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öhm...

(623x gelesen)

Seiten: 1 2

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Beitrag von LovingIt

18.03.2007 20:49:34

LovingIt

LovingIt hat kein Profilbild...

Themenstarter
LovingIt hat das Thema eröffnet...

ich brauch HILFE:

ich habe drei Begriffe wo ich die drei Unterpunkte herausfinden muss...

Taliban, Hamas, Hisbollah

-->

-Operationsgebiete
-Strategien
-Ziele

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Beitrag von der_Jay

18.03.2007 20:50:34

der_Jay

Profilbild von der_Jay ...

also das ziel der hamas is israel zu zerstörn

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Beitrag von Coastwise

18.03.2007 20:53:27

Coastwise

Coastwise hat kein Profilbild...

hamas:

Operationsgebiete: israel
strategien: selbstmordattentate
ziel: die völlige vernichtung israels

hisbollah:

operationsgebiete: israel
strategien: selbsmordattentate
ziele: islamischer gottesstaat, eroberung jerusalems

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Beitrag von Richie-B79

18.03.2007 20:54:24

Richie-B79

Richie-B79 hat kein Profilbild...

wie ausführlich brauchst du´s denn???

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Beitrag von LovingIt

18.03.2007 20:57:17

LovingIt

LovingIt hat kein Profilbild...

Themenstarter
LovingIt hat das Thema eröffnet...

ich sag mal so: um so mehr, desto besser.

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Beitrag von Richie-B79

18.03.2007 21:05:34

Richie-B79

Richie-B79 hat kein Profilbild...

HAMAS (Harakat al-Muqawama al-Islamiyya)

Die HAMAS ist der nationale palästinensische Zweig der MB(Muslim-Bruderschaft). Sie ist heute eine der
einflussreichsten und stärksten Organisationen unter den Palästinensern, die sich den
kompromisslosen Kampf gegen Israel zur „Befreiung“ des gesamten historischen Palästina
zum Ziel gesetzt hat.
Historischer Hintergrund
Seit der Gründung Israels 1948 engagierten sich Anhänger der MB im Kampf für die
Zurückgewinnung ganz Palästinas und die Etablierung einer „islamischen“ Herrschaft
eben dort. Nach der Besetzung des Westjordanlandes und des Gazastreifens durch
Israel 1967 begann der palästinensische Zweig der MB in den besetzten Gebieten eine
soziale Infrastruktur aufzubauen. Am bewaffneten Kampf beteiligte er sich zunächst
nicht, dieser wurde von säkularen, linksnationalen Gruppen wie der ‘Fatah’ oder der
‘Volksfront für die Befreiung Palästinas’ (PFLP) geführt. Als Gegengewicht zu diesen
Gruppen bildete die MB 1973 die ‘Islamische Gemeinschaft’ (‘al-Jam’iyyat al-Islamiyya’),
die fünf Jahre später offiziell in Israel als ‘al-Mujamma’ al-Islami’ (‘Islamisches
Zentrum’) registriert wurde. ‘al-Mujamma’ al-Islami’, aus dem auch die Universität
von Gaza hervorging, entwickelte sich im Laufe der Zeit von einer Wohlfahrtseinrichtung
zu einer einflussreichen Institution.
Als im Dezember 1987 die erste Intifada ausbrach, begann die MB sich auch am Widerstand
gegen die Besatzungsmacht zu beteiligen und die HAMAS gab ihren ersten
öffentlichen Aufruf heraus. Da sie sich organisatorisch auf ‘al-Mujamma’ al-Islami’
stützen konnte, gelang es ihr recht schnell, sich als politische Kraft neben der ‘Palästinensischen
Befreiungsorganisation’ (PLO), dem von Yasir Arafat angeführten Sammelbecken
der säkular-nationalen Palästinensergruppen, zu etablieren. Die HAMAS
wurde straff organisiert, in einen politischen Arm, der für die Propaganda, Außenbeziehungen
und Finanzen zuständig ist, einen militärischen Arm, der den Widerstand
organisiert und terroristische Anschläge durchführt sowie einen Sicherheitsapparat,
der gegen Kollaborateure und Informanten der israelischen Sicherheitsorgane vorgeht.
Insbesondere in der zweiten Intifada seit September 2000 verübte die HAMAS zahl52
Islamistische Organisationen in Nordrhein-Westfalen
reiche Terroranschläge gegen israelische Ziele und rückte so in den Focus des israelischen
Anti-Terrorkampfes.
Mentor der HAMAS wie ihrer Vorgängerorganisationen war Scheich Yasin, der wiederholt
in israelischen Gefängnissen einsaß und schließlich am 22. März 2004 durch
das israelische Militär – wie viele andere HAMAS-Führer auch – gezielt getötet wurde.
Die HAMAS ist heute trotz der Tötung etlicher führender Repräsentanten innerhalb
der palästinensischen Gebiete eine der stärksten politischen Kräfte. Mit über 40% der
Stimmen gewann sie mit der Partei ‘Wechsel und Reform’ die Wahlen zum Parlament
der Palästinenser am 25. Januar 2006 und stellte die Regierung der palästinensischen
Autonomiebehörde. Nicht lange danach kam es zu fast bürgerkriegsähnlichen Zusammenstößen
zwischen Anhängern der HAMAS und Anhängern der bei den Wahlen
unterlegenen Fatah-Bewegung. Da die HAMAS an ihrer strikten Ablehnung Israels
festhielt, wurde die finanzielle Unterstützung der Autonomiebehörde durch die USA
und europäische Staaten vorerst eingestellt. Dies hat in den Autonomiegebieten gravierende
Probleme bei der Versorgung der Bevölkerung und der Bezahlung der Bediensteten
zur Folge. Erst nach einem Einlenken der HAMAS und/oder einem – zumindest
teilweisen – Verzicht auf die Regierung scheint sich Ende 2006 eine Lösung abzuzeichnen.
Die Fähigkeit der HAMAS Terroranschläge zu verüben, schien durch den starken israelischen
Druck zeitweise zurückgegangen zu sein. Im August und September 2005
räumte Israel alle jüdischen Siedlungen im Gaza-Streifen und zog sein Militär von dort
ab. Die Entführung eines israelischen Soldaten im Juni 2006 in Gaza und der Beschuss
mit selbstgebauten Qassam-Raketen aus dem nördlichen Gaza-Streifen, ließen die israelischen
Verteidigungskräfte aber wieder vehement gegen HAMAS-Aktivisten und -
Politiker vorgehen. Bei gezielten Militärschlägen wurden dabei auch Zivilisten getötet
oder verletzt.
Ein wichtiger Teil der politischen Führung der HAMAS befindet sich seit den 1990er
Jahren in wechselnden arabischen Exilländern. Zur Zeit residiert sie in der syrischen
Hauptstadt Damaskus. Weitere Führungszirkel befinden sich im Gaza-Streifen, einer
Hochburg der HAMAS, und im Westjordanland.

