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Beitrag von EternalEvil

13.10.2006 22:33:04

EternalEvil

Profilbild von EternalEvil ...

Themenstarter
EternalEvil hat das Thema eröffnet...

geht schleppend voran meine Geschichte, aber sie läuft...
so gehts weiter:


Jetzt bin ich schon den ganzen Tag hier. Ich weiß nicht einmal wie spät es ist. Ich beobachte die Leute. Sie gehen an mir vorbei als ob ich gar nicht da wäre. Die meisten. Wenige schauen mich an, vielleicht unbewusst. Die Sonne scheint und es ist ziemlich warm für die Jahreszeit. Der Wind weht leicht und lässt die Blätter von den Bäumen fallen. Ein paar Kinder spielen damit. Scheinbar heile Welt. Schade, dass ich nicht dazu gehöre. Ich passe nicht hier her. Nur wohin sonst. Wieder gehen mir die Gedanken durch den Kopf, die bruchstückhaften Erinnerungen von denen ich nicht weiß ob es meine sind oder nur Wahnvorstellungen. Trugbilder meiner Fantasy oder grausame Realität die mein Inneres zu vergessen versucht. Alleine kann ich die Wahrheit nie erfahren, das ist mir schon seit langem bewusst. Ich muss jemanden finden der mir hilft. Nur wen. Und wo. Nicht hier. Die Zeit läuft mir davon. Es dämmert schon und die Sonne verschwindet hinter den Häuserzeilen. Ich steige auf ein Klettergerüst um die letzten Strahlen noch so lange wie möglich aufzunehmen für die kommende, kalte Nacht, die ich sicher wieder im Freien verbringen werde. Das Licht blendet mich. Ich schließe die Augen und stell mir vor zu schweben, ganz unbeschwert und frei wie ein Vogel der dem Sonnenuntergang entgegen fliegt.
„Was machst du da!?“
Eine Frauenstimme reißt mich aus meinen Traum. Beinahe wäre ich abgestürzt.
„Das ist nicht ganz ungefährlich was du da machst.“
Was weißt du schon.
„Bist du alleine hier?“
Was für eine dumme Frage, das sieht man doch. Ich will meine Ruhe haben. Was geht es der Frau an was ich mache. Noch immer geblendet vom Licht versuche ich vom Gerüst zu springen. Dabei schlage ich mit dem Arm auf eine Metallstange. Ich hatte schon schlimmere Schmerzen, aber sehr angenehm ist das nicht. Alles nur wegen der Frau.
„Hast du dir weh getan?“
Was will die Frau von mir. Wenn sie nicht wäre, wär mir auch nichts passiert.
„Tut mir leid, es war meine Schuld.“
Wenigstens ist sie einsichtig.
Sie packt mich leicht am Arm. Um sich zu vergewissern, dass auch wirklich alles in Ordnung ist.
„Scheint ja noch alles dran zu sein.“
Ein sarkastisches Lächeln streift über ihr Gesicht. Sie scheint schon etwas älter zu sein. Jedoch verbirgt sie sich hinter ihren jugendlichen Klamotten und der ihrem Alter nicht ganz gerecht werdenden Frisur.
„Ja, was machen wir jetzt mit dir?“
Nichts. Ich löse ihren Griff, dreh mich um und gehe.
„Warte doch.“
Sie ist wohl nicht bereit nachzugeben.
„Soll ich dich nach Hause bringen?“
Nein, alles nur das nicht. Ich laufe etwas schneller. Die Frau folgt mir.
„Bist du von zu Hause weggelaufen?“
Ja und nein. Es hat wohl keinen Sinn weiter zu gehen. Schnell hat mich die Frau eingeholt.
„Aha, hab ich mir doch fast gedacht.“
Jetzt liegt es an der Frau was als nächstes passiert. Auf keinen Fall geh ich zurück. Notfalls werde ich der Frau weh tun müssen.
„Am besten du kommst erstmal mit zu mir nach Hause. Alles Weitere werden wir dann sehen. Einverstanden!?“
War es eine Frage oder ein Befehl. Ich hab kaum eine andere Wahl. Und besser als die Nacht im Park zu verbringen ist es allemal.

