugeborene zu ersticken droht. Er bildet sich beim Menschen in der 9. Schwangerschaftswoche und verliert sich ab dem 3./4. Lebensmonat durch das Reifen des Nervensystems.
Bei Jungtieren, die von ihren Eltern am Körper getragen werden, verhindert der Moro-Reflex auch das Herunterfallen vom elterlichen Körper durch das Nachgreifen im Fell. Evolutionsbiologen sehen im Moro-Reflex deshalb auch einen Hinweis darauf, dass menschliche Säuglinge ehemalige aktive Traglinge sind.
Falls der Moro-Reflex aus den verschiedensten Gründen nicht zeitgerecht (ungefähr im 4. Lebensmonat) im Rahmen der neurologischen Reifung durch den erwachsenen Schreckreflex ersetzt wurde, können später folgende Begleiterscheinungen auftreten:
Überempfindlichkeit, Hyperaktivität, Impulsivität, Aufmerksamkeitsdefizite (kann sich nicht auf eine Sache konzentrieren), ADHS, Autimus, sensorische Überladung, Ängstlichkeit, labile Gefühlslagen, emotionale und soziale Unreife.
Bei Affenkindern sind die Sinnesorgane schon leistungsfähig, sie können auch viele Bewegungen ausführen, sich aber noch nicht auf Dauer selbständig bewegen und den Eltern folgen. Sie klammern sich aktiv an ihre Mutter an und werden von ihr herumgetragen. Man bezeichnet sie daher als „aktive Traglinge“. Menschliche Neugeborene können sich nicht aktiv anklammern. Ihre Bewegungsfähigkeit und ihre Sinnestätigkeit sind, verglichen mit kleinen Äffchen, noch nicht so weit entwickelt. Sie sind passive Traglinge
3.
Verbale Gewalt ist fast schon alltägliche an Schulen anzutreffen. In diversen Gruppen von Jugendlichen gehört es zur Normalität, ihre Aggressionen durch Worte an Minderheiten auszulassen.
Von der verbalen Herabsetzung der Blondine, über die Entmenschlichung von als fremd wahrgenommenen anderen, bis hin zu Hasserfüllten Übergriffen auf Ausländer und Minderheiten oder politisch Andersdenkenden. Dazu zählen sexistischen Sprüchen wie: „Alle, die was Kurzes anhaben, müssen schon ran genommen werden“ oder „Ich glaub, die braucht mal wieder einen gescheiten **** drinnen“. Schwule werden mit der Bemerkung „Hier stinkts schon“ begrüßt oder unter Androhung von Gewalt, zum Verlassen des Lokals aufgefordert. Schwarze werden als Dreckmenschen, minderwertige Rasse, Bimbos, Nigger oder schwarzes Affenvieh bezeichnet. Alle die irgendwie „ausländisch“ aussehen, sind Kanaken. Linke oder Punks werden kurzerhand zu Zecken und dann folgt die Aussage: „Die Zecke ist ein Parasit. Parasiten müssen ausgerottet werden!“
Doch es bleibt nicht nur bei verbaler Gewaltäußerung. Immer wieder kommt es zu körperlichen Gewalttaten. Mitschüler und Außenseiter werden brutal zusammengeschlagen, Lehrer werden bedroht und Sachgegenstände werden mutwillig und zielgerichtet zerstört.
Immer öfter hört man von Amokläufen an deutschen Schulen.
Am Stärksten in Erinnerung geblieben, ist wohl der Amoklauf vom 26. April 2002 in Erfuhrt. Der Gymnasiast Robert Steinhäuser erschießt im Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und sich selbst. Doch die Gewaltserie an Schulen geht weiter; im Mai 2006 verletzte an einer Hauptschule in Hamm ein 15-Jähriger einen gleichaltrigen Mitschüler mit drei Messerstichen in den Rücken lebensbedrohlich. Am 29. Mai 2006 erleidet in Berlin-Kreuzberg eine Lehrerin an der Lemgo-Grundschule mehrere Knochenbrüche im Gesicht, durch die Schläge eines 12jährigen Schülers. Am 20. November 2006verletzt an der Realschule Geschwister-Scholl-Schule in Emsdetten ein 18jähriger Amokläufer 37 Menschen und tötet sich selbst. Sein Sprengstoffgürtel musste nach der Tat von der Polizei entschärft werden.

