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Thema:

punks, gothics

(1939x gelesen)

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Beitrag von ruderthanyou

19.02.2006 21:02:52

ruderthanyou

Profilbild von ruderthanyou ...

Wer Hip Hop hört, kann sich auch gleich nen Strick nehmen!!! (Wollt ich nur mal gesagt haben)


dann müssten einige meiner freunde dran glauben

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Beitrag von Feentraeu...

19.02.2006 21:03:17

Feentraeu...

Feentraeumerin hat kein Profilbild...

aha, so ist das also..^^

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Beitrag von fear666

19.02.2006 21:03:25

fear666

Profilbild von fear666 ...

Goth stammt von Punk??? Samma was hab ich verpasst? So ein Mist hab ich ja noch nie gehört! Das seh ich als Beleidigung an!

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Beitrag von Feentraeu...

19.02.2006 21:05:57

Feentraeu...

Feentraeumerin hat kein Profilbild...

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Beitrag von ruderthanyou

19.02.2006 21:06:07

ruderthanyou

Profilbild von ruderthanyou ...

junge, is aber tatsächlich so

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Beitrag von Detheroc

19.02.2006 21:06:12

Detheroc

Profilbild von Detheroc ...

@fear666: goth^^ looool ja junge definier mal die musikrichtug goth, du dunkle seele

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Beitrag von DarknessJ...

19.02.2006 21:07:01

DarknessJ...

Profilbild von DarknessJoschi ...

Aso^^ Gothik ging ausm Punk und New Wave hervor

Wers net glaubt ist selber schuld. Ist aber so^^

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Beitrag von arGo

19.02.2006 21:08:25

arGo

Profilbild von arGo ...

Geschichtliche Entwicklung

Vorläufer und vergleichbare Bewegungen

Im englischen Sprachraum wurde der Begriff „Gothic“ erstmals in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verwendet. Vor allem die so genannten Gothic Novels mit schaurigen Handlungsplätzen wie Friedhöfen, Spukschlössern, Ruinen und anderen Orten erfreuten sich großer Beliebtheit. Der große Erfolg dieser „Gothic Novels“ und die gleichzeitig aufkommende Romantik-Bewegung im 18. und 19. Jahrhundert war auch eine Gegenreaktion auf die rationale entmystifizierende Sicht der Aufklärung. Ähnliche Motivationen liegen den verschiedenen Reformbewegungen (wie z.B. Wandervogel, FKK-Bewegung) Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zugrunde, die sich gegen die Technisierung und Industrialisierung der Lebensumwelt wandten. Im Rückzug in eine idealisierte naturgemäße bzw. menschlichere Lebensweise findet sich sowohl bei den Romantikern und Lebensreformern als auch bei Anhängern der Gothic-Kultur eine Tendenz zur Weltflucht.

1980er Jahre: Die Anfänge

Zunächst entwickelten sich über die 1980er Jahre hinweg kleinere, regionale Gruppierungen, die zu einem Großteil in der Post-Punk- und New-Wave-Bewegung Westeuropas verwurzelt waren, untereinander jedoch kaum Kontakt hielten. Der Begriff „Gothic“, anfangs nur für die unheimlich wirkende und schräge Spielweise des Punk verwendet, wurde dabei ab 1982/1983 vorerst auf die Anhänger der englischen Szene übertragen und lebt in vielen Teilen der Welt bis heute als Selbstbezeichnung fort. Im deutschen Sprachraum nutzte man Bezeichnungen wie „Schwarze“, „Grufties“ oder verallgemeinernd „Waver“, die allerdings ab Anfang der 1990er Jahre stufenweise durch den in England verbreiteten Begriff „Gothic“ verdrängt wurden.

