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tach

(371x gelesen)

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Beitrag von nesti

17.11.2005 16:53:03

nesti

nesti hat kein Profilbild...

Themenstarter
nesti hat das Thema eröffnet...

hat jemand was über mais?muss ein referat darüber halten und ich muss auch noch ein text darüber dem lehrer geben!

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Beitrag von Nachbarin

17.11.2005 16:54:31

Nachbarin

Nachbarin hat kein Profilbild...

Mais (Zea mays L.) ist ein Getreide aus der Familie der Süßgräser (Poaceae), das ursprünglich aus Mexiko stammt. Phylogenetische Studien deuten darauf hin, dass sich der heutige Mais (Zea mays ssp. mays) von Zea mays ssp. parviglumis ableitet. Nach der Domestizierung trug jedoch auch der Genfluss von anderen Teosinte Typen zur heutigen Form bei. Zu erwähnen ist hierbei insbesondere der Beitrag von Zea mays ssp. mexicana zum mexikanischen Hochlandmais.

Im Gegensatz zu den einheimischen Gräsern ist Mais keine C3-Pflanze sondern eine C4-Pflanze. Es gibt ca. 50.000 verschieden Maissorten. Mais enthält weniger für den Menschen nutzbares Eiweiß als die meisten anderen Getreide.

Geschichte

Mais wurde in Zentralmexiko domestiziert. Er stammt von der Teosinte aus dem Gebiet des Rio Balsas ab. Dem domestizierten Mais aus dem Tal von Tehuacan wurde lange ein Alter von etwa 9000 Jahren zugeschrieben, nach neuen C14-Daten stammt er jedoch nur von etwa 4700 v. Chr. Zwei Maiskolben aus Guila Naquitz, die weniger als 5 cm lang sind, wurden auf 3300 v. Chr. datiert. Insgesamt stammen die ersten voll-neolithischen Siedlungen in Mexiko aus der Zeit um 3500 v. Chr. (unkalibriert). Aus Trincheras am Rio Casas Grandes im nördlichen Chiahuahua und Las Playas im nördlichen Sonora stammt domestizierter Mais, der auf etwa 1000 v. Chr. datiert ist. Aus Trincheras ist auch Amarant bekannt. Die ersten Ackerbausiedlungen im Südwesten liegen in auf den Niederrassen von Flüssen, eventuell wurde Mais hier ausgesät, nachdem die Frühjahrsüberschwemmungen zurückgegangen waren. Seit 1100 v. Chr. sind aus dem Gebiet von Tucson Arizona kleinere Bewässerungsanlagen bekannt.

Bereits 1525 wurden in Spanien die ersten Felder mit Mais bebaut, nachdem Christoph Kolumbus die Pflanze in der Karibik entdeckt und mit nach Europa brachte. Von dorther brachte er auch das Wort "Mays". Dieses leitet sich von "mahiz" ab, dem Wort für Mais in Taino, der Sprache der Arawak.

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Beitrag von Distelfliege

17.11.2005 16:55:43

Distelfliege

Distelfliege hat kein Profilbild...

boah...als ob des so schwierig wäre.Vorallem bei dem Thema Mais....meine Güte.Geh einfach auf www.wikipedia.de und gib da Mais ein.

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Beitrag von Anne-Kris...

17.11.2005 16:56:35

Anne-Kris...

Anne-Kristin89 hat kein Profilbild...

Mais, Gattung aus der Familie der Süßgräser, zusammen mit Weizen und Reis eine der bedeutendsten Getreidearten der Welt, das einzige wichtige aus Amerika stammende Getreide. Mais ist auch unter der Bezeichnung Kukuruz (vor allem in Österreich), Türkischer Weizen oder Welschkorn bekannt, in den Vereinigten Staaten (USA) wird er corn genannt. Der Name kommt von der Bezeichnung mahiz der karibischen Indianerstämme für diese Pflanze.

Mais Mais gibt es in Mexiko seit über 4 500 Jahren. Die genaue Herkunft der Pflanze ist jedoch unbekannt.Oxford Scientific Films/G.A. Maclean