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Beitrag von BlackSilver

13.10.2006 22:34:39

BlackSilver

BlackSilver hat kein Profilbild...

hm hab ich ne seite verpasst? is das der zeite thread oder schon der dritte ?

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Beitrag von EternalEvil

13.10.2006 22:37:42

EternalEvil

Profilbild von EternalEvil ...

Themenstarter
EternalEvil hat das Thema eröffnet...

aso..nee, is der 2. Thread...ich hatte zwischendurch mal die Fortsetzung in den anderen Thread geschrieben....sorry...soll ich alles nochmal in einen Thread tun?

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Beitrag von EternalEvil

28.10.2006 18:35:39

EternalEvil

Profilbild von EternalEvil ...

Themenstarter
EternalEvil hat das Thema eröffnet...

Den ganzen Tag bin ich schon mit dem Wagen unterwegs. Ich hab den Funkverkehr abgehört. Aber gefunden hab ich nichts, gar nichts. Nur dummes Gequatsche. Ein Unfall am Park, ein toter Junky im Linienbus. Nichts was auch nur annähernd mit meinem Fall zu tun hat. Auch die dämlichen Bilder hab ich mir tausendmal angesehn. Ich kenne keinen der Leute die darauf abgebildet sind. Warum hat sie mir der Alte gegeben. Ich verstehe es nicht, bin ich so blind oder ist mein Verstand noch vertrockneter als seiner? Was will er mir sagen? Warum hat er mir die Geschichte erzählt und mir dann dieses Rätsel aufgegeben? Wenn sie wissen wer der Junge ist und was er ist, warum haben sie es mir nicht erzählt? Und warum haben sie ihn dann weglaufen lassen? Haben sie ihn weglaufen lassen? Kann es sein, dass sie ihn absichtlich gehen gelassen haben? Aber warum? Warum! Mir platzt der Schädel. Diese verdammten Fotos. Ich werf sie aus dem Fenster. Ich... Moment, Fenster, die Gebäude!? Das ist es! Natürlich! Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen. Der Junge war nicht nur in diesem einem Waisenhaus. Jedes der Bilder zeigt ein anderes. Sicher sind schon einige davon geschlossen. Wenn ich aber Antworten suche, werde ich sicher in dem einem oder anderem welche finden. Ich mach mich gleich auf den Weg. Sorry Schätzchen, heute werde ich wieder nicht nach Hause kommen, aber das hier ist wichtiger. Sie wird es verstehn.

