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Thema:

Kindlers großes Literaturlexikon Help!!!!!!!!

(490x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von Grizabella8

16.05.2006 18:41:35

Grizabella8

Grizabella8 hat kein Profilbild...

Themenstarter
Grizabella8 hat das Thema eröffnet...

Hallo
Hat einer von euch zufällig Kindlers großes Literaturlexikon? wenn ja könntet ihr mir den Artikel über Martin Walser: Ein fliehendes Pferd rausschreiben.Oder wisst ihr irendeinen Weg wo ich den jetzt noch herbekommen könnte(Bitte jetzt nicht google sagen, da gibts nichts).Das wäre ganz super lieb!!!!!!!!!!!
Vielen Dank schon mal

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Beitrag von Felix171186

16.05.2006 19:10:06

Felix171186

Felix171186 hat kein Profilbild...

Novelle von Martin Walser, erschienen 1978. – Nach seiner Trilogie um Anselm Kristlein, der 1973 mit Der Sturz sein literarisches Ende nahm, und dem kurzen Intermezzo des Intellektuellen Gallistl (Die Gallistl'sche Krankheit, 1972) fand Walser ein neues Figurenensemble in dem Stuttgarter Studienrat Helmut Halm, der in Ein fliehendes Pferd und in Brandung im Mittelpunkt der Handlung steht, sowie dem Immobilienmakler Gottlieb Zürn (Ein fliehendes Pferd; Das Schwanenhaus, 1980) mit seinen beiden Vettern Xaver Zürn (Seelenarbeit, 1979) und Franz Horn (Jenseits der Liebe, 1976). Waren Walsers vorhergehende Romane aus der Perspektive eines Ich-Erzählers geschrieben, so wechselte der Autor mit Jenseits der Liebe in die distanzierte Haltung des Er-Erzählers, die ihm jene ironische Darstellung der Welt des bundesdeutschen Mittelstandes erlaubt, die diese Werkgruppe prägt.
In seinem Urlaubsort am Bodensee sitzen der Lehrer Helmut Halm und seine Gattin Sabine in einem Straßencafé an der Uferpromenade. Während Sabine das Vorbeiflanieren der »leichtbekleideten Braungebrannten« beobachtet und zu genießen scheint, sinniert Helmut über seine Rolle als Lehrer und sein damit verbundenes Unterlegenheitsgefühl, über »das Erkannt- und Durchschautwerden in Schule oder Nachbarschaft«. Der Drang, aus seinem privaten und beruflichen Dasein zu fliehen, bestimmt auch seine Ferien: »Flucht« aus »Vertrautheiten«. Unversehens tritt ein »zierlicher junger Mann« an den Cafétisch, Klaus Buch, der sich als ein alter, längst verschollener Freund Helmuts aus gemeinsamen Tübinger Studententagen zu erkennen gibt und von seiner jungen Frau Helene, »genannt Hel«, begleitet wird. Beim Abendessen wird man miteinander vertraut und beschließt gemeinsame Unternehmungen, nachdem bald vergessen ist, daß sich der sportlich-dynamische Macher und der grüblerisch-behäbige Intellektuelle »fast auf den Tag genau 23 Jahre« nicht gesehen haben. Am nächsten Tag unternimmt man eine Segelpartie, schließlich einen Wanderausflug aufs Land, bei dem den beiden Ehepaaren ein in wildem Galopp dahinstürmendes Pferd begegnet. Klaus Buch gelingt es, das Tier einzufangen und aufzusitzen, als es auf einer Wiese zur Ruhe gekommen ist: »Einem fliehenden Pferd kannst du dich nicht in den Weg stellen. Es muß das Gefühl haben, sein Weg bleibt frei.« Die extrovertierte Siegerattitüde des »schwadronierenden Lebenssportlers« (R. Baumgart) löst bei Halm, einer eher introvertiert-schwermütigen Verliererfigur, zunehmend Aggressionen aus, die sich schließlich bei einem weiteren Segelturn entladen, den die beiden Männer allein unternehmen. In manischer Mitteilsamkeit will Klaus Buch den Studienrat für ein neues Leben auf den Bahamas, zu einem »zweiten Stapellauf« überreden. Helmut schweigt zu allen Vorschlägen, zunehmend auch in Sorge über den aufziehenden Sturm, den Klaus jubelnd begrüßt. In nackter Angst um sein Leben (»Das Boot hatte wieder die entsetzliche Schräglage erreicht. Es war vorauszusehen, daß es in den nächsten Sekunden endgültig kentern würde« stößt er Klaus die Ruderpinne aus der Hand; das Boot richtet sich auf und dreht in den Wind. Klaus stürzt dabei über Bord, während Helmut mit dem Boot sicher am Ufer strandet, »zerschlagen« wie noch nie in seinem Leben, geplagt von Versagens- und Angstgefühlen, weniger wegen des ungeklärten Schicksals seines Freundes als in Reaktion auf das enttäuschende Fazit seines gesamten Lebens. Am nächsten Tag fällt die Feriengemeinschaft auseinander. Helene enthüllt Klaus Buchs Minderwertigkeitsgefühle und Machtansprüche (»Und dann hat er mich auf seine Interessen dressiert« , aber auch die Erfolglosigkeit seiner Existenz; gerade von Helmut hat er jene Stabilität und Ruhe erwartet, die ihm selbst fehlt. Überraschend tritt der totgeglaubte Klaus Buch ins Zimmer; ohne Helmut anzusehen, nimmt er Helene mit, das Ehepaar Halm entflieht spontan nach Montpellier.
Der Novelle ist ein Text von Søren Kierkegaard vorangestellt: »Man trifft zuweilen auf Novellen, in denen bestimmte Personen entgegengesetzte Lebensanschauungen vortragen. Das endet dann gerne damit, daß der eine den andern überzeugt. Anstatt daß also die Anschauung für sich sprechen muß, wird der Leser mit dem historischen Ergebnis bereichert, daß der andre überzeugt worden ist. Ich sehe es für ein Glück an, daß in solcher Hinsicht diese Papiere eine Aufklärung nicht gewähren« (Entweder-Oder). Die Episode, die der Erzählung den Titel gibt, ist für beide, den Zauderer »aus Hamlets Geschlecht« (M. Reich-Ranicki) wie für den »Supermann aus der Reklamewelt« (S. Schultze), von höchster Signifikanz, die eigentliche »unerhörte Begebenheit«, die schon Goethe von der Novelle forderte. In dem »Symbol-Gaul« (B. Henrichs) sind beide ins Bild gebracht mit ihrer Sinnkrise und dem damit verbundenen Fluchtimpuls. Die Kritik reagierte enthusiastisch auf den Text: »Eine Novelle, die mit dem Wort ›meisterlich‹ eher karg gelobt wäre . . . Ein Buch, auf dessen 151 Seiten man mehr über die sogenannte Krise der Lebensmitte (und andere Krisen auch) lernen kann als in den fetten Aufklärungsbüchern mit all ihren Statistiken und aufdringlichen Bekenntnissen« (B. Henrichs).
H.Bre.
Harald Breier

