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Thema:

Mohammed-Karikaturen

(9226x gelesen)

Seiten: « 42 43 44 45

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Beitrag von pinkEleph...

07.02.2006 00:45:19

pinkEleph...

Profilbild von pinkElephantz ...

ich schließe mich da madmaaaarty an mit solchen ``drohungen`` bestätigt man doch solche bilder nur noch . . .

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Beitrag von ali-bacardi

07.02.2006 22:07:03

ali-bacardi

Profilbild von ali-bacardi ...

ich erinnere an die theaterausführung von einigen während der 80er gab dafür sogar haftstrafen wenn ich mich rechtentsinne....

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Beitrag von MadMaaarty

08.02.2006 13:09:53

MadMaaarty

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Themenstarter
MadMaaarty hat das Thema eröffnet...

Heute im FOCUS (ja, ich weiß, ich und mein Focus *g*):

Überall in der islamischen Welt proben Moslems den Aufstand gegen den Westen. Der Grund scheint aus westlicher Sicht kaum begreiflich: Die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ veröffentlichte zwölf Karikaturen, die in den Augen der Moslems den Propheten Mohammed verunglimpften.

Verstoß gegen das Bilderverbot

Warum aber bringen die eher harmlosen Bilder Moslems aller Orten derart in Rage? Aus islamischer Sicht verstoßen sie zunächst gegen das Bilderverbot. Moslems ist es nicht gestattet, Abbildungen von Gott oder Lebewesen anzufertigen. Allah ist der alleinige Schöpfer, eine bildliche Nachahmung des Schöpungsaktes durch den Menschen wäre Anmaßung.

Im Laufe der Jahrhunderte bröckelte das Verbot allerdings. Video, Fernsehen und Fotografie sind aus der islamischen Welt nicht mehr wegzudenken. Selbst Abbildungen von Mohammed existieren in der persischen Malerei, allerdings deckten die moslemischen Künstler stets das Gesicht des Propheten mit einer weißen Scheibe ab.

Detailgetreue Bilder Allahs oder seines Propheten sind auch heute noch ein Tabu in der islamischen Welt. Der Prophet gilt als Respektsperson. Wird sein Name genannt oder niedergeschrieben, fügen gläubige Moslems stets hinzu „Friede und Heil seien ihm gewährt“.

Verbot der Blasphemie

Die Karikaturen verstoßen in den Augen der Moslems noch gegen ein weiteres Verbot, das weitaus schwerer wiegt, das der Blasphemie, da sie Mohammed der Lächerlichkeit preisgeben. Gotteslästerung oder die Entehrung des Propheten und seiner Familie sind strengstens verboten. In vielen islamischen Ländern steht darauf sogar die Todesstrafe.

Die Aussage der Karikaturen kränkt die Moslems zutiefst, passt sie doch nicht zum Selbstverständnis des Islam. So wird Mohammed mit einer Atombombe auf dem Kopf gezeigt. Für Moslems ist das eine unerträglich Botschaft, da der Islam nach ihrer Sicht eine Religion des Friedens ist.

Pressefreiheit ist Moslems unbekannt

Westliche Politiker und Journalisten verteidigen zu Recht die provokanten Darstellungen mit dem Recht der Meinungs- und Pressefreiheit in ihren Ländern. Doch diese Werte sind Moslems in ihren Heimatländern nahezu unbekannt, eine freie Presse nach westlichem Vorbild gibt es nicht. So kann die Meinungsfreiheit in ihrem Wertesystem niemals über den islamischen Gesetzen stehen.

Karikaturen zu Mohammed oder literarische Darstellungen des Propheten, wie sie Salman Rushdie versuchte, werden nicht als Freiheiten empfunden, sondern als Angriff auf das islamische Wertesystem.