Die Frau wohnt im achtem Stock eines Wohnhauses. Wir sind mit dem Fahrstuhl nach oben gefahren. Sie scheint ein Problem mit Alkohol zu haben, das riecht man. Hier in ihrer Wohnung wird das bestätigt. Überall stehen leere Flaschen herum. Es ist ihr wohl peinlich, weil sie sie schnell in einen Schrank räumt. Es ist eine ziemlich große Wohnung für eine alleinlebende Frau. Möglicherweise hat sie früher mit jemandem anderes hier gelebt. Es sind aber keine Fotos oder andere Dinge zu sehn, die das bestätigen könnten.
Sie kramt in der Küche herum. Hier sieht es noch unordendlicher aus als in der restlichen Wohnung.
„Hier, das kannst du essen.“
Sie hält mir ein Schinken-Käse-Sandwich entgegen. Selbstgemacht. Ich hab schon seit Tagen nichts mehr gegessen. Es wird mich schon nicht umbringen.
„Ich lass dir ein heißes Bad ein. Das hast du nötig.“
Stellt dich die Frage wer es wohl nötiger hat. Ich hoffe, dass das Badezimmer wenigstens ein bisschen besser aussieht. Das Sandwich ist grauenhaft.
Während die Frau weg ist, hab ich Zeit mich etwas genauer umzusehn. Das Wohnzimmer ist im Vergleich zur restlichen Wohnung recht klein. Sieht garnicht nach Wohnzimmer aus, vielleicht diente es früher für etwas anderes, sieht eher nach Abstellkammer aus. Überall liegen Zeitungen und ungeöffnete Briefe herum. Rechnungen. Scheint wohl in Geldnöten zu sein die Frau. Die Möbel passen überhaupt nicht zusammen. Ein kleiner Fernseher steht in der Ecke. Ansonsten nichts auffälliges. Keine Blumen, keine Dekorationsgegenstände. Die anderen Türen sind verschlossen. Ich will auch gar nicht wissen was sich in diesen Räumen befindet.
„So, fertig. Wenn du willst helf ich dir beim ausziehen.“
Was sollte der Spruch. Für was hält sie mich. Für was soll ich sie halten.
Ich geh an ihr vorbei ohne sie anzusehn. Die Badezimmertür hat kein Schloss. Wehe ihr sie wagt es hereinzukommen.
Widererwartend sieht es hier erstaunlich sauber aus. Das Bad ist geräumig aber auch nur spärlich möbliert. Ein sehr großer Spiegel fällt mir sofort ins Auge. Ich mag Spiegel nicht. Sie zeigen eine verkehrte Welt und doch auch die Realität. Ich seh schlecht aus. Überall klebt noch der Dreck aus dem Wald. Dass ich das jetzt erst bemerke. Hab wohl doch ein Bad nötig.
Die Wanne ist etwa halb gefüllt. Nach den Erlebnissen der letzten Tage tut es gut die Wärme zu fühlen. Ich halte den Atem an. Mein ganzer Körper ist mit Wasser bedeckt. Diese Ruhe. Nur das Schlagen meines Herzens ist zu hören. Leise. Es stört mich nicht. Im Gegenteil. Gut zu wissen, dass ich auch ein Herz habe.

Es war eine gute Idee zur Stadtbibliothek zu fahren, um in den Archiven nach den Waisenhäusern auf den Fotos zu suchen. Zu dumm nur, dass bereits geschlossen ist. Am Haupteingang befindet sich keine Klingel. Möglich, dass ich trotzdem hinein darf. Schließlich handelt es sich um einen Notfall. Nur wenn ich niemanden hier finde, werde ich wohl bis morgen warten müssen. Jede Minute die ich verschwende entfernt mich weiter von meinem Ziel. Je mehr ich mich in den Fall hineinsteigere, desto weniger versteh ich. Um so mehr ich darüber nachdenke verstärkt sich die Frage warum ich das überhaupt tue. Was geht mich der Junge an. Warum soll gerade ich ihn finden. Wieso bin ich hier? Warum bin ich nicht bei ihr? Fragen über Fragen und keine Antwort. Es hilft nichts. Ich muss warten.

Wieder einer dieser Alpträume. Ich habe das Gefühl, sie werden stärker von Nacht zu Nacht. Wo bin ich. Träume ich noch. Ich liege in einem Doppelbett. Draußen scheint die Sonne. Ich muss wohl eingeschlafen sein. Meine Sachen liegen neben mir auf einem Stuhl. Das andere Bett ist leer und zerwühlt. Hat sie hier gelegen. Warum hat eine alleinstehende Frau ein Doppelbett. Wieso hat sie mich nicht geweckt. Lebt sie doch nicht allein. Aber auch hier gibt es keine Bilder, nichts. Nur das Bett und einen Schrank. Wieder ein Spiegel. Wenigstens seh ich nicht mehr so schlecht aus wie Gestern. Keine Ahnung wie spät es ist. Ich zieh mich an und gehe ins Wohnzimmer. Da steht die Frau. Sie starrt in den Fernseher. Ob sie mich überhaupt bemerkt hat. Sie sieht sich die Nachrichten an. Sie zeigen einen kurzen Ausschnitt, wie zwei Männer einen Sarg in einen Leichenwagen schieben. Oben in der Ecke ist ein kleines Foto eingeblendet. Woher haben sie das. Wie können sie das wissen. Ab jetzt wird es wohl noch schwieriger sein unbemerkt zu bleiben. Es ist ein schlechtes Foto. Die Frau weiß es. Ich kann das Entsetzen in ihren Augen sehn. Besser ich verschwinde von hier. Sicher hat sie schon die Polizei informiert.

