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personencharakterisierung

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Beitrag von marrydarry

08.12.2007 17:47:20

marrydarry

marrydarry hat kein Profilbild...

Themenstarter
marrydarry hat das Thema eröffnet...

Wie findet ihr das bis jetzt?


Franz Fühmann "Das Judenauto"



Autor:

- * 15 Januar 1922 in Rochlitz an der Iser (Tschechoslowakei)
- besuchte vier Jahre das Jesuitenkonvikt Kalksburg bei Wien aus dem er 1936 flüchtete
- 1945 geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kam 1949 wieder aus der Kriegsgefangenschaft frei
- Franz Fühmann erhielt 1956 den Heinrich-Mann-Preis und 1982 dem Geschwister-Scholl-Preis
- † 8. Juli 1984 in Berlin



Inhalt:

Ein kleines Mädchen verbreitet in der Schule das Gerücht von einem Judenauto. Das Judenauto sei ein gelbes Auto, in dem vier Juden mit langen scharfen

Messern sitzen würden und kleine Mädchen jagen und töten. Wohl von diesem Gerücht beeinflusst, will ein kleiner Junge, neun Jahre alt, von diesem Auto

verfolgt worden sein. Er erzählt davon seinen Mitschülern, die von dieser Story begeistert sind und ihn bewundern. Um ein Mädchen, in das er verliebt ist,

zu beeindrucken übertreibt er ein wenig und versucht sich als mutigen, heldenhaften Burschen darzustellen. Doch genau dieses Mädchen findet heraus, dass

seine Geschichte nicht ganz der Wahrheit entspricht und es stellt sich heraus, dass die Situation ganz harmlos ist und keine vier Juden mit spitzen Messern

in einem gelben Auto hinter ihm her sind. Die drei Insassen eines braunen Autos sind nämlich Verwandte des Mädchens, die den kleinen Jungen lediglich nach

dem Weg fragen wollen, als dieser plötzlich schreiend davonläuft. Nun steht der Junge natürlich nicht als Held da, sondern wird von den anderen verspottet.

Er entwickelt einen Hass auf die Juden und gibt ihnen die Schuld für dieses Geschehnis.



Hintergrund:

Der Autor zeigt mit seiner Geschichte am Beispiel des Antisemitismus wie Gerüchte verursacht bzw. verbreitet werden und auch wozu sie schließlich führen

können

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