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(782x gelesen)

Seiten: 1 2

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Beitrag von Jacob87

06.01.2006 16:52:32

Jacob87

Jacob87 hat kein Profilbild...

Unterm Birnbaum
Abel Hradscheck, Gastwirt im wohlhabenden Oderbruchdorf Tschechin, ist in finanzieller Bedrängnis. Nicht nur hat er, der Eitelkeit seiner Frau zuliebe, Anschaffungen gemacht, die über seine Verhältnisse gehen: Er trinkt auch seinen Wein selber und spielt mit seinen Gästen um Geld Karten. Am meisten schuldet er dem polnischen Handelsreisenden Szulski, der ihn mit Wein beliefert. Als er eines Tages in seinem Garten die Leiche eines französischen Soldaten unter dem Birnbaum findet, entwirft er einen raffinierten Mordplan. Als der Weinhändler Szulski ihn aufsucht, um die Schulden einzutreiben, gibt er ihm vor Zeugen sein letztes Geld. Am nächsten Morgen besteigt Hradschecks Frau, in Szulskis Pelzmantel vermummt, dessen Kutsche und fährt bei Sturmwetter ab. Wenig später wird die Kutsche samt Pferd in der Oder gefunden.

Hradscheck wird verdächtigt und verhaftet. Als der Gendarm Geelhaar, der Hradscheck haßt, dessen Nachbarin Mutter Jeschke ins Kreuzverhör nimmt, erzählt sie ihm, daß sie Hradscheck in der fraglichen Nacht im Garten habe graben sehen.

Als die Sache untersucht wird, findet sich die Leiche des Franzosen, die dort schon mindestens zwanzig Jahre liegen muß. Hradscheck ist rehabilitiert, er erklärt, er habe in dieser Nacht heimlich, damit sein Lokal nicht in Verruf gerät, eine verdorbene Speckseite vergraben wollen und sei auf die Leiche des Franzosen gestoßen.

Der Dorföffentlichkeit ist es peinlich, Hradscheck zu Unrecht verdächtigt zu haben, er gilt jetzt als unschuldig. Während seine Frau unter Gewissensqualen leidet und nach kurzer Zeit stirbt, erfreut sich Hradscheck bester Gesundheit und Gemütsruhe. Nur seine Nachbarin, Frau Jeschke, mag nicht an seine Unschuld glauben und stichelt ihn mit Anspielungen. Als er ihr mit einer Verleumdungsklage droht, hält sie sich an seinen Laufburschen Ede, dem sie einredet, es würde in Hradschecks Keller spuken.

Als Ede sich im Beisein von Gästen weigert, in den Keller zu gehen, erschrickt Hradscheck, weil er wieder Verdachtsmomente aufkommen sieht. Er glaubt, dem Spuk ein Ende machen zu können, indem er die Leiche Szulskis umbettet. Damit seine Nachbarin nicht wieder das Licht seiner Laterne im Kellerfenster sieht, nimmt er ein Brett, das neben der Falltür zum Keller liegt, und deckt mit ihm das Fenster ab. Dabei übersieht er, daß das Brett die Aufgabe hat, übereinandergestapelte Holzfässer am Wegrollen zu hindern. Ein Holzfaß rollt deshalb mit dem Rand über die Falltür. Am nächsten Tag findet man Hradscheck tot im Keller neben der Leiche seines Opfers.
http://www.xlibris.de/Autoren/Fontane/Fontane-Kurzinhalt/Birnbaum.htm
und was ist hier mit?

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Beitrag von Jacob87

06.01.2006 16:54:29

Jacob87

Jacob87 hat kein Profilbild...

