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Thema:

Kurzgeschichten!!!

(464x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von Julyn666

15.11.2006 15:53:03

Julyn666

Profilbild von Julyn666 ...

Themenstarter
Julyn666 hat das Thema eröffnet...

was sind besondere merkmale von kurzgeschichten??? oder falls jemand grad die kurzgeschichte "nachts schlafen die ratten doch" von wolfgang borchert bearbeitet hat: was sind da besondere merkmale für eine kurzgeschichte????

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Beitrag von reMix-Men18

15.11.2006 15:55:36

reMix-Men18

Profilbild von reMix-Men18 ...

Die Geschichte soll in einem Leseakt gelesen werden können
Geringer Umfang
Meist personaler Erzähler
Keine Einleitung (bzw. sehr kurze Einleitung) d.h. keine Exposition
Sofortiger Einstieg in die Handlung (in medias res)
Offener Schluss oder eine Pointe
=> Der offene Schluss "zwingt" den Leser förmlich dazu, über das Geschehen nachzudenken
Konfliktreiche Situation, geprägt von vielen Emotionen
Ein oder zwei Hauptpersonen stehen im Mittelpunkt (es gibt jedoch auch Kurzgeschichten mit deutlich mehr Hauptpersonen/ Hauptfiguren).
Ein entscheidender Einschnitt aus dem Leben der handelnden Person bzw. Figur wird erzählt
Chronologisches Erzählen hauptsächlich im Präteritum (Vergangenheit), keine Zeitsprünge
Einsträngige Handlung
Wenig Handlung
Lakonischer Sprachstil
Metaphern und Leitmotive weisen den Leser auf wichtige Gesichtspunkte der Geschichte hin.
Themen sind Probleme der Zeit.
Die Figuren sind Menschen, die nicht herausragen (Vgl. Alltagsmenschen), sie sind keine Helden.
Es bleiben noch Fragen übrig (offenes Ende), der Leser muss zwischen den Zeilen lesen.

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Beitrag von Ebbelle

15.11.2006 15:56:28

Ebbelle

Ebbelle hat kein Profilbild...

ich habe auch grade wolfgang borchert gelesen aber nich das selbe buch sondern "draussen vor der tür"

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Beitrag von kleeblaet...

15.11.2006 15:58:14

kleeblaet...

Profilbild von kleeblaettler ...

über musst mer letztes jahr was schreib also unvermittelter beginn, offenes ende und personen wern net näher beschriebn..

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Beitrag von reMix-Men18

15.11.2006 16:00:10

reMix-Men18

Profilbild von reMix-Men18 ...

^^das ist aber kein buch sondern ne kurzgeschichte. draußen vor der tür fand ich ganz einfach zu lesen

Interpretation

Borchert zeigt in seiner Kurzgeschichte die Situation der Menschen in den ausgebombten Städten Deutschlands nach dem Krieg. Die Leichen liegen unter Schutt begraben, Ratten durchstreifen die Stadt, und der Junge wurde von seinem Lehrer zu einer Art Totenwache für seinen Bruder bewegt.

Es ist eine tote, traurige und vor sich hindämmernde Welt: Die Mauer ist „vereinsamt“, das Fenster „gähnt“ und die Schuttwüste „döst“. Doch es gibt noch Leben und Farbe in dieser grauen Trümmerwelt. Die Wüste lebt: Das Fenster wird von der Abendsonne farbig beleuchtet, Staubwolken flimmern. Das Grün des Kaninchenfutters ist etwas grau vom Staub der Trümmer, aber es ist zumindest etwas grün – wie die Hoffnung.

Der Junge hat anfangs die Augen zu, der Mann glaubt sogar, dass er schläft – wie die Stadtlandschaft um ihn herum. Doch er ist wach. Als der Fremde auftaucht, ist Furcht die erste Reaktion des Jungen. Es ist die Furcht vor der Polizei, den Soldaten, dem Krieg. Erst allmählich werden die Personen plastisch: Zuerst ist der Junge nur ein abstraktes „Er“, dann bekommt er den Namen Jürgen und dann erst ein Alter.

Pflichterfüllung oder letzter Dienst?