Bereits in der Entstehungsphase der britischen Gothic-Szene, galt die erste Welle der Gothic-Musik ca. 1984 als erloschen. Wichtige Vertreter wie Bauhaus, UK Decay oder Specimen wandelten ihren musikalischen Stil oder gingen getrennte Wege. Diese Gegebenheit schlug sich ebenso auf die englische Gothic-Kultur nieder, die schon ab der Mitte der 1980er Jahre erste Auflösungserscheinungen zeigte. Während die Gothic-Bewegung in England folglich eine Mode-Erscheinung unter vielen war, konnte sie gerade im restlichen Europa, vorzugsweise in Deutschland, innerhalb der New-Wave- und zeitgleich herausbildenden Dark-Wave-Bewegung Fuß fassen.

Die Haartrachten und Kleidungstile der Gothics orientierten sich in erster Linie an dem Outfit der musikalischen Hauptvertreter. Insbesondere Künstler wie Robert Smith (The Cure), Siouxsie Sioux (Siouxsie & The Banshees), Rozz Williams (Christian Death), Johnny Slut (Specimen) oder Peter Murphy (Bauhaus) waren lange Zeit Idole in der Gothic- und Dark-Wave-Kultur.

Als weiterer Einflussfaktor gelten die regionalen Unterschiede hinsichtlich der Umwelt- und Lebensbedingungen und einem damit verbundenem Lebensgefühl. In Gebieten, die beispielsweise verstärkt durch Schwerindustrie geprägt waren, herrschte vielmehr ein punk-lastiger Kleidungsstil vor. In Städten, in denen ein historischer Architekturstil dominierte, fühlte sich ein Teil der Gothics wiederum von Epochen vergangener Tage inspiriert. So entwickelten sich zum Beispiel im süddeutschen Raum schnell Kleidungsstile, die sich an der Zeit der Renaissance oder des Barock orientierten. Dieser Umstand wird allerdings häufig auch als Einfluss der New Romantic-Bewegung gedeutet, eine New-Wave-Teilkultur, die einige Jahre zuvor in London ihren Ausgangspunkt nahm und sich fallweise mit der britischen Gothic-Kultur überschnitt.

Durch das Ableben der noch stark vom Punk geprägten Gothic-Musik der Anfangszeit (Gothic Punk) und auf Grund der Entstehung des stark psychedelisch angehauchten Gothic Rock, folgte ab Mitte bis Ende der 1980er Jahre eine zweite Gothic-Welle. Führende Musiker dieser Ära, unter anderem Andrew Eldritch (The Sisters Of Mercy) und Carl McCoy (Fields Of The Nephilim), beeinflussten die Mode einer neuen Generation von Gothics nachhaltig.

1990er Jahre: Abkehr von der Wave-Kultur

In den frühen 1990er Jahren erlebte die deutsche Independent-Szene einen kleinen Aufschwung, durch das Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland wuchs das Interesse an Musik. Es erfolgte ein Austausch zwischen zwei Kulturen und verschiedene Newcomer-Bands und Plattenfirmen konnten sich innerhalb der nunmehr gesamtdeutschen Wave- und Gothic-Szene etablieren.

Erste Treffen wurden organisiert, so beispielsweise das Waver-Treffen am 16. Juni 1990 in Köln, das Wave-Gotik-Treffen am 29. und 30. Mai 1992 in Leipzig oder das Gothic-Treffen am 6. August 1992 in Berlin. Auf der Basis dieser Veranstaltungen entwickelte sich nach einiger Zeit eine Großkultur, bei der man erstmals von einer ausgeprägten Gothic-Szene sprechen konnte. Trotz dieser bereitwillig veranstalteten Treffen sollte lediglich das Wave-Gotik-Treffen in den darauf folgenden Jahren Bestand haben.

In dieser Zeit stieg auch die Nachfrage nach Musik aus dem Neoklassik- und Mittelalter-Umfeld. Musikprojekte und Ensembles wie Dead Can Dance, Qntal oder Estampie genossen einen hohen Stellenwert. Dieser Umstand bestärkte erneut in Bezug auf Kleidungs- und Lebensstil weite Teile der heranwachsenden Gothic-Kultur. Obgleich sie sich derselben Kultur zugehörig fühlten, unterschieden sich Gothics, die beispielsweise zum Punk neigten von solchen, die verstärkt zum Mittelalter tendierten, sehr stark, sowohl was ihr äußeres Erscheinungsbild, ihren Musikgeschmack als auch teilweise ihre Lebensansichten anbelangte.