oder das?
Fontane erzählt in Unterm Birnbaum...
...von Abel Hradscheck, der in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenladen mit angeschlossener Wirtschaft betreibt. Vor allem aufgrund seiner Spielleidenschaft sind Abel und seine Frau Ursel schwer verschuldet, und die Gläubiger sitzen ihnen bereits im Nacken. Als Abel eines Tages bei Gartenarbeiten unter seinem Birnbaum das Skelett eines lange schon verwesten Toten findet, kommt ihm eine Idee, wie er sich aus seinem Schuldenschlamassel befreien könnte. Die Idee gewinnt an Kontur, und zusammen mit seiner Frau, die nichts mehr fürchtet als die Armut und die er von der Notwenigkeit der Tat überzeugen kann, hecken sie einen Plan aus. Zunächst reden sie gegenüber allen anderen von einer Erbschaft, die sie angeblich gemacht haben, und welche sie aus ihren Schulden befreie. Als dann kurze Zeit später der Abgesandte Szulski einer polnischen Lieferfirma zum Hradscheck'schen Anwesen kommt, um noch ausstehende Zahlungen einzutreiben, die Abel nicht leisten kann, allerdings aufgrund der angeblichen Erbschaft leisten können müsste; tatsächlich schafft er es, den Forderungen nachzukommen, und Szulski reist ab. Doch schon bei der Abreise scheint der angebliche Szulski, unter dessen Gewand in Wirklichkeit Abels Frau Ursel steckt, manch einem verdächtig still und verdächtig klein. Man stößt sich nicht weiter daran, und selbst nachdem der Pole mit seinem Wagen im Oderbruch verunglückt, seine Leiche nicht gefunden wird, Ermittlungen gegen Abel angestellt werden und dieser vorübergehen sogar in Untersuchungshaft kommt, zerstreuen sich die Verdachtsmomente mit der Zeit. Denn Abel hat vorgesorgt. Wohl wissend, dass seine Nachbarin, die alte Jeschke, ihn und seinen Garten immer im Blick hat, inszeniert er dort in der Nacht, in der Szuski abreisen würde, eine schauerliche Szene, welche die Jeschke zu Mutmaßungen anregen musste. Und zwar schaufelt er im Schatten der Nacht unterm Birnbaum ein Loch, während neben ihm ein unbestimmter großer Gegenstand liegt, den er wohl zu vergraben trachtet. Doch kaum hat er begonnen zu graben, schüttet er das Loch auch schon wieder zu. Die Jeschke kann auch nicht lange an sich halten und erzählt dem Gendarmen des Dorfes von ihren Beobachtungen. Dieser veranlasst natürlich sofort eine Ausgrabung an der genannten Stelle - und wahrhaftig: es findet sich ein Toter! Doch schon bald folgt die Enttäuschung, als Abel seinen größten Trumpf ausspielt und die Umstehenden darauf aufmerksam macht, dass der Tote hier unmöglich Szuski sein könne, denn der wäre nach den wenigen Wochen wohl kaum schon vollständig verwest. Für jene Szenerie, welche die Jeschke beobachtet hatte, bringt er auch eine schlüssige Erklärung: Er habe einige große Schinken, die ihm verdorben waren, vergraben wollen; als er dann gesehen habe, dass da bereits einer lag, habe er das Loch wieder zugeschüttet und die Schinken später an anderer Stelle vergraben. Diese Stelle findet sich auch, und die Unschuld Abels scheint erwiesen. Doch obwohl er sein altes Leben wieder aufnimmt, wird er seine Tat nicht los; einerseits verkraftet seine Frau Ursel die Schuld nicht und stirbt nach nicht allzu langer Zeit. Andererseits kommt ihm die Jeschke immer wieder in die Quere, die ihm und anderen, namentlich dem einfältigen Hausknecht Ede, gegenüber von Spuk im Keller der Hradscheck'schen Wirtschaft spricht (wo der tote Pole in Wirklichkeit liegt). Und es fruchtet. Zuerst fürchten sich die Angestellten und weigern sich, in den Keller zu gehen; dann bekommt es auch Hradschek insofern mit der Angst, als er plant, den Toten endlich ganz aus seinem Haus zu schaffen und in die Oder zu werfen, wo er eigentlich liegen sollte. Getrieben von seinem Aberglauben, macht er sich noch in derselben Nacht an die Arbeit und steigt in den Keller, um den Toten wieder auszugraben. Doch ein Fass rollt um einige Zentimeter und verschließt die Klapptür zum Keller, so dass Abel nicht mehr herauskommt. Am nächsten Morgen finden ihn die Angestellten tot im Keller liegen, neben sich den halb noch verscharrten toten Szulski.
www.landshut.org/members/msagerer/f_birnbaum.htm

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Beitrag von Jacob87

06.01.2006 16:55:47

Jacob87

Jacob87 hat kein Profilbild...

