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Referat

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Beitrag von Steffi-112

23.03.2006 15:03:55

Steffi-112

Steffi-112 hat kein Profilbild...

Themenstarter
Steffi-112 hat das Thema eröffnet...

Hallo Leute,
ich muss dringend meine Note in BWL verbessern! Wer kann mir einem Referat helfen? Ich hab das Thema der Ausbildungsvertrag! Ich muss am 04.04.06 vortragen! Brauch es also schnell! Danke für eure Hilfe!

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Beitrag von NeoCosh

23.03.2006 15:05:34

NeoCosh

NeoCosh hat kein Profilbild...

Berufsausbildungsvertrag



Der Ausbilder hat mit dem Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag zu schließen.



Auf den Berufsausbildungsvertrag sind die für den Arbeitsvertrag geltenden Rechtsvorschriften und Rechtsgrundsätze ergänzend zu beachten.

Für die Ausbildung von Minderjährigen unter 18 Jahren bedarf der Berufsausbildungsvertrag der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter des Jugendlichen, also im Regelfall der Eltern. Schließen Eltern als Inhaber eines Betriebes mit ihrem Kind einen Berufsausbildungsvertrag ab, so können sie gleichzeitig als Vertreter des Kindes beim Vertragsabschluß mitwirken. Dies gilt auch, wenn nur ein Elternteil, der Vater oder die Mutter, den Vertrag abschließt. Ist eine Vormundschaft nötig, z.B. weil beide Elternteile verstorben sind, bedarf der Vormund zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages, der länger als für ein Jahr eingegangen wird, der vormundschaftlichen Genehmigung.



Eine Ermächtigung des Minderjährigen gem. § 113 BGB zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages kommt auf die Eigenart des Berufsausbildungsverhältnisses und den notwendigen Schutz des Minderjährigen nicht in Betracht. Wenn der Ausbilder nicht berechtigt ist, Auszubildende einzustellen oder auszubilden, dann bleibt dennoch ein geschlossener Berufsausbildungsvertrag wirksam.



Der Ausbildende muss unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages, spätestens vor Beginn der Berufsausbildung, den wesentlichen Inhalt des Vertrages schriftlich festlegen.



Der Vertrag sollte zumindest enthalten:



o Art, sachliche und zeitliche Gliederung und Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll,

o Beginn und Dauer der Berufsausbildung,

o Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte,

o Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit,

o Dauer der Probezeit,

o Zahlung und Höhe der Vergütung,

o Dauer des Urlaubs,

o Angabe darüber, unter welchen Voraussetzungen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann,

o Ein allgemeiner Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis gelten.



Der Vertrag ist von dem Ausbildenden, dem Auszubildenden und dessen gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Der Ausbildende hat dem Auszubildenden und dessen gesetzlichen Vertreter eine Ausfertigung der unterzeichneten Niederschrift auszuhändigen.



Bei Änderungen des Berufsausbildungsvertrages gelten die oben genannten Grundsätze.

Der Berufsausbildungsvertrag ist auch dann rechtswirksam, wenn er nur mündlich abgeschlossen wird. Jedoch hat der Auszubildende gegen den Ausbilder einen Anspruch auf schriftliche Niederlegung des mündlich vereinbarten Ausbildungsvertrags. Die Wirksamkeit eines mündlich geschlossenen Ausbildungsvertrags bleibt auch dann, wenn der Arbeitgeber die gesetzlich vorgegebene schriftliche Bestätigung nicht erteilt. Anderenfalls hätte der Arbeitgeber die Möglichkeit, sich einseitig von dem Vertrag zu lösen, indem er die schriftliche Bestätigung verweigert.

Der Verstoß gegen die Pflicht zur schriftlichen Vertragsniederlegung oder die Verpflichtung zur Eintragung in das Berufsausbildungsverzeichnis kann gemäß § 99 BBiG mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu DM 2000 bestraft werden. Sowie sich der Ausbildende schadensersatzpflichtig machen kann, kann dem Auszubildenden ein Recht zur außerordentlichen Kündigung nach vorheriger Abmahnung zustehen.

Eine Vereinbarung, die den Auszubildenden für die Zeit nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses in der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit beschränkt, ist nichtig. Das gilt nicht, wenn sich der Auszubildende innerhalb der letzten drei Monate des Berufsausbildungsverhältnisses dazu verpflichtet, nach dessen Beendigung mit dem Ausbildenden entweder ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit einzugehen oder ein Arbeitsverhältnis auf Zeit für die Dauer von höchstens fünf Jahren einzugehen, sofern der Ausbildende Kosten für eine weitere Berufsbildung des Auszubildenden außerhalb des Berufsausbildungsverhältnisses übernimmt und diese Kosten in einem angemessenen Verhältnis zur Dauer der Verpflichtung stehe.

o die Verpflichtung des Auszubildenden für die Berufsausbildung eine Entschädigung zu zahlen,

o Vertragsstrafen,

o den Ausschluss oder die Beschränkung von Schadensersatzansprüchen,

o Die Festsetzung der Höhe eines Schadensersatzes in Pauschbeträgen




PS: Ganz einfach in der Rubrik "Schule & Uni" im Suchfeld "Ausbildungsvertrag" eingeben und schon kommt unter anderem dieses Ergebnis.

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