Ideologie und Ziele
Die HAMAS begreift sich laut ihrer 1988 veröffentlichten Charta als palästinensischer
Zweig der MB. Dementsprechend hat sie dort ihre ideologische Basis. Aus den palästinensisch-
nationalen Interessen ergibt sich das mit anderen Palästinenserorganisationen gemeinsame Ziel der Befreiung Palästinas. Während die PLO jedoch zu territorialen
Kompromissen gegenüber Israel bereit ist, verschließt sich die HAMAS diesen gänzlich.
So wurde das Scheitern der Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen
Autonomiebehörde im Juli 2000 über die Teilung Palästinas und die Umsetzung
einer Zwei-Staaten-Lösung von HAMAS-Anhängern stürmisch bejubelt. Auch die
Vorstellungen hinsichtlich des politischen Systems eines angestrebten palästinensischen
Staates sind unterschiedlich. Die bis Ende der 1980er Jahre vom Ostblock unterstützte
PLO unter der Führung von Yasir Arafat war eher links orientiert. Auch heute
noch ist die PLO säkular, während die HAMAS als palästinensischer Zweig der MB
einen „islamischen“ Staat anstrebt, in dem Politik und Gesellschaft auf der Scharia basieren
sollen. Aufgrund dieser Differenz erkennt die HAMAS auch nicht den Anspruch
der PLO auf alleinige Vertretung des palästinensischen Volkes an und versucht selbst
politische Mehrheiten zu erringen. Dennoch verschließt sich die HAMAS nicht völlig
dem Dialog und auf lokaler Ebene teilweise auch der Kooperation mit der PLO, um so
ihre Politikfähigkeit zu beweisen.