Der Lehrer hat dem Jungen erzählt, dass Ratten die Bombentoten fressen würden. Warum er dies gesagt hat, und ob er konkrete Handlungsanweisungen gegeben hat, wird im Text nicht gesagt. Möglicherweise hat der Lehrer den Schuljungen direkt gesagt, dass sie Wache halten sollen. Oder er hat nur erklären wollen, warum es wichtig ist, die Leichen zu beerdigen. Oder aber der Junge hat aus der Information des Lehrers und seiner Liebe zu seinem Bruder eine Handlungsverpflichtung abgeleitet. In jedem Fall hält es der Neunjährige für nötig, den Leichnam zu bewachen.

Vielleicht wird in dieser Geschichte auch die bedingungslose Treue, die auch deutschen Frontsoldaten abverlangt wurde thematisiert. Für ein Kind ist diese Treue selbstverständlich und das Vertrauen in das Wort seines Lehrers hat für den Jungen offensichtlich genügt, ein solches Opfer zu bringen.

Die Lüge des Alten

Wie sinnvoll dieser Versuch ist, ist zweifelhaft: Der Bruder ist tot, und ob die Ratten ihn fressen oder der Leichnam langsam von Bakterien und Pilzen zersetzt wird, ist letztlich unwichtig. Man könnte das Wachehalten als sinnlose Pflichterfüllung oder auch als sinnlosen Liebesbeweis gegenüber dem Bruder interpretieren. So sieht es offensichtlich der Alte. Denn er versucht, den Jungen durch seine Behauptung, die Ratten schliefen nachts, zur Heimkehr zu bringen. Seine Behauptung ist eine Lüge, denn Ratten sind dämmerungs- und nachtaktiv. Er gewinnt das Vertrauen des Jungen. Die Ratten werden in Jürgens Phantasie verdrängt vom Bild der Kaninchen, einem Symbol des Lebens.

Kindgerechte Mittel

Der Alte will sich weiter um Jürgen kümmern. Er will mit dem Vater sprechen, ihn von der Sinnlosigkeit des Wachehaltens überzeugen oder durch das Versprechen, ihm ein Kaninchen zu schenken; durch seine Behauptung gelingt es ihm, den Jungen zum Heimgehen zu überreden. Er sagt dem Jungen nicht die Wahrheit, die dieser wahrscheinlich noch nicht verstehen würde. Anders als der Lehrer bringt er ihn mit kindgerechten Mitteln dazu, das zu tun, was er für das Richtige hält – und was wohl auch das Richtige ist.

Borcherts Geschichte ist ein Plädoyer für die Zukunft. Vielleicht sieht er in dem Jungen einen Modellfall für die Jugend, die nach dem Krieg die Städte wieder aufbauen muss.

Farbsymbolik und Erzähltechnik

Das Kaninchen – mit seinem sprichwörtlichen Fortpflanzungseifer – dient als Symbol des Lebens, ebenso wie das Grün des Kaninchenfutters. Dagegen steht das Grau der Trümmer. Hier setzt Borchert eine leicht verständliche Farbsymbolik ein. Grün steht für das Leben, grau für die Vergangenheit und den Dienst an ihr. Mischperspektive

Die Geschichte ist in „Er-Form“ aus der Perspektive des Jungen erzählt. Die Gedanken des Jungen, zum Beispiel „Jetzt haben sie mich“, werden berichtet. Allerdings ist die Perspektive nicht konsequent durchgehalten, die auktoriale Sicht dringt immer wieder ein. Das zeigt sich schon am Anfang: Die Trümmerwüste wird kurz skizziert, aber der einzige Anwesende, der Junge, hat die Augen zu. Wir sehen die Szenerie durch die Augen des Erzählers. Außerdem nennt der Erzähler den Jungen an einer Stelle „mutig“, wertet also das Verhalten des Bubens.

Es handelt sich um eine Slice-of-Life-Geschichte, nicht um eine Pointengeschichte. Die Spannung hält sich in engen Grenzen, es geht mehr um moralische Reflexion als um Handlung.

Die Geschichte besteht hauptsächlich aus Dialogen. Dabei ist die Verwendung der Umgangssprache charakteristisch für die Trümmerliteratur, zu der diese Geschichte gehört. So spricht der Junge zum Beispiel den unvollständigen aber realistischen Satz: „Wenn ich eins kriegen kann?“. Außerdem zeigt die Geschichte, dass Borchert vom Expressionismus beeinflusst ist. Bilder wie „Staubgewölke“ und Adjektive wie hohl, steil, vereinsamt sowie die Farbsymbolik sind in dieser Hinsicht verräterisch.

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