AUSGABEN: Ffm. 1978. – Ffm. 1980 (st). – Ffm. 1983 (BS). – Ffm. 1985 (st).

VERFILMUNG: BRD 1986 (Regie: P. Beauvais).

DRAMATISIERUNG: M. Walser u. U. Khuon, Ein fliehendes Pferd (Schauspiel; Urauff.: Meersburg, 19. 7. 1985, Hämmele-Fabrik; Ausg.: Ffm. 1985; es).
Bearbeitung: M. Walser, Ein fliehendes Pferd (Hörspiel; Erstsendung: 17. 3. 1986, Bayerischer Rundfunk).

LITERATUR: B. Henrichs, Rez. (in Die Zeit, 24. 2. 1978; auch in B. H., Beruf: Kritiker, Mchn. 1978, S. 228–235). – M. Reich-Ranicki, Rez. (in FAZ, 4. 3. 1978; ern. in M. R.-R., Entgegnung. Zur dt. Literatur der 70er Jahre, Stg. 1981). – J. Kaiser, M. W.s blindes Glanzstück. Funktion u. Funktionieren der Novelle »Ein fliehendes Pferd« (in Merkur, 32, 1978, S. 828–838). – A. Weber, M. W.: »Ein fliehendes Pferd« (in Deutsche Novellen von Goethe bis Walser, Hg. J. Lehmann, Bd. 2, Königstein/Ts. 1980, S. 281–300). – H. A. Doane, Innen- u. Außenwelt in M. W.s Novelle »Ein fliehendes Pferd« (in German Studies Review, 3, 1980, S. 69–83). – V. Bohn, Ein genau geschlagener Zirkel (in M. W., Hg. K. Siblewski, Ffm. 1981, S. 150–168; st). – M. M. Sinka, The Flight Motif in M. W.'s »Ein fliehendes Pferd« (in MDU, 74, 1982, S. 47–58). – W. Wiethöller, »Otto« – oder sind Goethes »Wahlverwandtschaften« auf den Hund gekommen? Anmerkungen zu M. W.s »Ein fliehendes Pferd« (in ZfdPh, 102, 1983, S. 240–259). – H.-E. Struck, M. W.: »Ein fliehendes Pferd«. Interpretation, Mchn. 1988. – E. Deboesser u. a., Von der Idee bis zur Kritik. Stationen der Fernsehfilmadaption der Novelle »Ein fliehendes Pferd« von M. W., Essen 1988. – M. Behre, Erzählen zwischen Kierkegaard- u. Nietzsche-Lektüre in M. W.s Novelle »Ein fliehendes Pferd« (in LWU, 23, 1990, S. 3–18).

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Beitrag von *Dan*

16.05.2006 19:11:28

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