Methoden
Methodisch ist das Vorgehen der HAMAS gekennzeichnet durch eine breit angelegte,
von Korruption anscheinend weitgehend freie und gut organisierte soziale und karitative
Tätigkeit innerhalb der palästinensischen Gesellschaft einerseits, durch die sie
die Sympathien vieler Palästinenser gewinnt, und den bedingungslosen Kampf gegen
Israel mit terroristischen Anschlägen andererseits.
Die HAMAS betreibt ähnlich den MB-Organisationen in anderen arabischen Ländern
ein Netz von sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und
Wohlfahrtseinrichtungen zur Unterstützung Bedürftiger. Dazu gehört insbesondere die
Unterstützung der Hinterbliebenen von sogenannten Märtyrern, die bei Angriffen oder
Anschlägen gegen israelische Einrichtungen ums Leben gekommen sind. Als Märtyrer
werden jedoch nicht nur militante Aktivisten, die zu Tode kommen, bezeichnet,
sondern im Allgemeinen auch Personen, die durch Aktionen der israelischen Sicherheitskräfte
als Unbeteiligte ihr Leben verlieren. Auch diese und ihre Hinterbliebenen
werden unterstützt.
Neben dem ausgedehnten sozialen Netz verfügt die HAMAS über einen inneren
Sicherheitsapparat und einen militärischen Arm, der Terroranschläge und Überfälle
gegen Israel ausführt. Der Sicherheitsapparat dient vor allem dazu, der Infiltration und
Ausspähung durch die israelischen Geheimdienste entgegenzuwirken. Dabei geht man
gegen tatsächliche oder mutmaßliche Abweichler und Kollaborateure brutal vor. Der
militärische Arm, die ‘Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden’, zeichnet verantwortlich für
eine Vielzahl von Überfällen und Terroranschlägen gegen israelisches Militär, Siedler und Zivilisten. Selbstmordattentate sind – aufgrund der eigenen militärischen Unterlegenheit
– nach den Verlautbarungen der HAMAS eines der probatesten Mittel in ihrem
Kampf. Dass für diese Attentäter religiöse Motive und die Erwartung einer Belohnung
im Paradies – Stichwort: 72 Jungfrauen – ausschlaggebend sind, muss, nachdem auch
Frauen und nicht religiöse Personen solche Anschläge durchgeführt haben, zumindest
relativiert werden. Dennoch ist festzuhalten, dass maßgebliche islamische Religionsgelehrte
alle militärischen Aktionen gegen Israel – einschließlich der Selbstmordattentate,
die sich gegen Zivilisten richten – als legitimes Mittel rechtfertigen, da es sich aus
ihrer Sicht um einen Befreiungskampf handelt, in dem Muslime ihr Gebiet verteidigen.
Zugleich wird die gesamte israelische Bevölkerung als militärischer Gegner betrachtet.
Die selben Gelehrten verurteilen dagegen Anschläge von Islamisten in den USA
oder Europa als terroristisch. Dieser Einteilung folgt bis jetzt auch die HAMAS bei
ihren militanten Aktionen und beschränkt sich auf Anschläge in Israel und den besetzten
Gebieten. Hier unterscheiden sich die HAMAS und die der MB nahe stehenden
islamischen Gelehrten grundlegend von transnational agierenden Jihadisten aus dem
‘al-Qaida’- Netzwerk.

Internationale Verbindungen
Als palästinensischer Zweig der ‘Muslimbruderschaft’ ist die HAMAS eingebunden in
das weltweite Netzwerk von Organisationen, die die MB repräsentieren oder ihr nahe
stehen. Neben Organisationen, die vor allem propagandistisch oder auch logistisch im
Sinne der HAMAS tätig sind, gibt es solche, die überwiegend Spendensammlungen
und Finanztransaktionen zugunsten der HAMAS durchführen. Hierzu gehörte in
Deutschland der in Aachen ansässige Verein ‘al-Aqsa e.V.’.
Trotz religiös konfessioneller Unterschiede besteht eine gewisse Zusammenarbeit
zwischen der sunnitisch geprägten HAMAS und der schiitischen ‘Hizb Allah’ im (Süd-) Libanon, die aus dem gemeinsamen Feindbild Israel resultiert.
Gleiches gilt auch für die Beziehungen der HAMAS zur Islamischen Republik Iran,
die die ‘Hizb Allah’ seit ihrer Entstehung ganz wesentlich unterstützt hat und einen
nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Makropolitik dieser Organisation ausübt.
Unter anderem manifestiert sich die Verbundenheit mit den Palästinensern und ihrem
Jihad in dem von Ayatollah Khomeini eingeführten ‘Qods-Tag’ (‘Jerusalem-Tag’, der
letzte Freitag im Monat Ramadan).

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Beitrag von MuPa-VIP

18.03.2007 21:07:12

MuPa-VIP

Profilbild von MuPa-VIP ...

aso aber mehr infos gibts net?.....

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Beitrag von Richie-B79

18.03.2007 21:09:31

Richie-B79

Richie-B79 hat kein Profilbild...