Theodor Fontane: "Unterm Birnbaum"


Theodor Fontane beschreibt in seinem Roman „Unterm Birnbaum“ weder die Aufhellung noch die Aufdeckung eines Mordes, sondern den seelischen Kampf des Schuldigen, den das vernichtende Schicksal immer mehr in die Enge treibt.

Mit dem Toten im Garten nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Abel Hradscheck ist ein verschuldeter Wirt, der von geschäftlichen Dingen wenig Ahnung hat. Er lebt friedlich mit seiner Frau, Ursel Hradscheck, in dem Oderbruch Tschechin in der Nähe von Frankfurt an der Oder im 19. Jahrhundert. Doch die Liebe der beiden zueinander ist nach jahrelangem gemeinsamen Alltag verblasst. Der Zufall will es, dass er eines Tages in seinem Garten unter dem Birnbaum die Überreste eines französischen Soldaten entdeckt.

Er erfährt, dass der von einer Krakauer Firma Reisende Szulski dieses Mal nicht wie gewöhnlich kommen wird, um weitere Pläne Hradschecks in Empfang zu nehmen, sondern auch, um die Schulden des Wirtes einzutreiben. Doch das Unfassbare geschieht: Der anfangs freundlich aufgenommene Reisende wird von Hradscheck gemeinsam mit seiner Frau ermordet. Die beiden lassen alles wie einen Unfall aussehen, indem sich Ursel als Szulski verkleidet und die Reise mit der Kutsche fortsetzt und den Oderdamm hinunterstößt. Doch trotz allem wendet sich das Schicksal gegen Hradscheck: Er wird tatsächlich des Mordes verdächtigt, doch wegen der durch den Mord hervorgerufenen ungewöhnlichen Beliebtheit Hradschecks bei den Dorfbewohnern und wegen (angeblichen) Beweisen seiner Unschuld wird er wieder freigelassen. Doch dabei bleibt es nicht. Das Schicksal schlägt hart zu: Seine Frau stirbt, denn sie wird von großen Schuldgefühlen geplagt. Vorher hat sie ihn gebeten, Seelenmessen für den Toten zu beantragen. Er jedoch hält sein Versprechen nicht. Ein Bediensteter findet im Wirtskeller einen Knopf des Ermordeten Szulski, aber die Leiche, die in der Oder vermutet wird, wird nicht gefunden. Dies veranlasst Hradscheck, einen letzten verzweifelten Gedanken zu fassen: Er will die Leiche in die Oder tragen, doch sein Versuch scheitert und er fällt am Ende dem Tod selbst zum Opfer.

Der Autor:

Theodor Fontane wurde am 30.12.1819 geboren und starb am 20.09.1889. Er ist ein deutscher Schriftsteller hugenottischer Abstammung. Er übte verschiedene Berufe aus. Unter anderem verdiente er sich sein Geld als Theaterkritiker(!). Erst später begann er literarisch mit Gedichten, Balladen und Gesellschaftsromanen. Zu einem seinen größten Werken zählen der Roman „Effi Briest“ und die Balladen „John Maynard“ und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. „Unterm Birnbaum“ stützt sich teilweise auf wahre Begebenheiten (z. B. der Franzose, der im Garten gefunden wird).

Die Figuren:

Die Figuren sind im Text "Unterm Birnbaum" nicht allzu gefühlsbetont, sie reagieren eher gleichgültig auf den Mord bzw. den „Unfall“, auf den Fund des Soldaten und auf anderweitige Begebenheiten. Dies verleiht dem Roman eine sehr ruhige und eher distanzierte Atmosphäre.

Interpretation:

Man fragt sich sicher, was der französische Soldat mit dem weiteren Geschehen zu tun hat. Meines Erachtens reiften die Mordgedanken in Hradschecks Kopf erst, nachdem er die Überreste des Soldaten in seinem Garten gefunden hat. Er bemerkt, dass ein Toter jahrzehntelang verborgen bleiben konnte, wahrscheinlich nimmt er sich ein „Beispiel“ an dem Toten. In dem Buch erfährt man viel über den Zwang eines Mörders immer weiter zu handeln und wie er sich dabei mehr und mehr in dem Netz aus Lügen und nichtgesetzlichem Handeln verstrickt („Wer A sagt, muss auch B“ sagen!“).

