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HEINRICH HEINE :HELP:

(498x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von frechdachsi

19.03.2006 12:34:10

frechdachsi

frechdachsi hat kein Profilbild...

Themenstarter
frechdachsi hat das Thema eröffnet...

hey boyzzz and girzzzz
Heinrich Heine war doch gegen Christentum und Judentum oder??
Aber er war doch selbst Jude...irgendwie kappier ich des alles nciht..kann mir jemand sagen,wie Hene zur Religion gestanden hat??

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Beitrag von blacksilence

19.03.2006 12:35:15

blacksilence

blacksilence hat kein Profilbild...

www.google.de
www.wikipedia.org

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Beitrag von frechdachsi

19.03.2006 12:36:47

frechdachsi

frechdachsi hat kein Profilbild...

Themenstarter
frechdachsi hat das Thema eröffnet...

hab ich doch schon längst..aber ich brauch keine Bio ,sondern einfach nur eine kurze Antwort auf die Frage ^^

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Beitrag von Iloradana88

19.03.2006 12:39:20

Iloradana88

Iloradana88 hat kein Profilbild...

mh
nee
wenn dann war er nich gegen die religion sondern gegen die scheinheiligkeit mit der die religion ausgeübt wurde

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Beitrag von florichen

19.03.2006 12:43:45

florichen

Profilbild von florichen ...

Heine,

Heinrich, bis zur christlichen Taufe 1825 Harry Heine, Dichter und Publizist, *Düsseldorf 13.12. 1797 (nach eigenen Angaben 1799), Paris 17.2. 1856, Sohn eines jüdischen Tuchhändlers; studierte nach dem Scheitern seiner kaufmännischen Laufbahn Jura in Bonn (Burschenschafter), Göttingen (wegen Duellvergehens relegiert) und bis 1823 in Berlin, wo er v.a. in Rahel Varnhagen von Enses Salon verkehrte und Verbindung zu dem »Verein für Kultur und Wissenschaft der Juden« aufnahm. 1822 reiste er nach Polen, 1824 besuchte er, nach Fußreise durch den Harz, Goethe in Weimar; 1825 trat er zum Protestantismus über und schloss sein Studium in Göttingen (Dr. jur.) ab. 1826 reiste er nach England, 1828 nach Italien. 1827/28 war er Mitarbeiter von J.F. Cottas »Neuen allgemeinen politischen Annalen«. Im April 1831 ging Heine als Korrespondent der »Allgemeinen Zeitung« (Augsburg) nach Paris, wo er, abgesehen von zwei Reisen nach Deutschland (1843 und 1844), bis zu seinem Tod lebte. In Paris schloss er sich den Saint-Simonisten an. 1835 wurden seine Schriften in Deutschland verboten (Beschluss des Bundestags des Deutschen Bundes gegen das Junge Deutschland). Seit 1841 war Heine mit Crescence Eugénie Mirat, genannt Mathilde (*1815, 1883); seine letzte Liebe galt Elise Krinitz, genannt Mouche (*1830, 1897). Ein Rückenmarkleiden band ihn seit 1848 ans Bett (vom ihm ironisch »Matratzengruft« genannt).

Heines schriftstellerisches Werk umfasst Lyrik, essayistische und erzählende Prosa sowie Publizistik . Aus der Studentenzeit stammen »Gedichte« (1822) und zwei tragisch-dramatische Versuche (»Tragödien, nebst einem lyrischen Intermezzo«, 1823), aber erst die »Reisebilder« (2Bände, 1826/27 mit »Harzreise« und »Nordsee«; zwei weitere Bände 1830/31 mit »Reise von München nach Genua« und »Die Bäder von Lucca« hatten mit ihrem neuartigen Wechsel von witzig-beschreibender Prosa und lyrischen Einlagen, ihrem leichtfüßigen und elegant plaudernden Stil einen so großen Erfolg, dass er fortan als freier Schriftsteller leben konnte. Die in den »Reisebildern« verstreuten Verse sammelte er, um viele neue vermehrt, im »Buch der Lieder« (1827), der erfolgreichsten und meistübersetzten deutschen Gedichtsammlung des 19.Jahrhunderts. Viele der scheinbar improvisierend leichten Lieder und Balladen Heines sind überaus populär geworden. Dazu trugen die zahlreichen Vertonungen bei (u. a. durch F.Schubert, F.Mendelssohn Bartholdy, R.Schumann und F. Silcher, dessen »Loreley« zum Volkslied wurde). Ihre Einzigartigkeit erreicht die Lyrik Heines durch die ironische Brechung der Gefühle und Erlebnisse, die poetische Illusion wird durch geistreiche Pointen im Zusammenspiel mit Reflexion des Dichters zerstört. In ihrer Variierung der Distanzmöglichkeiten, im Reiz der Dissonanz, in der überraschenden Zusammenschau disparater Elemente beeinflusste Heines Lyrik entscheidend das moderne Gedicht.