Doch woran liegt es, dass immer mehr Jugendliche zur Gewalt greifen?
Ich bin der Meinung, dass die Medien einen großen Einfluss auf das Aggressionsverhalten der Kinder und Jugendlichen haben.
Ein Grund für die Zunahme des Gewaltpotentials in der realen Welt ist die Darstellung von Gewalt in den Medien, insbesondere im Fernsehen. Dieses Medium ist sehr weit verbreitet. So genannte „Vielseher“ empfinden ihre Umwelt meist als bedrohlich. Sie sehen die Realität so, wie sie im Fernsehen vermittelt wird. Sie sind meist ängstlich und lösen ihre Konflikte mit Gewalt.
Auch gewaltverherrlichende Computerspiele, wie zum Beispiel so genannte Ego-shooter, regen die Fantasie der Jugendlichen zu Gewalttaten an. In der virtuellen Welt wird das töten von anderen Menschen als selbstverständlich und normal dargestellt.
Doch nicht nur die Medien allein haben Schuld an der Gewaltverherrlichung. Ich denke, dass auch Eltern oder andere Erziehungsinstanzen versagen. Sie setzten sich nicht genügend mit der Problematik der Gewaltverherrlichung in Medien auseinander. Sie müssten intensiver mit ihren Kindern über diese Probleme sprechen und sie analysieren. Erst dann kann ein Kind oder Jugendlicher in der Lage sein, die virtuelle Welt zu verstehen und sie von der realen Welt abgrenzen.
Doch nicht nur die Medien allein sind Indikatoren für die zunehmende Gewaltbereitschaft. Ein weiterer Grund dafür ist auch die immer größer werdende soziale Ungleichheit. Armut, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, berufliche Perspektivlosigkeit bewirkt jugendliche Gewalt als Antwort auf die soziale Ungleichheit. Demzufolge ist besonders in Stadtvierteln mit besonders hoher Armut eine erhöhte Gewaltbereitschaft zu vernehmen.
Es gibt verschiedene Ziele, die Jugendliche durch aggressives Verhalten erreichen wollen. Zum einen gibt es die instinktive Aggression. Dort geht es um die Verteidigung eines Reviers, einer Rangposition oder um Notwehr. Bei der Ärger-Aggression wird eine negative Stimmung abreagiert; möglich sind auch Rache bzw. Verteidigung gegenüber einem Provokateur. Der instrumentellen Aggression geht es beispielsweise um Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zuwendung, um Macht oder materielle Vorteile. In der Schule dominieren Macht- und Statusgewinn sowie die Suche nach Zugehörigkeit. Schließlich gibt es noch die Aggression als Nervenkitzel oder Selbstzweck, d. h. Lustgewinn aus Streit und/oder sadistischem Verhalten.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass viele Umwelteinflüsse einen Menschen prägen. Ich denke, dass nicht nur ein einzelner der vorher genannten Fakten einen Menschen gewalttätig werden lässt. Es kommt immer auf das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren an. Ebenfalls lässt sich feststellen, dass Gewalt nicht erblich bedingt ist, da ein Mensch zu dem wird, wie er erzogen und beeinflusst wird. Die Erziehung und die Vermittlung von Werten und Normen spielt also eine große Rolle für die Gewaltentwicklung bei Kindern und Jugendlichen
4.1 Gedächtnis
Unter Gedächtnis versteht man die Fähigkeit des Nervensystems von Lebewesen, aufgenommene Informationen zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen. Die gespeicherten Informationen sind das Ergebnis von bewussten oder unbewussten Lernprozessen, die Fähigkeit zur Gedächtnisbildung ist Ausdruck der Plastizität von neuronalen Systemen. Im übertragenen Sinne wird das Wort Gedächtnis auch allgemein für die Speicherung von Informationen in anderen biologischen und technischen Gebieten benutzt.

Die 3 verschiedenen Gedächtnisarten:
Sensorisches Gedächtnis
Neue Informationen erreichen das Gehirn grundsätzlich über die Sinnesorgane. Die ankommenden Datenmengen übersteigen die Kapazität des Bewusstseins bei weitem. Sie werden daher in einem sensorischen Gedächtnis (auch sensorisches Register) gespeichert, das über eine große Kapazität verfügt, die Informationen aber nur sehr kurz – wenige Zehntelsekunden – speichern kann. Vergessen beginnt sofort nach der Aufnahme, Informationen können auch aktiv gelöscht und durch nachfolgende Informationen überschrieben werden.
Das sensorische Gedächtnis ist für jede Sinnesmodalität spezifisch, unter anderem spricht man auch vom ikonografischen Gedächtnis für das visuelle System und vom echoischen Gedächtnis für das auditive System. Die Speicherung im sensorischen Register erlaubt den im Großhirnkortex für jede Modalität spezifischen Gebieten, die Informationen zu interpretieren, eine Mustererkennung durchzuführen, mit bekannten Reizmustern aus dem Langzeitgedächtnis zu vergleichen und schließlich zu filtern und zu bewerten. Es handelt sich bei diesem Verarbeitungsvorgang um einen der zentralen, steuerbaren Prozesse von Bewusstsein und Aufmerksamkeit.
Die Daten aus dem sensorischen Gedächtnis müssen enkodiert werden, um ins Arbeitsgedächtnis überführt zu werden. Das kann verbal erfolgen, oder auf nicht-verbale Weise vor allem mit räumlichen Kontextreizen.