Die gewaltbereiten Islamisten der palästinensischen Hamas oder der libanesischen Hisbollah wissen um die Gefühle der Gläubigen und fordern daher zum Dschihad (Heiligen Krieg) gegen den Westen auf. Er ist eine Pflicht für alle Moslems, wenn die moslemische Gemeinschaft sich – wie im Falle der Karikaturen – angegriffen fühlt.

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Beitrag von Mr_Cherry

08.02.2006 13:22:10

Mr_Cherry

Profilbild von Mr_Cherry ...

Tja, und wieder einmal beweist uns die islamische Welt, dass sie die Wahrheit nicht gerne sieht. Sowie es damals schon im Falle von Filmemacher
Theo van Gogh war, der brutal in Amsterdam wegen seines Wachrüttelns bzgl. der Untderdrückung der islamischen Frau auf offener Straße ermordet wurde.
Und so ist es auch diesmal wieder ein Armutszeugnis der islamischen Welt, die mit ihrem Aufruhr beweist, wie sehr sie Werte und Prinzipien wie Gerechtigkeit, Gleichheit, Meinungs- und Pressefreiheit sowie Toleranz zu unterdrücken versucht.

Der Koran verbietet die Darstellung Mohammeds - aber wieso sollte das für Nicht-Muslime gelten? Nunja, anstatt nachzudenken, zündet der islamistische Mop eben lieber alle möglichen europäischen Botschaften & Fahnen an (ist ja egal ob es die dänische ist, die wissen traurigerweise eh nicht die dänische von der schweizer Flagge zu unterscheiden), drückt seinen Unmut in gewalttätigen Aktionen und rassistischen Äußerungen aus und ruft zum heiligen Krieg aus.
Ja, den Regierungen betroffener Länder ist´s egal bzw. es wird noch weiter gefördert wobei europäische Regierungen stets bemüht sind, die Wogen zu glätten. Soviel zur Verteidigung unserer eigenen Werte...
Neuerdings hat sogar eine iranische Zeitung zu einem Karikaturisten-Wettbewerb zum Thema Holocaust ausgerufen.
Nun, ich sage: Lassen wir uns davon nicht beeindrucken, vielleicht merken betreffende Islamisten ja dann die ganze Wahnwitzigkeit ihrer Situation und sind sich plötzlich mit hochrotem Kopf über ihre heruntergelassenen Hosen bewusst!
...auch wenn ich das nicht wirklich von diesen lächerlichen Kriegstreibern erwarten kann!
Dummheit und Stolz wachsen nunmal auf einem Holz!

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Beitrag von MadMaaarty

08.02.2006 18:12:11

MadMaaarty

Profilbild von MadMaaarty ...

Themenstarter
MadMaaarty hat das Thema eröffnet...

Zur Abwechslung mal etwas aus dem SPIEGEL:

Das treuherzige Bekenntnis westlicher Politiker, man wolle keinen Kampf der Kulturen, hilft leider nicht weiter. Was tun, wenn die islamistische Seite genau das will? Und was wird passieren, wenn der Westen und die islamische Welt um mehr streiten müssen als ein paar lächerliche Karikaturen aus Dänemark?

Nehmen wir einmal an, bei Erscheinen des Films "Das Leben des Brian" hierzulande hätte die katholische Bischofskonferenz Anfang der neunziger Jahre zu Massendemonstrationen aufgerufen, weil die gotteslästerliche Verunglimpfung von Jesus Christus auf Kinoleinwänden nicht länger mehr hingenommen werden könne. Nehmen wir weiter an, einige besonders heißblütige Gottesdiener hätten den Sonntagsgottesdienst genutzt, um zum Sturm auf die Kinos als Tempel des Unglaubens aufzurufen. Und unterstellen wir ferner auch noch, Tausende hätten diesen Aufruf befolgt, wären tatsächlich vor die Kinos gezogen, es wäre dabei zu Übergriffen gekommen, zu Tätlichkeiten und Zerstörung.