In England verknüpften Bands wie Paradise Lost oder My Dying Bride Metal mit Gothic Rock und legten im Jahr 1992 den Grundstein zur Herausbildung des Gothic Metal. Diese Entwicklung zeigte spätestens ab Mitte der 1990er Jahre im Rahmen der Gothic-Kultur ihre Wirkung. Szene-Magazine wie „Orkus“ oder „Sonic Seducer“ berichteten vermehrt über Metal-Bands, wodurch die konventionelle Gothic-Musik schrittweise in den Hintergrund trat. Mit nachkommenden Generationen erfolgte nun eine Ära, die durch eine zunehmende Abkehr von den ursprünglichen Wurzeln und eine Öffnung hin zu anderen Szenen (vor allem Metal und Electro) gekennzeichnet ist. Fremde Musikstile fusionierten mit Elementen der bestehenden Gothic-Musik zu neuen Subgenres. Dabei machten sich auch erstmals nichtromantische Einflüsse bemerkbar, da Romantik innerhalb der Metal- und Elektro-Kultur bis dahin als fremd galt.

Überdies nahm die Neugier Außenstehender an der Gothic-Kultur drastisch zu. Die Medien stürzten sich auf das Phänomen Gothic, was anschließend zur endgültigen „Entmystifizierung“ der Szene beitrug.

2000 - 2006: Kommerzialisierung und Werteverfall

Seit Ende der 1990er ist eine zunehmende Kommerzialisierung der Szene zu beobachten – ein Phänomen, das nicht zuletzt auf die relative Langlebigkeit und hohe Kontinuität der Szene zurückzuführen sein dürfte. Viele Gothics behalten ihren Lebensstil oder die damit verbundenen Vorlieben bis weit ins Erwachsenenalter bei. Im Unterschied zu klassischen Jugendkulturen entsteht so ein altersübergreifender Dialog. Dieser wiederum führt – bedingt durch die vielfältigeren Kontakte berufstätiger Gothics – dazu, dass sich Gothic im allgemeinen Bewusstsein zunehmend von der Subkultur zu einem Breitenphänomen wandelt und damit auch als Konsumentenzielgruppe erfassbar und kommerziell interessant wird. Dies geschieht in Ländern mit ausgesprägten und großen Gothic-Szenen, wie den USA, Japan, England und auch Deutschland, dessen schwarze Kultur inzwischen auf die Gothics der Nachbarländer einen starken Einfluss ausübt.

Damit einher geht allerdings auch der rasante Verfall der Werte und der enorme Zulauf an modisch interessierten Personen, die beispielsweise nach dem Abebben der Techno-Welle partiell aus dem Techno-Umfeld in die Gothic-Szene abwanderten. Ein Grund hierfür ist die vermehrte Präsenz technoid geprägter Klänge (bspw. Future Pop), die immer mehr das Veranstaltungsprogramm der Schwarzen Szene prägen. Das hat wiederum zur Folge, dass sich zahlreiche Szeneangehörige, die Gothic hauptsächlich als Lebensstil verstehen, aufgrund der anwachsenden Party-Kultur enttäuscht von der Gothic-Szene abwenden oder stark engagiert, aber häufig erfolglos den Versuch starten, neue Splitterkulturen ins Leben zu rufen.

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Beitrag von Feentraeu...

19.02.2006 21:08:39

Feentraeu...

Feentraeumerin hat kein Profilbild...

bei dem thread bekomme ich nur immer wieder ein dauerlächeln..

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Beitrag von arGo

19.02.2006 21:08:58

arGo

Profilbild von arGo ...

Das dürfte Aufklärung schaffen ^^

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Beitrag von JaJaTess

19.02.2006 21:10:00

JaJaTess

JaJaTess hat kein Profilbild...

gar nichts von beiden..aber is ja auch jedm selbst überlassen..^^

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