2 BESCHREIBUNG

Die Maispflanze ist einjährig und besitzt einen unverzweigten kräftigen, straff aufrechten Stängel, der im Gegensatz zu den meisten anderen Süßgräsern markerfüllt und nicht hohl ist und an der Basis meist bis zu fünf Zentimeter Durchmesser erreicht. Hinsichtlich der Größe zeigt er starke Abweichungen: Während manche Zwergformen ausgewachsen kaum höher als 60 Zentimeter werden, können andere Sorten eine Höhe von sechs Metern oder mehr erreichen; im Durchschnitt liegt die Höhe bei etwa zwei bis 2,5 Metern. Die wechselständigen Blätter sind etwa fünf bis zehn Zentimeter breit, lanzettlich geformt, recht derb und kräftig dunkelgrün. Im Unterschied zu den meisten Süßgräsern sind die Blüten beim Mais eingeschlechtlich und einhäusig, es befinden sich also rein weibliche und rein männliche Blüten jeweils auf der gleichen Pflanze. An der Spitze des Stängels befindet sich der männliche Blütenstand, der eine lockere Rispe aus jeweils zweiblütigen Blüten (Ährchen) darstellt. Die weiblichen Blütenstände sind innerhalb der Gräser sehr eigenartige Gebilde; sie stehen, von mehreren derben Hochblättern umhüllt, in der Achsel der oberen Blätter und stellen einen großen Kolben dar, der bis zu tausend kleine, weibliche Blüten enthält. Aus ihnen entstehen die gelben Samen, jeweils einer aus jeder Blüte. Die Maiskörner genannten Samen sind zunächst weich, bei der Reife jedoch so hart, dass man sie nicht mehr mit dem Fingernagel einritzen kann – was als Zeichen für die Erntereife gilt. Sie sitzen sehr fest und jeweils in kleinen Grübchen in mehreren parallelen Reihen direkt an der verdickten Achse des Kolbens. Die zahlreichen langen und seidigen Fasern, die sich an der Spitze des Kolbens als dichtes Büschel befinden und bereits sichtbar sind, wenn der unreife Kolben noch in der Blätterhülle eingeschlossen ist, stellen die stark verlängerten Griffel (siehe Blüte) der einzelnen weiblichen Blüten dar. Wenn man die Hüllblätter entfernt, kann man die langen Griffelfäden deutlich erkennen, die den Kolben entlang nach unten ziehen. Wie alle Süßgräser wird auch die Maispflanze durch den Wind bestäubt, wobei die langen, nach außen ragenden Griffel dazu dienen, die in der Luft treibenden Pollenkörner einzufangen. Ein auf dem Griffel gelandetes Pollenkorn treibt durch die ganze Länge des Griffels seinen Pollenschlauch, durch den dann die männlichen Geschlechtszellen bis zu den weiblichen Eizellen wandern können.

3 GESCHICHTE

Primitive Maispflanze Diese primitive Maispflanze unterscheidet sich erheblich von modernen Züchtungen. Der Kolben ist kleiner und enthält weniger Körner.Dorling Kindersley

Mais stammt vermutlich aus Mittelamerika und war vor Ankunft der Europäer viele Jahrhunderte lang das wichtigste Getreide dieser Region. Der Ursprung des kultivierten Maises ist nach wie vor ein Rätsel, da Mais nur als Kulturform bekannt ist. Es gibt schlüssige Hinweise aus archäologischen und paläobotanischen Entdeckungen, dass Zuchtmais im Südwesten der USA seit mindestens 3 000 Jahren existiert. Noch vor kurzem ging man davon aus, dass Wildmais vor ungefähr 7 000 Jahren im Tehuacán-Tal in Südmexiko erstmals kultiviert wurde (siehe Ursprünge der Landwirtschaft: Pflanzen); neuere Hinweise legen für das erste Auftreten von Kulturmais in dieser Region jedoch einen viel späteren Zeitpunkt fest, vor etwa 4 600 Jahren. Inzwischen gelang es allerdings, einen anderen südmexikanischen Fund zu datieren. Dabei handelt es sich um den bereits mehrere Jahrzehnte alten archäologischen Fund eines Rundbrotes in den Oaxaca-Höhlen. Wie ein panamesischer Forscher 2001 in den Proceedings of the National Academy of Sciences mitteilte, ist der in diesem Brot verwendete, zweifelsfrei kultivierte Mais 6 300 Jahre alt. Zudem wurde in der Zeitschrift Science 2001 über 7 100 Jahre alte Pollen von Kulturmais aus dem mittelamerikanischen Tiefland an der Golfküste Mexikos berichtet; zu dieser Zeit wurden in der betreffenden Region erstmals Wälder abgeholzt. Dies alles bestätigt frühere Vermutungen, wonach Mais in Mexiko entstanden ist und sich von dort relativ rasch zu anderen Indianerstämmen in Zentral-, Süd- und Nordamerika verbreitete. Bei den Indianerstämmen in Mittelamerika und Mexiko sowie im Südwesten der USA stellte Mais ein Grundnahrungsmittel dar und spielte dementsprechend auch eine wichtige Rolle in deren Mythologie; in Südamerika blieb seine Verwendung dagegen besonderen Gelegenheiten und Ritualen vorbehalten.

