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Um Mitternacht Hilfe zu Stilmitteln

(889x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von bad4you

15.12.2005 17:41:45

bad4you

Profilbild von bad4you ...

Themenstarter
bad4you hat das Thema eröffnet...

Wer kann mir ein paar Stilmittel und deren Anwendung hier nennen, die im Gedicht von Eduard Mörike verwendet werden? Sowas wie Personifizierung, Anapher und Metapher... oder hat jemand dieses Gedicht selbst schon mal sprachlich analysieren müssen? Bei Google ist nichts auf die Schnelle zu finden.


Um Mitternacht

Gelassen stieg die Nacht ans Land,
Lehnt träumend an der Berge Wand,
Ihr Auge sieht die goldne Waage nun
Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn;
Und kecker rauschen die Quellen hervor,
Sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr
Vom Tage,
Vom heute gewesenen Tage.

Das uralt alte Schlummerlied,
Sie achtets nicht, sie ist es müd;
Ihr klingt des Himmels Bläue süßer noch,
Der flüchtgen Stunden gleichgeschwungnes Joch.
Doch immer behalten die Quellen das Wort,
Es singen die Wasser im Schlafe noch fort
Vom Tage,
Vom Heute gewesenen Tage.



von Eduard Mörike

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Beitrag von bad4you

15.12.2005 17:46:40

bad4you

Profilbild von bad4you ...

Themenstarter
bad4you hat das Thema eröffnet...

Kennt sich keiner mit Stilmitteln aus oder kennt dieses Gedicht?

Ihr sollt ja nicht alles analysieren, wenn ihr mir so ein zwei Sachen nennen könnt, die ihr in dem Gedicht findet, wäre mir schon geholfen.

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Beitrag von heitinga89w

15.12.2005 17:47:01

heitinga89w

heitinga89w hat kein Profilbild...

1 zeile müsste methapher für "es wird dunkel" sein

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Beitrag von bad4you

15.12.2005 17:50:53

bad4you

Profilbild von bad4you ...

Themenstarter
bad4you hat das Thema eröffnet...

danke heitinga genau so mein ich das, wenn jeder der ein wenig ahnung hat eins schreibt, komm ich gut voran DANKE

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Beitrag von Mr.Snake

15.12.2005 17:56:05

Mr.Snake

Profilbild von Mr.Snake ...

"[...]Es singen die Wasser.[...]" -> Personifikation

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Beitrag von Thesailor

15.12.2005 17:57:35

Thesailor

Profilbild von Thesailor ...

Also dann fangen wir ma an...:"Lehnt träumend an der Berge Wand, Ihr Auge sieht die goldne Waage nun Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn" ist eigentlich alles personifizierung da die nacht werder augen hat noch sich gegen die wand der berge, was übrigens eine Metapher ist,lehnen kann...

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Beitrag von heitinga89w

15.12.2005 17:58:40

heitinga89w

heitinga89w hat kein Profilbild...

"Vom Tage,
Vom Heute gewesenen Tage." das ist ne Epipher

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Beitrag von DieMarti

15.12.2005 17:59:32

DieMarti

Profilbild von DieMarti ...

Erste Strophe: Personifikation (Bsp.: „Die Nacht steigt ans Land“)

Gedicht ist im Paarreim aufgebaut (Form: aa (Land,Wand), bb(nun,ruhn), cc(hervor, Ohr))

Vom Tage,
Vom heute gewesenen Tage. (Anapher, da Wdh. Eines Wortes am Versanfang)

mehr weiß ich auch nicht, sorry ;D

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Beitrag von Mr.Snake

15.12.2005 18:00:35

Mr.Snake

Profilbild von Mr.Snake ...

"["Vom Tage, Vom Heute gewesenen Tage." das ist ne Epipher]"
und ein Anapher

Inversionen gibts auch viele

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Beitrag von bad4you

15.12.2005 18:03:42

bad4you

Profilbild von bad4you ...

Themenstarter
bad4you hat das Thema eröffnet...

Ich danke euch, Leute, weiter so, ihr seid klasse

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Beitrag von bad4you

15.12.2005 18:11:36

bad4you

Profilbild von bad4you ...

Themenstarter
bad4you hat das Thema eröffnet...

Kann das noch einer Überbieten? Wer findet noch was, ist sicher noch ne Menge versteckt.

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