Hizb Allah (Partei Gottes)

Während alle anderen in Deutschland vertretenen nennenswerten islamistischen Gruppierungen
zur sunnitischen Glaubensrichtung gehören, handelt es sich bei der ‘Hizb
Allah’ um eine schiitische Organisation. Sie wurde 1982 nach dem Einmarsch israelischer
Truppen im Libanon gegründet und entwickelte sich dank massiver iranischer
Unterstützung rasch zu einer militanten Sammlungsbewegung libanesischer Schiiten
mit Schwerpunkten im Bekaa-Tal, Südlibanon und in den südlichen Vororten von
Beirut. Die ‘Hizb Allah’ strebte zunächst jahrelang die Errichtung eines islamischen
Gottesstaates nach iranischem Vorbild im Libanon an. Inzwischen ist diese Forderung
jedoch zugunsten einer pragmatischeren Haltung in den Hintergrund getreten.
Eingebunden in die politischen und gesellschaftlichen Strukturen strebt sie heute vor
allem danach, ihre Möglichkeiten der politischen Einflussnahme zu festigen und zu
verstärken. Der Kampf gegen Israel und die muslimische Souveränität über Jerusalem
gehören aber weiterhin zu ihren über die nationalen Interessen hinausgehenden Zielen.
Politischer Führer der ‘Hizb Allah’ ist Generalsekretär Hassan Nasrallah.

Ideologie
Die islamische Republik Iran hat für die ‘Hizb Allah’ als ideologisches Vorbild lange
Zeit eine herausragende Rolle gespielt. Die wichtigen schiitischen Geistlichen des Libanon
haben sich zeitweise in der irakischen Stadt Najaf aufgehalten, wo auch Ayatol57
Islamistische Organisationen in Nordrhein-Westfalen
lah Khomeini in den 1960er Jahren im Exil lebte. Aufgrund der besonderen religiösen
Bedeutung der schiitischen Pilgerorte und Lehrinstitutionen im Irak gab es traditionell
enge Verflechtungen zwischen den schiitischen Theologen und Denkern, aber auch den
islamistischen Aktivisten aus dem Iran, dem Irak und dem Libanon. Unter ihnen waren
auch die späteren politischen und geistlichen Führer der ‘Hizb Allah’. Die dort entwickelten
Ideen und Visionen waren richtungweisend für die schiitischen religiösen wie
politischen Bewegungen in der ganzen Region.
Der Iran finanzierte zudem einen Großteil der militärischen und zivilen Aufgaben der
‘Hizb Allah’. Vom iranischen Staatsmodell, wie es unter Ayatollah Khomeini geprägt
wurde und wie die Partei es zunächst auch für den Libanon propagierte, hat sich die
‘Hizb Allah’ mittlerweile gelöst. Sie hat sich stattdessen pragmatisch an die politischen
Bedingungen des multikonfessionellen Staates angepasst und für die politische Arbeit
die Spielregeln des libanesischen Staates übernommen.
Trotz der Unterschiede zwischen schiitischem und sunnitischem Islam finden sich in
der Ideologie der ‘Hizb Allah’ zahlreiche Elemente wieder, die bereits aus dem sunnitischen
Islamismus bekannt sind.

Terrorwelle
Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung machte die ‘Hizb Allah’ mit einer damals beispiellosen
Terrorwelle auf sich aufmerksam, unter anderem mit Sprengstoffanschlägen
auf die US-Botschaft und auf die französischen und amerikanischen Hauptquartiere
der multinationalen Friedenstruppe in Beirut sowie auf das israelische Hauptquartier
in Tyrus/Libanon, bei denen mehr als 400 Menschen getötet wurden. Es folgten Flugzeugentführungen
und Geiselnahmen von Ausländern im Libanon. Nach dem Ende
des 15-jährigen Bürgerkrieges im Libanon im Jahre 1990 wurde die ‘Hizb Allah’ unter
dem Druck der Schutzmacht Syrien als einzige Miliz nicht entwaffnet. Syrien versucht,
über die ‘Hizb Allah’ Druck auf Israel auszuüben. Von den Anschlägen des 11 .
September hat sich die Partei ausdrücklich distanziert. Dagegen verurteilt sie die USamerikanische
Invasion im Irak.
Die Entführung zweier israelischer Soldaten am 12. Juli 2006 durch ‘Hizb Allah’-Milizen
führte zu einer mehrwöchigen Bombardierung des Libanon durch die israelische
Luftwaffe und einem zeitweiligen Einmarsch israelischer Bodentruppen in den Süden
des Landes. Erst die Stationierung einer internationalen Truppe mit einem Mandat der
Vereinten Nationen ermöglichte ein Ende der Kampfhandlungen und den Abzug der
israelischen Armee.