Der Ursprung des kultivierten Maises ist nach wie vor ein Rätsel

Als einer der Vorfahren des Maises wird die Teosinte vermutet, ein in Mexiko beheimatetes, ebenfalls einjähriges Süßgras. Vielleicht entstand durch Kreuzung der Teosinte mit einer ausgestorbenen Art der erste Wildmais, aus dem der Kulturmais durch Züchtung und Auslese hervorging. Genaue Klärung erhofft man sich durch genetische Analysen. Nach Europa gelangte der Kulturmais Anfang des 16. Jahrhunderts von den Westindischen Inseln aus durch die Spanier. In der Alten Welt stellte er zunächst eine exotische Zierpflanze dar – ähnlich wie z. B. auch die ebenfalls aus Amerika eingeführte Tomate und die Kartoffel –, als Getreide angebaut wurde er dagegen erst im 17. Jahrhundert.

4 SORTEN

Die zahlreichen Maissorten, die es mittlerweile gibt, haben äußerst unterschiedliche Kennzeichen. Einige Varietäten reifen innerhalb von zwei Monaten, andere brauchen dazu nicht weniger als elf Monate. Die Färbung der Blätter variiert von hell- bis dunkelgrün und kann durch braune, rote oder purpurfarbene Farbstoffe abgewandelt sein. Die Länge der reifen Kolben reicht von weniger als siebeneinhalb Zentimetern bis immerhin 50 Zentimetern. Die Anzahl der Kernreihen kann 8 bis 36 oder sogar noch mehr betragen. Anhand der Merkmale der Körner kann man sechs Hauptgruppen von Maissorten unterscheiden. Der Zahn- oder Pferdezahnmais ist die überwiegend auf amerikanischen Farmen angebaute Maisvarietät. Die Seiten dieser Körner bestehen aus harter, horniger Stärke, dem so genannten hornigen Endosperm, in der Mitte liegt weiches, mehlartiges Endosperm (Nährgewebe). Wenn das Korn heranreift, schrumpft dieses weiche Endosperm und bildet den charakteristischen Zahn.

Bei Hart- oder Steinmais reicht das harte Endosperm bis über die Oberseite des Kornes, so dass sich kein Zahn ausbildet. Manche Hartmaissorten, die zu denselben Zwecken Verwendung finden wie Zahnmais, werden in kalten Klimaten bevorzugt, weil sie auch bei niedrigen Temperaturen zu keimen vermögen, und in tropischen Gebieten, weil sie resistent gegen Angriffe von Rüsselkäfern sind. Puffmais ist eine Variante des Hartmaises mit kleinen, besonders harten Körnern. Beim Erhitzen dehnt sich die Feuchtigkeit im Inneren der Körner aus und führt dazu, dass diese aufplatzen; aus diesem Mais lässt sich das bekannte Popcorn herstellen.

Stärke- oder Weichmais enthält überwiegend weiches oder weniger dicht gepacktes Endosperm und lässt sich leicht zu Maismehl vermahlen. Er wird in großem Umfang in den Andengebieten Südamerikas angebaut, die einst Teil des Inkareiches waren. Zuckermais ist jene Maissorte, die in den USA im Allgemeinen als Gemüse für den menschlichen Verzehr angebaut wird. Der vom Zuckermais produzierte Zucker wird während des Wachstums nicht in Stärke umgewandelt wie bei den anderen Sorten. Wenn man die Pflanze ausreifen lässt, sind ihre Samen in charakteristischer Weise runzelig. Spelzmais wird selten als Nahrungsmittel genutzt, aber häufig als Zierpflanze angebaut; jedes Korn ist bei ihm in seine eigenen, verkleinerten Hochblätter eingeschlossen. Eine weitere dekorative Maissorte, häufig als Pferdemais bezeichnet, besteht aus vielfarbigen Varietäten von Weich- und Hartmaissorten.