Mein persönlicher Standpunkt :

Meiner Meinung nach ist dieser Roman nicht für meine Altersklasse geeignet, da uns die ganze Atmosphäre nicht bekannt ist. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in einem kleinen gewöhnlichen Dorf mit seinen Vor- und Nachzügen und es wird teilweise in Dialekt gesprochen, so dass ich nicht immer alle Textstellen entschlüsseln konnte. Auch war ich sehr überrascht, wie gleichgültig alle (!) Personen auf irgendwelche außergewöhnlichen Begebenheiten reagierten (z. B. auf den angeblichen Unfall des Szulski). Eine weitere Auffälligkeit ist, dass die Handlungen nie eindeutig beschrieben wurden, sondern dass man sich den Tathergang aus den Aussagen der einzelnen Figuren herleiten musste, z.B. ist nicht eindeutig bewiesen, dass Hradscheck wirklich den Mord begangen hat. Es ist aber aus den Andeutungen der Figuren am einfachsten zu glauben. Ansonsten ist das Buch sehr langatmig, was sehr schade ist, denn die Grundlage des Romans ist ziemlich interessant und auch spannend! Ich würde das Buch jedoch etwas älteren Generationen wärmstens empfehlen!
oder das?
[url]Theodor Fontane: "Unterm Birnbaum"


Theodor Fontane beschreibt in seinem Roman „Unterm Birnbaum“ weder die Aufhellung noch die Aufdeckung eines Mordes, sondern den seelischen Kampf des Schuldigen, den das vernichtende Schicksal immer mehr in die Enge treibt.

Mit dem Toten im Garten nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Abel Hradscheck ist ein verschuldeter Wirt, der von geschäftlichen Dingen wenig Ahnung hat. Er lebt friedlich mit seiner Frau, Ursel Hradscheck, in dem Oderbruch Tschechin in der Nähe von Frankfurt an der Oder im 19. Jahrhundert. Doch die Liebe der beiden zueinander ist nach jahrelangem gemeinsamen Alltag verblasst. Der Zufall will es, dass er eines Tages in seinem Garten unter dem Birnbaum die Überreste eines französischen Soldaten entdeckt.

Er erfährt, dass der von einer Krakauer Firma Reisende Szulski dieses Mal nicht wie gewöhnlich kommen wird, um weitere Pläne Hradschecks in Empfang zu nehmen, sondern auch, um die Schulden des Wirtes einzutreiben. Doch das Unfassbare geschieht: Der anfangs freundlich aufgenommene Reisende wird von Hradscheck gemeinsam mit seiner Frau ermordet. Die beiden lassen alles wie einen Unfall aussehen, indem sich Ursel als Szulski verkleidet und die Reise mit der Kutsche fortsetzt und den Oderdamm hinunterstößt. Doch trotz allem wendet sich das Schicksal gegen Hradscheck: Er wird tatsächlich des Mordes verdächtigt, doch wegen der durch den Mord hervorgerufenen ungewöhnlichen Beliebtheit Hradschecks bei den Dorfbewohnern und wegen (angeblichen) Beweisen seiner Unschuld wird er wieder freigelassen. Doch dabei bleibt es nicht. Das Schicksal schlägt hart zu: Seine Frau stirbt, denn sie wird von großen Schuldgefühlen geplagt. Vorher hat sie ihn gebeten, Seelenmessen für den Toten zu beantragen. Er jedoch hält sein Versprechen nicht. Ein Bediensteter findet im Wirtskeller einen Knopf des Ermordeten Szulski, aber die Leiche, die in der Oder vermutet wird, wird nicht gefunden. Dies veranlasst Hradscheck, einen letzten verzweifelten Gedanken zu fassen: Er will die Leiche in die Oder tragen, doch sein Versuch scheitert und er fällt am Ende dem Tod selbst zum Opfer.

Der Autor:

Theodor Fontane wurde am 30.12.1819 geboren und starb am 20.09.1889. Er ist ein deutscher Schriftsteller hugenottischer Abstammung. Er übte verschiedene Berufe aus. Unter anderem verdiente er sich sein Geld als Theaterkritiker(!). Erst später begann er literarisch mit Gedichten, Balladen und Gesellschaftsromanen. Zu einem seinen größten Werken zählen der Roman „Effi Briest“ und die Balladen „John Maynard“ und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. „Unterm Birnbaum“ stützt sich teilweise auf wahre Begebenheiten (z. B. der Franzose, der im Garten gefunden wird).

