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Thema:

Goethes Faust

(802x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von sportplat...

20.01.2006 16:27:09

sportplat...

sportplatzchef hat kein Profilbild...

Themenstarter
sportplatzchef hat das Thema eröffnet...

Hallo.
Hat jemand ein referat oder Unterrichtsmaterial zu:
Die Magie im Faust und im 16.Jahrhundert?
Wäre nett, danke.

Manuel

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Beitrag von sportplat...

20.01.2006 17:52:42

sportplat...

sportplatzchef hat kein Profilbild...

Themenstarter
sportplatzchef hat das Thema eröffnet...

niemand irgednwas??

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Beitrag von BoXnludA

20.01.2006 17:54:20

BoXnludA

Profilbild von BoXnludA ...

Goethes Faust kann auch weh tun

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Beitrag von GothicGir...

20.01.2006 17:58:47

GothicGir...

Profilbild von GothicGirl666 ...

wie jetzt Magie?? Zaubersprüche stehen im Buch..ansonsten is es schwarze Magie..(Bund mit dem Teufel eingegangen)...ähm...der tiefere Sinn von Faust..ist glaub ich....nach meiner Lehrerin...ähm,
naja das gute und böse im Menschen Zitat: ,,Ein Teil von jener Kraft die das Böse will und das Gute schafft" ..oder???? konnte ich helfen??? he ich hab in ner Theateraufführung von Faust Mephisto gespielt..also man frag

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Beitrag von marph86

20.01.2006 17:59:21

marph86

marph86 hat kein Profilbild...

Was willst du denn genau wissen?
Ich hatte das Thema Faust in der 10. Klasse.
Was spezielles über "Magie" haben wir aber nicht gesagt...

mfg

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Beitrag von ebax

20.01.2006 17:59:21

ebax

ebax hat kein Profilbild...

das buch is einfach genial ...hab aber auch nix sry

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Beitrag von paw.LeXxuS

21.01.2006 12:27:41

paw.LeXxuS

Profilbild von paw.LeXxuS ...

ich verstehe die frage nicht ... meinst du jetzt das buch "faust" von goethe oder ein anderes?

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Beitrag von Felix171186

21.01.2006 12:32:46

Felix171186

Felix171186 hat kein Profilbild...

Was habt ihr denn für nen bescheuerten Lehrer, der so ein Thema stellt?
Faust bietet doch ne ganze Menge mehr an interessanten Fragestellungen als die nach der Magie im 16.Jh. ....

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Beitrag von Felix171186

21.01.2006 12:47:54

Felix171186

Felix171186 hat kein Profilbild...

Hier...ist eingescannt und enthält ein paar tippfehler, vielleicht kannst du damit was anfangen. Quelle: Helmut Kobligk: Grundlagen und Gedanken zum verständnis des Dramas, Johann Wolfgang von Goethe Faust I, Diesterweg 1976 Vom "höchsten" Augenblick spricht Faust, vom "schlechten", "leeren" Augenblick Mepbistopheles. Mephistos Interpretation des Begriffs ist im Zusammenhang- der Textstelle zu sehen; er kommentiert Fausts letzte Worte (V. 11587 f.):

Weltgestaltung weist auf das zeitgenössische Denken der Romantik hin. Magie als technisch-ökonomische Beherrschung der Welt schließlich signalisiert den Geist des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts.

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Beitrag von Felix171186

21.01.2006 12:49:25

Felix171186

Felix171186 hat kein Profilbild...

zweiter Versuch:

Magie

Danckert (S. 466) berichtet über Goethes langjährige Beschäftigung mit der Magie.Man weiß, wie es Goethe zu verschiedenen Zeiten zu magischen Stoffen hinzog. Aus dem Studium der Aldiemisten, der magiegläubigen Theosophen erwuchs der Hintergrund des Ersten Faust. Ums Jahr 1770 las Goethe magisch-theosophisch-kabbalistische Schriften: Agrippa von Nettesheim, Peter Poiret, Jean de Berni~re-Louvigny, Thomas a Kempis, Malebranche,
Mosheims Notiz über die gnostischen Abraxas, Plotin, Welling, Starkey, Basilius Valentinus, die Aurea Catena Homeri, Campanella, Giordano Bruno, Kirchmeyer, Swedenborg, wahrscheinlich auch Dippel und Oetinger. Seine Kentnisse von Nostradamus, Paracelsus und Helmont entnahm er derUnpartheyischen Kirchen- und Ketzergeschichte' des Gottfried Arnold. Kurz vor der Italienischen Reise (Juni 1786) studierte er die ,Chymische Hochzeit Christiani Rosenkreutz'. Richard M. Meyer weisi darauf hin, daß Goethe in den Jahren 1797 bis 1800 in den Bannkreis del Zaubereien' gerät: Interesse an Cellinis Aberglauben, Bakis' nostradamischE Sprüche, die Erste Walpurgisnacht, schließlich Ausarbeitung der wichtigster Faustszenen.«

Magie ist im ersten Teil des Faust" zunächst einmal Fähigkeit der Geisterbeschwärung. Der Magier bedient sich der Geister, über die er Macht gewinnt, um seine eigenen Fähigkeiten ins übernatürliche zu steigern. Mit Hilfe det Magie kann audi die Macht anderer natürlicher oder übernatürlicher Weser beschränkt und ihr Angriff abgewehrt werden. Dem Magier ist die Geisterwelt ... nicht verschlossen" (V. 443). Als Magier beschwört Faust der Erdgeist, mit dessen Hilfe er einfühlende Erkenntnis des Ganzen der Well gewinnen will. Dem übernatürlichen und bedrohlich sich vergrößernder Mephisto-Pudel will Faust mit magischer Beschwörung begegnen" (V. 1271)~ Er will die Bedrohung abwehren und ihn zugleich zwingen, sich zu offenbaren. Auch der Todestrank aus der Phiole ist eine magische Handlung. Sie soll dazu dienen, die Grenzen des Daseins zu erweitern. So wird Magie "eine Steigerung der Faustischen Fähigkeiten und eine die ganze Welt umfassende Ausbreitung seiner Monade- (v. Wiese S. 164). Die Verjüngung in dei Hexenküche ist ein magischer Akt, der die Ausbreitung der Monade auch ir der Zeit zum Ziele hat. Führt die magische Handlung hier nur zu einei Erweiterung der Lebenszeit des Menschen, gewinnt Faust im zweiten Teil mil magischen Mitteln die Fähigkeit, ganze Geschichtsepochen der Vergangenhei zu durchschreiten und Zukunft zu antizipieren. Magie wird auf diese Weis( auch Fähigkeit zur Fiktion und kommt der Poesie nahe. Magie erweiteri sich im zweiten Teile zu einer überteuflischen Daseinsbewältigung, für di( Goethe mit dem Gang zu den Müttern, der klassischen Walpurgisnadit a12 dem Weg zu Helena und mit Faust-Helena-Euphorion eigene Myther erfindet, die ein Hineinwachsen Faustens in einen menschlich-übermensch lichen Bereich poetisch verdeutlichen, der das Menschliche bis zur letzter Grenzlage steigert. Die so verstandene Magie, durch die sich Faust die Well als Ganzes aneignet, weil jeder andere Weg für ihn zu kurz und zu begrenzi bemessen wäre, ist mit ihrer Aufhebung der Räume und Zeiten nicht mehi Zauberei, sondern ein mythisches Offenbarwerden des Magischen, dämonisches Lebenselement einer Seele, die das Unmögliche begehrt. . . * Magie wirc hier zum Organ höherer Erfahrungen des Geistes, bei denen der Teufel ir zunehmendem Maße in die Rolle des bloßen Vermittlers herabgedrücki wird" (v. Wiese S. 165 f.).