5 ZUCHT UND KULTIVIERUNG

Der bedeutendste Fortschritt bei der Kultivierung des Maises war die Einführung von Hybridsorten (Hybridmais genannt), die bereits ab 1933 stattfand. Botaniker entwickelten Tausende von Kreuzungen, von denen eine oder auch mehrere in fast allen Kombinationen von Boden und Klima wachsen können, in denen sich Mais kultivieren lässt. Außerdem ermöglichten die Hybridsorten eine deutliche Ertragssteigerung. Hierzu werden ursprünglich fremdbestäubte Maissorten – die jahrelang verwendeten Standardsorten – durch Selbstbestäubung weitergezüchtet und daraus jeweils Pflanzen mit den erwünschten Merkmalen für die weitere Zucht ausgelesen. Solche durch Inzucht entstandene Zuchtlinien sind zwar anfällig, doch wenn man zwei derartige Linien miteinander kreuzt, entstehen Pflanzen mit weitaus höherem Ertrag als bei den Ausgangsformen. Die Mais verarbeitende Industrie verwendet vorwiegend solche einfach gekreuzten Maissorten – d. h. die durch Kreuzung zweier derartiger Zuchtlinien entstandenen Sorten. Die meisten der von den Landwirten verwendeten Hybridsamen stammen hingegen von zweifach gekreuztem Mais beziehungsweise dem Kreuzungsprodukt zweier Einfachhybriden. In jüngster Zeit stehen jedoch auch Einfachhybriden mit ausreichend hohem Ertrag für den normalen Anbau zur Verfügung.

Hybriden übertragen ihre erhöhte Vitalität nicht an ihre Nachkommen, so dass man jedes Jahr die Elternbestände neu miteinander kreuzen muss, um neue Hybridpflanzen zu erzeugen. Dies geschieht in speziellen Saatgutbetrieben, aber auch bei einigen Landwirten, die sich auf die Produktion von Hybridsamen spezialisiert haben. Die Hybridisierung erhöht zwar die Kosten der Samen, doch die gesteigerten Erträge gleichen die zusätzlichen Ausgaben mehr als aus, denn durch den Hybridmais sind Ertragssteigerungen von 25 bis 50 Prozent gegenüber normalen Zuchtsorten möglich. 1978 entdeckte man in Mexiko mehrere Einzelexemplare einer bisher ausgestorben geglaubten, mehrjährigen Wildmaisart. Dies war eine wissenschaftliche Sensation, die nicht nur die Forschung um die Herkunft des Kulturmaises neu inspirierte, sondern auch die Ausgangsbasis für die Entwicklung einer ausdauernden Form des Kulturmaises bilden könnte.

6 NÄHRWERT

Der Mais stellt eines der bedeutendsten Nahrungs- und Tierfuttermittel dar. Er enthält wie andere Getreidearten vorwiegend Kohlenhydrate, jedoch nur wenig Eiweiß, das zudem einen geringen Anteil an den beiden essentiellen Aminosäuren Lysin und Tryptophan hat und daher in dieser Hinsicht von minderwertiger Qualität für die menschliche und tierische Ernährung ist. Vor kurzem entdeckte man jedoch zwei genetische Mutanten, opaque-2 und floury-2 genannt, die in dem mehligen Endosperm des normalen Zahnmaises erhöhte Anteile dieser essentiellen Aminosäuren aufwiesen (bei opaque-2 z. B. ein um 70 bis 100 Prozent erhöhter Gehalt an Lysin). Mit dieser Maissorte gefütterte Schweine nehmen dreimal so schnell an Gewicht zu wie bei Fütterung mit normalem Mais. Überall übertragen nun Pflanzenzüchter diese erwünschten Gene auch auf andere Maissorten, um die früher als unveränderlich angesehenen Nachteile des Maises auszugleichen.

7 MAISKRANKHEITEN UND -SCHÄDLINGE

Maisbrand Der Maisbrand ist ein parasitisch lebender Pilz, der Maispflanzen befällt.Photo Researchers, Inc./Gilbert Grant

Mais wird von zahlreichen Krankheiten und Schädlingen befallen. Unter den Krankheitserregern stellen die Pilze die wichtigste Gruppe dar. Einige Arten befallen die Wurzeln, Stängel und Kolben und verursachen Fäulnis, die den Ertrag und die Qualität der Körner verringert. Maisbeulenbrand bzw. Maisbrand wird von einem parasitischen Brandpilz (Ustilago maydis) hervorgerufen, der an verschiedenen Stellen der Pflanze (am Kolben, am Stängel, an der Rispe) umfangreiche Myzelien ausbildet. Wenn er heranreift, bildet er große Mengen schwarzer Sporen in kugeligen Fruchtkörpern. In einigen Gebieten Mittel- und Südamerikas werden die unreifen Fruchtkörper, in denen sich noch keine Sporen gebildet haben, gegessen. Mais wird außerdem von mehreren Pilzarten befallen, die krankhafte Veränderungen der Blätter hervorrufen, welche den Ertrag verringern. Auch zwei bedeutende Viruserkrankungen (maize dwarf mosaic virus und maize stunt virus), beide durch Zwergzikadenübertragen, befallen Maispflanzen. Wird ein solches Virus in einem frühen Stadium auf die Maispflanze übertragen, kann dies zu ernsthaften Ernteeinbußen führen. Die Larve eines Eulenfalters (Heliothis zea) ernährt sich von den in den Hochblättern verborgenen Körnern. Die Larven des Maiszünslers (eines kleinen Schmetterlings, Ostrinia nubilalis, auch Pyrausta nubilalis) befallen vor allem die Pflanzenstängel, höhlen deren Inneres aus und bewirken ein Abknicken der Blütenstände. In den letzten Jahren haben auch die Larven des Gurkenkäfers starke Verluste verursacht; sie ernähren sich vom Wurzelsystem heranwachsender Pflanzen.