Mehrere tausend Kämpfer im Libanon
Die ‘Hizb Allah’ verfügte im Libanon zeitweise über mehrere tausend Kämpfer, die
sich als ‘al-Muqawama al-Islamiyya’ (‘Islamischer Widerstand‘) bezeichnen. Ihr
Ziel war seit 1982 die Vertreibung der israelischen Armee aus der von Israel einseitig
erklärten „Sicherheitszone“ im Südlibanon. Der Rückzug der israelischen Armee aus
dem Südlibanon im Mai 2000 wurde von der ‘Hizb Allah’ als Sieg ihres militärischen
Widerstands gefeiert. Um einen letzten noch unter israelischer Kontrolle verbliebenen
Landstreifen (‘Sheba-Farmen‘) kämpft die Miliz aber noch immer. Anfang 2004 führte
die ‘Hizb Allah’ unter deutscher Vermittlung einen groß angelegten Gefangenenaustausch
mit Israel durch. Sie übergab die sterblichen Überreste dreier getöteter israelischer
Soldaten sowie einen entführten israelischen Geschäftsmann. Im Gegenzug
ließ Israel mehr als 400 arabische Gefangene frei und überstellte die Leichnahme von
59 ‘Hizb Allah’-Kämpfern.
Daneben hat sich die ‘Hizb Allah’ auch als politische Kraft im Libanon etabliert. Sie
ist seit 1992 kontinuierlich in den Parlamenten vertreten und hat ein soziales Netzwerk
von Schulen, Krankenhäusern und zur Unterstützung bedürftiger Familien aufgebaut,
das ihre Akzeptanz nicht nur in der schiitischen Bevölkerungsgruppe gestärkt hat.

Finanzierung
Aufgrund der ideologischen Nähe zum Iran war es in den Jahren des Bürgerkrieges
(1975 – 1990) vor allem die finanzielle Unterstützung aus Teheran, die den Erfolg der
‘Hizb Allah’ ermöglichte. Nicht zuletzt aufgrund dieser massiven Finanzhilfe gelang
es der Partei, nicht nur ihre schlagkräftige Miliz aufzubauen, sondern auch ihr weit
verzweigtes karitatives Netz, das dem unterprivilegierten und verarmten schiitischen
Teil der libanesischen Gesellschaft wichtige Unterstützung leisten konnte. Landflüchtige
aus dem besetzten Süden des Landes strömten in die Vororte von Beirut und ließen
sich dort nieder. Sie bildeten ein wichtiges Rekrutierungspotenzial für die Partei. Nach
dem Tod Khomeinis 1989 wurden die Unterstützungsleistungen zwar zurückgefahren,
bilden aber immer noch einen wichtigen Teil der Finanzquellen der Partei. Daneben
leistet Syrien als „Schutzmacht“ wichtige Hilfe für die Partei.
Eine weitere wirtschaftliche Quelle stellte der Drogenanbau in der von der ‘Hizb
Allah’ kontrollierten Bekaa-Ebene dar. Der Anbau von Drogen dort ist auch nach der
Befriedung nicht vollständig eingestellt worden. Außerdem betreibt die ‘Hizb Allah’
legale Wirtschaftsunternehmen, aus denen sie Gewinne für ihre Arbeit abschöpfen
kann und finanziert sich zudem auch aus Spendensammlungen und Geldtransfers von
im Ausland lebenden Schiiten.

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Beitrag von Wuestenrose

18.03.2007 21:13:42

Wuestenrose

Profilbild von Wuestenrose ...

@MuPa-VIP: So viel zu dem Thema mehr Infos gibt es net?^^ *lach* Reichen diese Infos jetzt? Oder willste noch mehr

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Beitrag von Richie-B79

18.03.2007 21:15:33

Richie-B79

Richie-B79 hat kein Profilbild...

Tâlibân

T. (arab., pers. "Suchende" bzw. "Studenten der islam. Wissenschaften" , Bezeichnung der in Afghanistan herrschenden fundamentalist. Gruppe.
(Quelle: bpb.de)
Aber was du genau suchst, kann man mit "Taliban" nicht wirklich bezeichnen da es sich wahrscheinlich um Al-Qaida handelt.

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Beitrag von Bafi

18.03.2007 21:16:46

Bafi

Bafi hat kein Profilbild...

Am besten ma beim FBI anrufen da werden sie geholfen ^^

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