Schon bei der Betrachtung des Makrokosmuszeichens aber "verschwisterl sich das Magische mit dem Di chterischen« (Requadt S. 120). Die Fähigkeit das Ganze im Einzelnen zu schauen, ist nicht nur magisch, sondern aud, poetisch. Magie ist zugleich auch übernatürliche technische Fähigkeit. Diese zeigt sich bereits bei dem Versuch der Befreiung Gretchens in der Kerkerszene, sie entfaltet sich voll bei der Landgewinnung im letzten Akt des jaust 11". In der technischen Magie manifestiert sich nicht mehr Wille zur Erkenntnis, sondern Wille zur Macht.

Magischer Helfer Fausts ist Mephisto. Naturgeist und Widernatur zugleich, eröffnet er Faust Wege zur Erkenntnis der Natur und entfremdet ihn zugleich, der göttlichen Natur. Dazu sagt v. Wiese (S. 165): "Soweit der Teufel die magische Brücke schlägt, ist Magie immer Abkehr vom Göttlichen. überall aber, wo Faust zu neuen Wahrheiten und neuen Irrtümern seines Daseins vorstößt - beides untrennbar miteinander verflochten - geschieht es mit Hilfe Mephistos. Mephisto hat den Schlüssel zu den Müttern, wenn er auch den Weg ins nicht zu Betretende nicht selber zu gehen vermag; Mephisto ermöglicht die magische Vereinigung von Faust und Helena; Mephisto leitet die Gespensterheere, die den Krieg gewinnen und dadurch Faust die Belehnung mit dem Meeresufer verschaffen; Mephisto schließlich ist es, der mit durchaus teuflischen Mitteln die Voraussetzung für das Faustische Werk der Kolonisation schafft und keinen Zweifel darüber läßt, daß die Faustischen ämme sehr bald ein Schmaus der Elemente sein werden und sein ganzes Werk auf Vernichtung' hinausläuft. Wohl führt alles, was Faust mit Mephistos Hilfe unternimmt, in einen übermephistophelischen Bereich, an den der Teufel nur indirekt heran kann. Die klassische Walpurgisnadit, Helena und der letzte Traum von Herrschaft und Volk, das sind Wirklichkeiten der nie ermüdenden, schaffenden Faustischen Seele, die sich mit keinem Teufelsmaß messen lassen. Aber es ist die Tragik des Faustischen Dämons, daß alle seine Werke dem Untergang geweiht sind, daß auch der höchste Aufschwung an mephistophelische Magie gekettet bleibt ... «

Magie ist Steigerung menschlicher Möglichkeiten, sie führt aber auch zur

1bkehr von der Humanität. "Die Magie ist Steigerung menschlicher Hybris; ie macht Faust frei von aller materiellen Sorge ... " (Trunz S. 475). Faust ällt der Sorge anheim, nachdem er derMagie abgeschworen hat (V. 11404 ff.). r verliert an Macht, die Welt, in die er sich ausgebreitet hat, verengt sich ..hin drastisch, er gewinnt aber an Menschlichkeit. Er gibt sein Gewaltherr

rdiertum auf und konzipiert die utopische Vision einer reinen Tat, die er mit ilfe der Magie nicht realisieren konnte, weil diese die Abwendung von der atur und eine verstärkte Verstrickung in Schuld mit sich brachte.

Uagie prägt sich im Faust« in verschiedenen Formen aus, die historischen E-Pochen zugeordnet werden können. Magie als Beschwörung von Geistern st eine Sache der späten Renaissance: "Magie soll nicht Macht, sondern -rkenntnis bringen, Verbindung mit den wirkenden Geistern; sie soll offen)aren, was die Welt im innersten zusammenhält'. Die Vorstellungswelt Fausts ist dabei die des 16. Jahrhunderts« (Flitner S. 248). Magie als poetische Vom "höchsten" Augenblick spricht Faust, vom "schlechten", "leeren" Augenblick Mepbistopheles. Mephistos Interpretation des Begriffs ist im Zusammenhang- der Textstelle zu sehen; er kommentiert Fausts letzte Worte (V. 11587 f.):

Weltgestaltung weist auf das zeitgenössische Denken der Romantik hin. Magie als technisch-ökonomische Beherrschung der Welt schließlich signalisiert den Geist des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts.

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