Parallel zum lyrischen Werk entwickelte Heine eine moderne, feuilletonistische Prosa, die durch pointierten, unterhaltsamen, zugleich polemischen Stil gekennzeichnet ist. Das in »Der Salon« erschienene Romanfragment »Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski« (1834), das Novellenfragment »Florentinische Nächte« (1837, 1. Fassung 1836, in: »Morgenblatt für gebildete Stände« und die in einen essayistischen Rahmen eingebundenen Sagen »Elementargeister« (1837) spielen effektvoll mit den Möglichkeiten komödiantischen Erzählens. »Der Rabbi von Bacharach«, ein Sittengemälde über die mittelalterliche Judenverfolgung, vereint Sage, Geschichtsschreibung und fiktive Biografie.

Heine strebte danach, zwischen Deutschland und Frankreich zu vermitteln, indem er französische Kultur und Liberalität in Deutschland, deutsche Literatur und Philosophie in Frankreich bekannt machte: »Zur Geschichte der neueren schönen Litteratur in Deutschland« (1833, 2Bände; erweitert 1836 als »Die Romantische Schule« , »Französische Zustände« (1833), »Der Salon« (183449, 4Bände, Sammlung). Vor allem »Die Romantische Schule«, die polemische Auseinandersetzung mit der »Goetheschen Kunstperiode« und den Romantikern rief bis ins 20.Jahrhundert hinein kontroverse Reaktionen hervor. Heines scharfe Angriffe waren von den Zeitgenossen gefürchtet (Polemik gegen A.von Platen in den »Bädern von Lucca«; »Über den Denunzianten«, 1837, gegen W.Menzel; »Über Ludwig Börne«, 1840). Die bitterste Kritik an seiner Heimat, aber auch seine Liebe zu ihr, bringt Heine in »Deutschland. Ein Wintermärchen« (1844) zum Ausdruck. Das streng gebaute satirische Versepos spiegelt die Eindrücke des Dichters auf seiner Reise nach Deutschland 1843. Das zweite satirische Epos, »Atta Troll. Ein Sommernachtstraum« (vollständig 1847) kleidet die umfassende Zeitkritik in allegorischer Verfremdung, in die Form der Tierdichtung, wobei die Titelfigur, ein entflohener Tanzbär, für Deutschland steht.

In den »Neuen Gedichten« (1844) traten die lyrischen Töne hinter politischen Tendenzen, dem Ausdruck des Leidens an politischen und sozialen Zuständen, zurück; zugleich verkündete Heine den an Saint-Simon anknüpfenden schönheitstrunkenen Sinnenkult, den er als »Hellenismus« dem »Nazarenertum« entgegenstellt. Die echtesten persönlichen Töne des Spätwerks birgt die nach seiner Erkrankung entstandene lyrische Sammlung »Romanzero« (1851, mit den Büchern »Historien«, »Lamentationen«, »Hebräische Melodien« und deren Fortsetzung im dritten Band der »Vermischten Schriften« (1854). Die 1855 erschienene französische Übersetzung der darin unter dem Titel »Lutezia« zusammengefassten Korrespondenzen wurde ein Sensationserfolg.

Von Hegel und Saint-Simon gleich stark beeindruckt, stand Heine in seiner aggressiven, zum Teil revolutionären Haltung gegenüber Staat und Kirche dem Linkshegelianismus nahe (Bekanntschaft mit K.Marx in Paris, Briefwechsel mit diesem). Als einziger deutscher Schriftsteller seiner Epoche hatte Heine weltliterarische Wirkung. Die Rezeption ist durch den Widerstreit der Meinungen, sein Nachleben in Deutschland durch Phasen von Ablehnung und Verehrung bestimmt; den Vorwürfen politischer, moralischer, religiöser und weltanschaulicher Art steht die große Beliebtheit der Lyrik entgegen, die in alle Kultursprachen übersetzt wurde. Besondere Popularität erreichte sein Werk im osteuropäischen Raum. Bei den Deutschnationalen und v.a. unter der nationalsozialistischen Herrschaft war der Dichter verfemt, bei den Emigranten dagegen Identifikationsfigur (Heinrich-Heine-Klub der deutschsprachigen Emigranten in Mexiko, gegründet 1941, bestand bis 1946, u.a. mit Anna Seghers, E.E. Kisch, W.Janka). Nach 1945 wurde Heine zunächst v.a. in der DDR einseitig als Gesellschaftskritiker, meist im Zusammenhang mit seiner Verbindung zu K.Marx, rezipiert. In der Bundesrepublik Deutschland setzte eine umfassende, vorurteilsfreie Würdigung seines Werkes erst nach 1968 ein.

© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim, 2006

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