Die Figuren:

Die Figuren sind im Text "Unterm Birnbaum" nicht allzu gefühlsbetont, sie reagieren eher gleichgültig auf den Mord bzw. den „Unfall“, auf den Fund des Soldaten und auf anderweitige Begebenheiten. Dies verleiht dem Roman eine sehr ruhige und eher distanzierte Atmosphäre.

Interpretation:

Man fragt sich sicher, was der französische Soldat mit dem weiteren Geschehen zu tun hat. Meines Erachtens reiften die Mordgedanken in Hradschecks Kopf erst, nachdem er die Überreste des Soldaten in seinem Garten gefunden hat. Er bemerkt, dass ein Toter jahrzehntelang verborgen bleiben konnte, wahrscheinlich nimmt er sich ein „Beispiel“ an dem Toten. In dem Buch erfährt man viel über den Zwang eines Mörders immer weiter zu handeln und wie er sich dabei mehr und mehr in dem Netz aus Lügen und nichtgesetzlichem Handeln verstrickt („Wer A sagt, muss auch B“ sagen!“).

Mein persönlicher Standpunkt :

Meiner Meinung nach ist dieser Roman nicht für meine Altersklasse geeignet, da uns die ganze Atmosphäre nicht bekannt ist. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in einem kleinen gewöhnlichen Dorf mit seinen Vor- und Nachzügen und es wird teilweise in Dialekt gesprochen, so dass ich nicht immer alle Textstellen entschlüsseln konnte. Auch war ich sehr überrascht, wie gleichgültig alle (!) Personen auf irgendwelche außergewöhnlichen Begebenheiten reagierten (z. B. auf den angeblichen Unfall des Szulski). Eine weitere Auffälligkeit ist, dass die Handlungen nie eindeutig beschrieben wurden, sondern dass man sich den Tathergang aus den Aussagen der einzelnen Figuren herleiten musste, z.B. ist nicht eindeutig bewiesen, dass Hradscheck wirklich den Mord begangen hat. Es ist aber aus den Andeutungen der Figuren am einfachsten zu glauben. Ansonsten ist das Buch sehr langatmig, was sehr schade ist, denn die Grundlage des Romans ist ziemlich interessant und auch spannend! Ich würde das Buch jedoch etwas älteren Generationen wärmstens empfehlen!
Theodor Fontane: "Unterm Birnbaum"


Theodor Fontane beschreibt in seinem Roman „Unterm Birnbaum“ weder die Aufhellung noch die Aufdeckung eines Mordes, sondern den seelischen Kampf des Schuldigen, den das vernichtende Schicksal immer mehr in die Enge treibt.

Mit dem Toten im Garten nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Abel Hradscheck ist ein verschuldeter Wirt, der von geschäftlichen Dingen wenig Ahnung hat. Er lebt friedlich mit seiner Frau, Ursel Hradscheck, in dem Oderbruch Tschechin in der Nähe von Frankfurt an der Oder im 19. Jahrhundert. Doch die Liebe der beiden zueinander ist nach jahrelangem gemeinsamen Alltag verblasst. Der Zufall will es, dass er eines Tages in seinem Garten unter dem Birnbaum die Überreste eines französischen Soldaten entdeckt.

Er erfährt, dass der von einer Krakauer Firma Reisende Szulski dieses Mal nicht wie gewöhnlich kommen wird, um weitere Pläne Hradschecks in Empfang zu nehmen, sondern auch, um die Schulden des Wirtes einzutreiben. Doch das Unfassbare geschieht: Der anfangs freundlich aufgenommene Reisende wird von Hradscheck gemeinsam mit seiner Frau ermordet. Die beiden lassen alles wie einen Unfall aussehen, indem sich Ursel als Szulski verkleidet und die Reise mit der Kutsche fortsetzt und den Oderdamm hinunterstößt. Doch trotz allem wendet sich das Schicksal gegen Hradscheck: Er wird tatsächlich des Mordes verdächtigt, doch wegen der durch den Mord hervorgerufenen ungewöhnlichen Beliebtheit Hradschecks bei den Dorfbewohnern und wegen (angeblichen) Beweisen seiner Unschuld wird er wieder freigelassen. Doch dabei bleibt es nicht. Das Schicksal schlägt hart zu: Seine Frau stirbt, denn sie wird von großen Schuldgefühlen geplagt. Vorher hat sie ihn gebeten, Seelenmessen für den Toten zu beantragen. Er jedoch hält sein Versprechen nicht. Ein Bediensteter findet im Wirtskeller einen Knopf des Ermordeten Szulski, aber die Leiche, die in der Oder vermutet wird, wird nicht gefunden. Dies veranlasst Hradscheck, einen letzten verzweifelten Gedanken zu fassen: Er will die Leiche in die Oder tragen, doch sein Versuch scheitert und er fällt am Ende dem Tod selbst zum Opfer.