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Beitrag von BlackSilver

28.10.2006 18:41:14

BlackSilver

BlackSilver hat kein Profilbild...

:

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Beitrag von EternalEvil

04.11.2006 20:10:10

EternalEvil

Profilbild von EternalEvil ...

Themenstarter
EternalEvil hat das Thema eröffnet...

Ich folge der Straße. Die Schmerzen lassen nur langsam nach und die Sonne brennt erbarmungslos. Und das zu dieser Jahreszeit. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor. Der Durst macht mir zu schaffen. Obwohl ich etwas abseits gehe hat mich doch ein Autofahrer bemerkt, der nun langsam neben mir her fährt. Es ist ein altes, völlig verrostetes und verbeultes deutsches Fahrzeug. Der Mann hat die Scheibe heruntergedreht und versucht mit mir zu reden. Ich werde ihm nicht zuhören.
„Hey Kleiner, kann ich dich n Stück mitnehmen?“
Ich lauf einfach weiter ohne ihn anzusehn.
Er folgt mir.
„Ist sehr heiß heute. Willst du n Schluck Cola haben?“
Er hält eine halb volle Flasche in seiner Hand. Schnell wirft er sie auf den Rücksitz, weil ich immer noch nicht reagiere. Aus den Augenwinkeln kann ich aber erkennen was er mach. Er greift nach einem Plüschtier, was ebenfalls auf der Rückbank liegt.
„Das hier vielleicht...?“
Was soll das jetzt. Er legt es nach hinten zurück.
„Blöde Idee...“
Das hat er wohl mehr zu sich selbst gesagt. Ich hab es trotzdem verstanden und muss ihm zustimmen.
„Hey Junge jetzt mal im Ernst.“
Oh toll er wird ernst.
„Hier gibt es weit und breit kein Haus, kein gar nichts. Das nächste Motel ist kilometerweit entfernt, das schaffst du nicht allein! Nicht bei der Hitze!“
Auch wenn es mir widerstrebt, aber er hat Recht. Vielleicht will er mir ja wirklich nur helfen, nicht alle Menschen sind schlecht, auch wenn ich bis jetzt nur Negatives erfahren habe. Allein komme ich wirklich nicht weit. Ich muss es riskieren. Ich bleibe stehn und seh in den Wagen. Ich seh mir den Mann genau an. Es schadet nichts misstrauisch zu sein. Der Mann hat sehr kurze blonde Haare, blaue Augen und sieht nicht gerade sehr freundlich aus. Aber nach dem Aussehen kann man die Menschen nicht beurteilen, das habe ich gelernt. Der Mann muss so Ende 20 sein, ist aber schwer abzuschätzen. Er trägt schwarze Kleidung. Die Nachbildung eines Schrumpfkopfes hängt am Rückspiegel. Was soll ich jetzt davon halten. Ob es doch besser ist allein weiter zu gehen. Nur wohin. Ich schaff es nicht allein, niemand kann allein sein.
„Na los, spring rein.“
Ich hör einfach auf darüber nachzudenken und mach was er sagt. Schlimmer kann es kaum werden. Noch bin ich zwar etwas misstrauisch, aber ich öffne die Fahrzeugtür und setz mich auf den Beifahrersitz. Prompt hält mir der Kerl die Colaflasche wieder vors Gesicht.
„Hier, schmeckt inzwischen sicher wie Aufwaschwasser, aber besser als nichts.“
Schmeckt schlimmer. Aber wenigstens kann ich so meinen Durst löschen.
„Trink nicht alles auf einmal, sonst musst du bloß****n.“
Und wenn schon. Ich kann ja in die Flasche machen. Vom Geschmack her wäre das kein Unterschied.




Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf. Wir fahren schon eine halbe Ewigkeit. Das hätte ich wirklich nicht allein geschafft. Vielleicht kommt es mir auch nur so lang vor. Ich habe kein Zeitgefühl. Gefühle. Hab ich überhaupt welche. Und der Mann, was soll ich von ihm halten. Die ganze Zeit spricht er nur von sich selbst, von seiner Arbeit oder wie er zu dem Auto gekommen ist. Ihn scheint es anscheinend gar nicht zu interessieren wo ich herkomme oder wohin ich will. Ich weiß es ja selbst nicht. Mir scheint die Fahrt dauert schon ewig. Die Sonne geht schon unter. Wieder einen Tag sinnlos vergeudet. Bin ich meinem Ziel näher. Es scheint als würde ich mich mehr und mehr davon entfernen. Ich hätte niemals fortgehen dürfen. Nein. Alles ist besser als die Sklaverrei, das Hundeleben welches hinter mir liegt. Egal wohin mich der Weg führt, es ist der richtige. Nur nicht zurück.
Der Mann hält den Wagen an. Was will er. Noch immer ist weit und breit nichts zu sehn. Nur Wiesen und Felder. In der Ferne sind ein paar Berge zu sehn.
„Komm, das sehn wir uns an.“
Was will er, ich verstehe nicht. Er läuft ein Stück voraus und setzt sich auf einen großen Stein.
„Da der Sonnenuntergang. Ist das nicht herrlich!?“
Das finde ich nicht. Jedesmal wenn das Licht verschwindet, ist es fast so als würde ein Teil aus mir herausgerissen und ich fühle mich noch leerer und kälter. Diesmal ist es etwas anders. Ich kann es nicht deuten. Es ist so still hier. Noch immer ist es sehr warm. Nur ein leichter Windhauch bewegt die halb von der Sonne verdorrten Grashalme. Ein perfekter Moment. Wieder kommt in mir dieses Gefühl der Sehnsucht auf. Frei zu sein wie ein Vogel und der untergehenden Sonne entgegen zu fliegen. Keinen Gedanke an das verschwenden was Gestern war und nicht für morgen zu planen.
Eine ganze Weile sitzen wir hier auf dem Stein. Der Mann und ich. Zu gerne wüsste ich was er für Gedanken hat. Plötzlich springt er hoch. Bin richtig erschrocken. „Da fällt mir gerade ein.“
Wir gehen zurück zum Auto.
„Ich hab mich dir noch gar nicht vorgestellt.“
Jetzt reicht er mir die Hand. Nur zögernd strecke ich ihm meine entgegen.
„Mein Name ist Mirko.“
Meinen Namen kann ich ihm nicht nennen, weiß ich ihn selbst nicht. Er scheint auch gar nicht mit einer Antwort zu rechnen. Wir steigen ins Auto und fahren los. Ohne, dass Mirko, ob das wirklich sein Name ist. Er fährt los ohne nach hinten zu sehn. Ein rotes Cabrio braus an uns vorbei. Durch die geöffneten Scheiben kann ich den Fahrer. 'Ihr Idioten' rufen hören. Mirko stört es nicht. Er fährt einfach weiter.

........
(fehlt leider wieder was)
......


