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Thema:

kafka - vor dem gesetz

(270x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von melalo

02.02.2006 15:05:33

melalo

Profilbild von melalo ...

Themenstarter
melalo hat das Thema eröffnet...

kann mir jemand das "kafkaeske element" in der parabel nennen?
und warum der Türhüter, Türhüter und nicht Torhüter heißt, obwohl er doch ein tor bewacht?
wenn jemand noch sprachliche auffälligkeiten hätte, wäre das auch nicht schlecht

hier der text dazu:

Vor dem Gesetz steht ein Türhüter.
Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz.
Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne.
Der Mann überlegt und fragt dann,

ob er also später werde eintreten dürfen.
»Es ist möglich,« sagt der Türhüter,
»jetzt aber nicht.«
Da das Tor zum Gesetz offensteht wie immer und der Türhüter beiseite tritt,
bückt sich der Mann, um durch das Tor in das Innere zu sehn.
Als der Türhüter das merkt, lacht er und sagt:
»Wenn es dich so lockt, versuche es doch, trotz meines Verbotes hineinzugehn.
Merke aber: Ich bin mächtig.
Und ich bin nur der unterste Türhüter.
Von Saal zu Saal stehn aber Türhüter, einer mächtiger als der andere.
Schon den Anblick des dritten kann nicht einmal ich mehr ertragen.«
Solche Schwierigkeiten hat der Mann vom Lande nicht erwartet;
das Gesetz soll doch jedem und immer zugänglich sein, denkt er,
aber als er jetzt den Türhüter in seinem Pelzmantel genauer ansieht,
seine große Spitznase, den langen, dünnen, schwarzen tatarischen Bart,
entschließt er sich, doch lieber zu warten, bis er die Erlaubnis zum Eintritt bekommt.
Der Türhüter gibt ihm einen Schemel und läßt ihn seitwärts von der Tür sich niedersetzen.
Dort sitzt er Tage und Jahre.
Er macht viele Versuche, eingelassen zu werden,
und ermüdet den Türhüter durch seine Bitten.
Der Türhüter stellt öfters kleine Verhöre mit ihm an,
fragt ihn über seine Heimat aus und nach vielem andern,
es sind aber teilnahmslose Fragen, wie sie große Herren stellen,
und zum Schlusse sagt er ihm immer wieder, daß er ihn noch nicht einlassen könne.
Der Mann, der sich für seine Reise mit vielem ausgerüstet hat,
verwendet alles, und sei es noch so wertvoll, um den Türhüter zu bestechen.
Dieser nimmt zwar alles an, aber sagt dabei:
»Ich nehme es nur an, damit du nicht glaubst, etwas versäumt zu haben.«
Während der vielen Jahre beobachtet der Mann den Türhüter fast ununterbrochen.
Er vergißt die andern Türhüter
und dieser erste scheint ihm das einzige Hindernis für den Eintritt in das Gesetz.
Er verflucht den unglücklichen Zufall, in den ersten Jahren rücksichtslos und laut,
später, als er alt wird, brummt er nur noch vor sich hin.
Er wird kindisch,
und, da er in dem jahrelangen Studium des Türhüters auch die Flöhe in seinem Pelzkragen erkannt hat,
bittet er auch die Flöhe, ihm zu helfen und den Türhüter umzustimmen.
Schließlich wird sein Augenlicht schwach,
und er weiß nicht, ob es um ihn wirklich dunkler wird,
oder ob ihn nur seine Augen täuschen.
Wohl aber erkennt er jetzt im Dunkel einen Glanz,
der unverlöschlich aus der Türe des Gesetzes bricht.
Nun lebt er nicht mehr lange.
Vor seinem Tode sammeln sich in seinem Kopfe alle Erfahrungen der ganzen Zeit zu einer Frage,
die er bisher an den Türhüter noch nicht gestellt hat.
Er winkt ihm zu, da er seinen erstarrenden Körper nicht mehr aufrichten kann.
Der Türhüter muß sich tief zu ihm hinunterneigen,
denn der Größenunterschied hat sich sehr zu ungunsten des Mannes verändert.
»Was willst du denn jetzt noch wissen?« fragt der Türhüter,
»du bist unersättlich.«
»Alle streben doch nach dem Gesetz,« sagt der Mann,
»wieso kommt es, daß in den vielen Jahren niemand außer mir Einlaß verlangt hat?«
Der Türhüter erkennt, daß der Mann schon an seinem Ende ist,
und, um sein vergehendes Gehör noch zu erreichen, brüllt er ihn an:
»Hier konnte niemand sonst Einlaß erhalten,
denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt.
Ich gehe jetzt und schließe ihn.«

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Beitrag von majamaus

02.02.2006 15:20:47

majamaus

majamaus hat kein Profilbild...

Also, zu den Kafka-Elementen kann ich dir jetzt nicht viel helfen, aber brauchst du Hilfe beim Interpretieren?
Und wegen Türhüter...hieße es Torhüter, würde es an Glaubwürdigkeit verlieren.

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Beitrag von melalo

02.02.2006 16:10:04

melalo

Profilbild von melalo ...

Themenstarter
melalo hat das Thema eröffnet...

wenn du was da hast, wäre es nicht schlecht. denn ich glaube das kommt bei uns im vorabi dran
wieso würde es dann an glaubwürdigkeit verlieren? ich finde es eher unglaubwürdiger dadurch das er türhüter heißt!?

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Beitrag von melalo

02.02.2006 18:49:44

melalo

Profilbild von melalo ...

Themenstarter
melalo hat das Thema eröffnet...

hat das niemand mal irgendwann behandelt?

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Beitrag von Guibrush1

02.02.2006 18:58:01

Guibrush1

Profilbild von Guibrush1 ...

Naja, der Türhüter soll die Autoritätsperson darstellen. Also seinen Vater (wie es so oft in seinem Parabeln ist). Er steht vor dem Gesetz und lässt ihn nicht durch - wie sein Vater, der immer nur seinen Willen gegen ihn durchsetzen wollte.
Und ansonsten soll das halt wieder Kafkas Reise darstellen. Sein Aufbruch in etwas neues...weg von zu Hause, weg von seinem Vater.

Nja, is schon länger her, aber im Grunde war es immer das gleiche. lol
Kannst die Gedanken ja ma etwas vertiefen...

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Beitrag von Lilith

02.02.2006 19:35:06

Lilith

Lilith hat kein Profilbild...

kannst uns ja mal deine gedanken dazu mitteilen udn ich sag dir dann, ob ich zustimme

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Beitrag von Shari88

02.02.2006 19:38:36

Shari88

Shari88 hat kein Profilbild...

hm. wir habens besprochen.
ich habs nicht wirklich verstanden.
geht mir aber meistens so bei kafka texten.
hm.

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