Was immer sich daraus hätte entwickeln können, eines wäre gewiss gewesen: Ein ziemlich einhelliger Proteststurm der Öffentlichkeit. Niemand hätte es gewagt, auch nur das mindeste Verständnis für derlei Aktionen zu bekunden. Vordemokratisches, ja totalitäres Denken wäre der katholischen Kirche attestiert worden, ein fundamentales Missverständnis der Rolle von Kirche und Religion in der freiheitlichen Gesellschaft. Und vermutlich wären die Vorkommnisse genutzt worden, um alsbald die Sonderrechte der christlichen Kirchen hierzulande zu attackieren. Ganz vorne in der politischen Verurteilung wäre die politische Linke gewesen, am lautesten wahrscheinlich die Grünen.

Selbst die christlichen Parteien hätten sich dem nolens volens angeschlossen. Vielleicht hätte der eine oder andere verschämt einen Hinweis darauf versucht, dass ihm der Film auch nicht besonders gefallen habe. Aber selbst das hätte er wahrscheinlich nur einmal gewagt; erbarmungslos nämlich wäre das Fallbeil der Political Correctness niedergesaust und hätte ihm klargemacht, dass jede Äußerung von Verständnis in diesem Fall unschicklich sei, wenn nicht gar eine indirekte Billigung darstelle.

Wenn man diesen zugegeben arg konstruierten Fall mit den weltweiten Vorgängen dieser Tage und den westlichen Reaktionen darauf vergleicht, erschließt sich rasch, in welche Schieflage wir im Grunde längst schon geraten sind. Natürlich ist es richtig, in einer aufgeheizten Lage, in der aufgehetzte und fanatisierte Massen in der islamischen Welt zum Sturm auf westliche Einrichtungen antreten, Wege der Mäßigung und Deeskalation zu suchen. Das Leben von Menschen steht auf dem Spiel, von amerikanischen und britischen Soldaten wie von deutschen Geiseln.

Also mag es richtig, mindestens vertretbar sein, wenn regierungsamtlich selbst im Angesicht verwüsteter dänischer Auslandsvertretungen noch auf das für Demokraten selbstverständliche Recht zum gewaltfreien öffentlichen Protest hingewiesen wird. Aber ist es tatsächlich angemessen, wenn sich in den westlichen Reaktionen dabei die Töne des Verständnisses allzu sehr mischen mit solchen der Verteidigung der Pressefreiheit und der Abwehr von Gewalt?

Die Dänen haben den Islam nicht angegriffen

Man kann die Veröffentlichung der Karikaturen geschmacklos oder unsensibel finden, gewiss. Und wer sie nicht ertragen kann, mag die Gerichte bemühen oder sich meinethalben für eine Verschärfung von Gesetzen verwenden. Aber es kann im Ernst in unserer demokratischen Kultur keine Frage sein, dass nicht Dänen den Islam angegriffen haben, nicht einmal eine dänische Zeitung, sondern umgekehrt Muslime tragende Grundlagen der europäischen Zivilisation attackieren. Das ist der Kern des Problems und wer das verständnisvoll durcheinander bringt oder gleichsetzt, liegt schief. Und deshalb gibt es bei allem notwendigen Bemühen um Besonnenheit und Abbau von Spannungen auch Formen des Verständnisses für muslimische Empörung, die falsch und unangebracht sind und letztlich auch niemandem weiterhelfen.

Niemandem weiterhelfen werden leider auch all die treuherzigen Bekenntnisse dieser Tage, dass man keinen Kampf der Kulturen wolle. Denn natürlich kann das niemand wollen, der Demokrat und bei klarem Verstande ist. Das ist doch ganz selbstverständlich. Die Frage ist nur, ob das, was wir seit dem Anwachsen der fundamentalistischen Bewegungen im Islam und im Kern seit dem Sturz des Schah-Regimes 1979 beobachten, nicht längst Züge eines solchen globalen Kulturkampfs angenommen hat.