Der Autor:

Theodor Fontane wurde am 30.12.1819 geboren und starb am 20.09.1889. Er ist ein deutscher Schriftsteller hugenottischer Abstammung. Er übte verschiedene Berufe aus. Unter anderem verdiente er sich sein Geld als Theaterkritiker(!). Erst später begann er literarisch mit Gedichten, Balladen und Gesellschaftsromanen. Zu einem seinen größten Werken zählen der Roman „Effi Briest“ und die Balladen „John Maynard“ und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. „Unterm Birnbaum“ stützt sich teilweise auf wahre Begebenheiten (z. B. der Franzose, der im Garten gefunden wird).

Die Figuren:

Die Figuren sind im Text "Unterm Birnbaum" nicht allzu gefühlsbetont, sie reagieren eher gleichgültig auf den Mord bzw. den „Unfall“, auf den Fund des Soldaten und auf anderweitige Begebenheiten. Dies verleiht dem Roman eine sehr ruhige und eher distanzierte Atmosphäre.

Interpretation:

Man fragt sich sicher, was der französische Soldat mit dem weiteren Geschehen zu tun hat. Meines Erachtens reiften die Mordgedanken in Hradschecks Kopf erst, nachdem er die Überreste des Soldaten in seinem Garten gefunden hat. Er bemerkt, dass ein Toter jahrzehntelang verborgen bleiben konnte, wahrscheinlich nimmt er sich ein „Beispiel“ an dem Toten. In dem Buch erfährt man viel über den Zwang eines Mörders immer weiter zu handeln und wie er sich dabei mehr und mehr in dem Netz aus Lügen und nichtgesetzlichem Handeln verstrickt („Wer A sagt, muss auch B“ sagen!“).

Mein persönlicher Standpunkt :

Meiner Meinung nach ist dieser Roman nicht für meine Altersklasse geeignet, da uns die ganze Atmosphäre nicht bekannt ist. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in einem kleinen gewöhnlichen Dorf mit seinen Vor- und Nachzügen und es wird teilweise in Dialekt gesprochen, so dass ich nicht immer alle Textstellen entschlüsseln konnte. Auch war ich sehr überrascht, wie gleichgültig alle (!) Personen auf irgendwelche außergewöhnlichen Begebenheiten reagierten (z. B. auf den angeblichen Unfall des Szulski). Eine weitere Auffälligkeit ist, dass die Handlungen nie eindeutig beschrieben wurden, sondern dass man sich den Tathergang aus den Aussagen der einzelnen Figuren herleiten musste, z.B. ist nicht eindeutig bewiesen, dass Hradscheck wirklich den Mord begangen hat. Es ist aber aus den Andeutungen der Figuren am einfachsten zu glauben. Ansonsten ist das Buch sehr langatmig, was sehr schade ist, denn die Grundlage des Romans ist ziemlich interessant und auch spannend! Ich würde das Buch jedoch etwas älteren Generationen wärmstens empfehlen!
home.arcor.de/tauchermuschel/buchliste78/birnbaum.htm

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Beitrag von Jacob87

06.01.2006 16:56:11

Jacob87

Jacob87 hat kein Profilbild...

alles bei onkel google gefunden...

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Beitrag von Jacob87

06.01.2006 17:01:15

Jacob87

Jacob87 hat kein Profilbild...

und kannst du davon was gebrauchen?

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Beitrag von Jacob87

06.01.2006 17:05:30

Jacob87

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Beitrag von susaaaaal

06.01.2006 18:56:58

susaaaaal

susaaaaal hat kein Profilbild...

Themenstarter
susaaaaal hat das Thema eröffnet...

hey vielen vielen dank.... davon kannich was brauchend danke

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Seiten: 1 2

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