8 PRODUKTION UND VERBRAUCH

Anfang der neunziger Jahre betrug der weltweite Maisertrag mehr als 470 Millionen Tonnen jährlich; damit lag Mais hinsichtlich der Ertragsmenge an dritter Stelle der Getreidearten, nach Weizen und Reis. Während der achtziger Jahre verwirklichte man einen Nettogewinn der Produktion von elf Prozent; ein intensiver Anbau unter starkem Einsatz von mineralischen Düngemitteln und Unkrautvernichtungsmitteln war für diese Steigerung verantwortlich. Die USA sind mit mehr als 40 Prozent der Weltproduktion das führende Land im Maisanbau. Der größte Teil des Maises wird im Mittelwesten, im so genannten „Maisgürtel” (corn belt) angebaut, der die Bundesstaaten Ohio, Indiana, Illinois, Iowa, Missouri, Kansas und Nebraska umfasst. Weitere führende Maisanbaunationen sind China, Brasilien, Rumänien, Russland, Argentinien und Mexiko.

Etwa 61 Prozent des in den USA von den Farmern verkauften Maises wird als Viehfutter verwendet. Etwa die Hälfte dieser Menge verfüttert man direkt an Schweine, Rinder und Geflügel, der Rest geht in die Produktion von Mischfutter ein. Weitere 22 Prozent des dort produzierten Maises werden exportiert. Die verbleibenden 17 Prozent werden als Nahrungsmittel verkauft und zur kommerziellen Herstellung von Alkohol und Branntwein, Sirup, Zucker, Maismehl und Trockennahrungsmitteln verwendet. In Italien und in den Ländern des Balkans bereitet man aus Maismehl die Polenta zu, ein breiartiges Gericht, das in vielen Gegenden ein wichtiger Bestandteil der täglichen Mahlzeiten ist. Von vergleichbarer Bedeutung sind die Tortillas genannten, flachen, kleinen, pfannkuchenartigen Maisfladen, die man in Mittelamerika täglich und in vielerlei Form zu sich nimmt.

Aus Maiskolben stellt man Furfural her, eine Flüssigkeit, die zur Herstellung von Nylonfasern und Phenol-Formaldehyd-Kunststoffen, zum Raffinieren von Baumharz, zur Produktion von Schmierölen aus Erdöl und zur Reinigung von Butadien bei der Herstellung von synthetischem Gummi dient. Gemahlene Maiskolben finden als weiches und grobes Schleifmittel Verwendung. Große ganze Strünke der Kolben einer bestimmten Maisform, des so genannten „cob pipe”-Maises, werden zu Tabakpfeifen verarbeitet. Die Samenkörner des Maises werden zu Maisöl (siehe Fette und Öle) gepresst, das zum Kochen, als Salatöl und in verfestigter Form als Margarine Verwendung findet; weiterhin wird es zur Herstellung von Farben, Seifen und Linoleum genutzt. Die Suche nach alternativen Energiequellen hat die Aufmerksamkeit auch auf Mais als Brennstoff gelenkt. Durch seinen hohen Zuckergehalt wird er zu Alkohol verarbeitet, um diesen zusammen mit Benzin als Gasohol zu verwenden. Außerdem eignen sich die trockenen Stängel möglicherweise zur Gewinnung von Biomasse, die als Brennstoff geeignet ist.

Systematische Einordnung: Mais bildet die Gattung Zea aus der Familie Gramineae (oder Poaceae). Der Kulturmais trägt den wissenschaftlichen Namen Zea mays. Der mehrjährige, für ausgestorben gehaltene und in Mexiko wiederentdeckte Wildmais trägt den Namen Zea diploperennis, die Teosinte wird als Zea mays ssp. mexicana oder Euchlaena mexicana bezeichnet.


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Beitrag von MuchaLucha

17.11.2005 16:58:18

MuchaLucha

MuchaLucha hat kein Profilbild...

und da ohne wuellenangabe kannste davon ausgehen das die beiden in der agrarwirtschaft tätig sind

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