In einer kommunikativ immer mehr vernetzten Welt treffen die kulturellen Symbole der westlich-demokratischen Gesellschaften auf politisch-kulturell völlig anders gepolte islamische Welten, in denen ein Gemisch aus sozialen und politischen Problemen, Unterlegenheits- und Kränkungsgefühlen und andersartiger religiöser und politischer Tradition relativ leicht zu emotional und politisch ausbeutbaren Massenentladungen werden können, die ebenso leicht die Grenzen der Steuerbarkeit durch autoritäre Staatsführungen überschreiten.

Und nicht nur das: Versatzstücke des dort grassierenden politisch-religiösen Gedankenguts dringen über die muslimische Masseneinwanderung ins Innere der westlich-demokratischen Gesellschaften, was das Problem verschärft, zumal die freiheilich-permissive Verfasstheit unserer Gesellschaften darauf in keiner Weise eingerichtet ist und deshalb zwischen Ignoranz, blauäugig-multikultureller Hypertoleranz und hilflosen Leitkulturdebatten hin- und herschwankt.

Was wird passieren, wenn wir wirklich mal ein Problem haben?

Das ist das Problem, mit dem wir es verschärft in den nächsten Jahren zu tun haben werden. Da wir bei aller andauernden Suche nach den aufgeklärteren, moderneren Varianten des Islam nicht davon ausgehen können, dass sich an der politischen Ausbeutbarkeit religiöser Empfindungen und nationaler und kultureller Zurücksetzungsgefühle auf Sicht Gravierendes ändern wird und die wohlfeile Formel von der "Demokratisierung der islamischen Gesellschaften" so schnell kaum Realität werden wird, stellt sich die Frage, wie die westliche Kultur und politische Öffentlichkeit damit umgeht.

Die von der kulturellen Lust am Tabubruch in den letzten Jahrzehnten arg geplagten christlichen Kirchen mögen dabei insgeheim hoffen, dass die muslimischen Empfindlichkeiten dieser Tage am Ende auch ihnen mehr Schutz vor den Verunglimpfungen in der säkularisierten Welt bringen mag. Dies freilich wäre höchst kurzsichtig gedacht. Denn im Kern geht es doch um viel mehr als die durchaus berechtigte Frage, ob nicht im Namen von Presse- und Kunstfreiheit mitunter Grenzen überschritten werden, die nicht überschritten werden sollten.

Mir jedenfalls ist höchst unwohl, wenn ich an die Konsequenzen denke, die die Entladungen der letzten Tage längerfristig haben werden. Wenn die Veröffentlichung solcher Karikaturen einen solchen Bildersturm und eine so uneinheitliche Reaktion des Westens hervorrufen können, was wird dann künftig sein mit harten Kritikern des Islam? Werden wir mit ihnen umgehen wie manche demokratische Linke mit Solschenizyn in der Entspannungsära der frühen siebziger Jahre? Werden wir zuerst fragen, ob ihre Kritik denn wirklich immer so "kompromisslos" ausfallen muss? Oder werden wir zuerst ihr demokratisches Recht verteidigen? Ich verstehe gut, was manche verantwortliche Politiker dieser Tage bewegt. Scharfmacherei darf nicht sein. Aber auch nicht zu viel Verständnis, wo fundamentale Freiheitsrechte unserer Kultur in Frage gestellt werden.

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Beitrag von Mr_Cherry

08.02.2006 21:14:26

Mr_Cherry

Profilbild von Mr_Cherry ...

Ein sehr guter Artikel, den du da aufgetrieben hast. Scharfsinnig und ENDLICH mal auf den Punkt gebracht.

Die westlichen kuschenden Politiker mit ihrem ewigen "Verständnis für den Aufruhr", was nichts anderes als Verständnis für Intoleranz heißt, gehen mir gewaltig auf den Sack. Von Beleidigungen der Islamisten gegen die gesamte christliche Kultur ist sowieso bei keinem dieser Weltverbesserer die Rede...

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