Arbeitsgedächtnis
Im Zentrum der bewussten Informationsverarbeitung steht das Arbeitsgedächtnis. Es ist durch eine außerordentlich begrenzte Kapazität von nur 5 - 9 Informationseinheiten (Chunks) gekennzeichnet. Die Informationen sind zeitlich geordnet, Vergessen erfolgt durch Überschreiben und kann durch Wiederholen vermieden werden. Die Informationen können weiterverarbeitet werden, Ergebnisse müssen zur längerfristigen Speicherung in das Langzeitgedächtnis überführt werden.

Das früher übliche Modell des Kurzzeitgedächtnisses wurde in den letzten 25 Jahren durch das Modell Arbeitsgedächtnis abgelöst, das folgende drei Systeme beinhaltet:
• Der räumlich-visuelle Notizblock zur kurzfristigen Speicherung von visuellen Eindrücken.
• Die artikulatorische Schleife dient zur Speicherung von verbalen Informationen, welche durch ein inneres Wiederholen relativ lange verfügbar bleiben können.
• Die zentrale Exekutive verwaltet beide Systeme und verknüpft Informationen aus diesen Systemen mit dem Langzeitgedächtnis.
Langzeitgedächtnis
Das Langzeitgedächtnis schließlich ist das dauerhafte Speichersystem des Gehirns. Es handelt sich nicht um ein einheitliches Gebilde, sondern um mehrere Speicherleistungen für verschiedene Arten von Information. Über Begrenzungen der Kapazität und der Verweildauer des Inhalts ist nichts bekannt. Vergessen findet anscheinend weniger durch Informationsverlust wie in den anderen, kurzzeitigen Gedächtnisformen statt, sondern durch Interferenz mit anderen, vorher oder später gelernten Inhalten.

Man kann also folgende vier Prozesse des Langzeitgedächtnisses unterscheiden:
• Lernen/Enkodierung: Neues Einspeichern von Informationen
• Konsolidierung/Behalten: Bewahren von wichtigen Informationen durch regelmäßigen Abruf
• Erinnern/Abruf: Reproduktion oder Rekonstruktion von Gedächtnisinhalten
• Vergessen: Zerfall von Gedächtnisspuren oder Interferenzen durch konkurrierende Informationen
Für die Überführung von neuen Gedächtnisinhalten in das Langzeitgedächtnis und das Bewahren von Informationen ist Üben unerlässlich, das bewusste Abrufen und Zirkulieren von Informationen im Arbeitsgedächtnis. Die Verankerung im Gedächtnis nimmt einerseits mit der Relevanz und der Anzahl der Assoziationen zu, andererseits auch mit der emotionalen Bedeutung.


4.2
Das quantitative nicht maßstabsgetreues Modell des Gedächtnisses.
Besteht aus den Sinnesorganen, dem Kurzzeitspeicher, dem mittelfristigen Speicher und dem langfristigen Speicher.
Durch die Sinnesorgane werden viele Informationen aufgenommen.
Jedoch die nicht wahrgenommenen Informationen werden ausgefiltert. Die wahrgenommenen Informationen gelangen in den Kurzzeitspeicher. Jedoch nur ein kleiner Teil der Informationen wird in den mittelfristigen Speicher übernommen. Der Abfluss der Informationen erfolgt in 10-20 Sekunden. Im mittelfristigen Speicher, bleibt unsere jüngste Vergangenheit für einige Stunden oder Tage präsent. Was in dieser Zeit nicht durch Wiederholung, Übung oder besondere Betonung verstärkt wird, geht wieder verloren. Der geringste Teil der Gesamtinformation wird in den – teils lebenslänglich wirksamen – Langzeitspeicher übernommen.

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Beitrag von Paddy666

16.03.2007 02:51:55

Paddy666

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lad das als referat hoch. sonst findet kein a.rsch das mehr wenn wer das brauchen sollte^^

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