Es ist bereits dunkel. Endlich haben wir ein Motel erreicht. Ich kann die Augen kaum noch offen halten. Ich bin im Wagen sitzen geblieben und Mirko ist allein zur Rezeption gegangen. Durch ein Fenster seh ich ihn mit dem Mann am Empfang reden. Dieser sieht gelangweilt aus. Ist wohl nicht sehr zufrieden mit seinem Job. Er wirft Mirko einen Schlüssel zu. Sie reden noch etwas miteinander. Der Mann sieht zu mir herüber und geht dann in ein anderes Zimmer. Mirko wartet. Was er noch will. Kurze Zeit später kommt der Mann mit zwei belegten Brötchen zurück. Wenigstens einer der mitdenkt. Mirko nimmt diese und geht zur Tür. Der Mann hinterm Tresen ruft ihm noch etwas hinterher. Ich versteh es nicht. Mirko reagiert auch nicht darauf. Es wird wohl nicht so wichtig gewesen sein. Er kommt zu mir herüber und hebt mich vorsichtig aus dem Auto. Ich bin viel zu müde um mich dagegen zu wehren. Im Grunde will ich das gar nicht. Mirko trägt mich das ganze Stück bis zu einem Zimmer. Er hat Mühe die Tür zu öffnen. Ganz klar, mit mir auf dem Arm und dazu noch die Brötchen. Das bringt mich ein wenig zum schmunzeln. Hab ich lange nicht mehr gemacht. Schönes Gefühl. Mirko hat es gemerkt.
„Oh, ich hab gedacht du schläfst.“
Endlich hat er die Tür offen.
„Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken.“
Macht nichts, ich habe nicht geschlafen, seit Tagen nicht mehr. Ich habe Angst zu träumen. Ob er es versteht.
Das Zimmer ist nur spärlich möbliert. Ein Tisch, zwei Stühle, ein Doppelbett und ein Fernseher der nur funktionierte, wenn man Geld hinein steckte. Mirko setzt mich aufs Bett. Wieder würde ich gerne seine Gedanken lesen.
„Ach so, hier, das ist für dich.“
Er reicht mir eins der Brötchen. Es sieht ziemlich mitgenommen aus. Na ja, ist ja zum Teil meine Schuld gewesen. Ich esse es trotzdem, gibt Schlimmeres. Viel Schlimmeres.
„Was machst du denn für ein Gesicht?“
Mirko hat sich vor mich gekniet und sieht mich an. Erwartet er eine Antwort. Ich kann es nicht deuten, ich versteh ihn nicht. Verheimlicht er etwas. Dieses Gefühl, es ist so vertraut und doch kann ich es nicht einordnen.
„Es wird alles gut werden.“
Er streicht mir sanft durchs Haar, steht auf und geht zur anderen Seite des Betts.
„Jetzt ruhen wir uns erstmal und morgen ist alles anders.“
Was meint er damit. Anders. Er nimmt sich ein paar Kissen und eine Decke und wirft sie auf den Boden.
„Du darfst das Bett haben.“
Das Bett ist groß genug für zwei. Es ist zu spät. Ich kann mich kaum noch wach halten. Er wird seine Gründe haben. Zu anstrengend jetzt darüber nachzudenken.


.........
(fehlt was)
........


Wieder ist es ein Traum der mich aus den Schlaf reißt. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Es wird noch sehr lange dauern, bis ich das Erlebte verarbeitet haben würde. Ständig muss ich an Mirko denken, warum er mir hilft ohne nachzufragen. Das habe ich vorher noch nicht erlebt. Und dieses Gefühl, das Gefühl welches weit über bloßes Vertrauens hinaus geht. Ich kenne dieses Gefühl nicht. Es ist zum verzweifeln. Was wenn Mirko mich doch irgendwie hintergehen will. Ich kann den Gedanken nicht ertragen. Ich kann nicht hier bleiben. Ich muss allein weiter. Leise schleiche ich aus dem Zimmer. Es ist immer noch sehr dunkel. Nur die Reklame des Motels spendet ein wenig Licht. In der Ferne ist ein schwacher Schein zu erkennen. Die Sonne kann es nicht sein. Ich vermute es sind die Lichter einer Stadt. Diese Stadt wird mein nächstes Ziel sein.

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