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Thema:

Geschichte

(216x gelesen)

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Beitrag von Pedudel

20.12.2005 16:57:57

Pedudel

Pedudel hat kein Profilbild...

Themenstarter
Pedudel hat das Thema eröffnet...

Ich brauche in Geschichte Hilfe und zwar geht es um die Weimarer R.
Die Frage ie Ursachen von der Ruhrkrise durch den Versailler Vertrag.

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Beitrag von Mutzi2004

20.12.2005 17:00:40

Mutzi2004

Mutzi2004 hat kein Profilbild...

hab das Theman zwar auch grad kann die Frage aber nicht beantworten

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Beitrag von Anne-Kris...

20.12.2005 17:00:50

Anne-Kris...

Anne-Kristin89 hat kein Profilbild...

Weimarer Republik, von 1919 bis 1933 dauernde Ära der deutschen Geschichte; benannt nach dem ersten Tagungsort der Nationalversammlung, die 1919 dem Deutschen Reich eine republikanische, d. h. parlamentarisch-demokratische Verfassung gab.



Die Präsidenten und Kanzler der Weimarer Republik © Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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Ergebnisse der Reichstagswahlen 1919 bis 1933 © Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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2 DIE GEBURT DER REPUBLIK

Weimarer Verfassung Die Verfassung der Weimarer Republik (1919-1933) war eine Mischform aus dem bisherigen präsidialen System und einem parlamentarischen Staatsaufbau. Sie zeichnete sich aus durch die starke Stellung des Reichspräsidenten: Er war befugt, die Reichsregierung zu ernennen und auch zu entlassen, den Reichstag aufzulösen und mittels Notverordnungsrecht zu regieren. Der Reichstag auf der anderen Seite war im Vergleich zum Parlament des Kaiserreiches deutlich aufgewertet worden: Er verfügte nun über das Gesetzgebungs- und das Budgetrecht , und ihm war die Reichsregierung verantwortlich.© Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Angesichts der ausweglosen militärischen Lage des Deutschen Reiches im 1. Weltkrieg und sozusagen als Vorleistung für einen annehmbaren Friedensvertrag auf der Grundlage der Vierzehn Punkte des US-Präsidenten Woodrow Wilson erfolgte Ende September 1918 erstmals die Bildung einer parlamentarischen Regierung mit dem Prinzen Max von Baden als Reichskanzler an ihrer Spitze. Im Zuge der Novemberrevolution kam es zum völligen Zusammenbruch des monarchischen Systems in Deutschland: Am 9. November verkündete Max von Baden die Abdankung Kaiser Wilhelms II. und übertrug die Regierungsgeschäfte an den SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert; der Kaiser ging noch am selben Tag ins Exil. Am 10. November konstituierte sich unter dem Vorsitz Eberts der Rat der Volksbeauftragten aus SPD und USPD als provisorische Regierung.

Friedrich Ebert Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Kaiserreiches am Ende des 1. Weltkrieges übertrug Prinz Max von Baden am 9. November 1918 dem SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert das Amt des Reichskanzlers; am 11. Februar 1919 wählte die Weimarer Nationalversammlung Ebert zum (vorläufigen) Reichspräsidenten. Mit Ebert übernahm erstmals in der deutschen Geschichte ein Sozialdemokrat die Regierungsverantwortung. Wie in dieser Rede aus dem Jahr 1919 appellierte er immer wieder an die Bevölkerung des gesamten Reiches, in gemeinsamer Anstrengung und unter Verzicht auf partikularistische Sonderwege die junge Republik aufzubauen und zu festigen.Mit freundlicher Genehmigung von Institut des Archives Sonores. Alle Rechte vorbehalten./Archive Photos/Deutche Presse
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Die während der Novemberrevolution überall im Reich entstandenen Arbeiter- und Soldatenräte warfen nun verstärkt die Frage nach der künftigen Verfassung auf: Rätesystem oder parlamentarisch-demokratische Verfassung. Die Mehrheitssozialisten im Rat der Volksbeauftragten sprachen sich klar für eine parlamentarisch-demokratische Verfassung aus und gingen ein Bündnis mit der Obersten Heeresleitung unter General Wilhelm Groener gegen mögliche Umsturzversuche von Links ein; auch ein Mitte Dezember in Berlin tagender Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte stimmte schließlich einem parlamentarisch-demokratischen System und Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung zu. Anfang Januar schlug die provisorische Regierung mit Hilfe Groeners in Berlin den Aufstand des Spartakusbundes nieder, der weiterhin für das Rätesystem und die grundlegende Revolutionierung der Gesellschaftsordnung kämpfte.

Bei den Wahlen zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 erhielten die republikanisch-demokratischen Parteien, SPD, Zentrum und Deutsche Demokratische Partei (DDP), die dann die Weimarer Koalition bilden sollten, drei Viertel der Stimmen. Ebert wurde der erste Präsident der Weimarer Republik. In Opposition zur Weimarer Koalition standen auf der rechten Seite die Deutschnationale Volkspartei (DNVP), auf der linken Seite die USPD und die aus dem Spartakusbund hervorgegangene KPD. Am 11. August 1919 nahm die Nationalversammlung mit der Mehrheit der Weimarer Koalition die Weimarer Verfassung an.

3 KRISEN UND KONFLIKTE

Reichstagsbrand Der Reichstagsbrand in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 diente Adolf Hitler als Vorwand, mit dem Gesetz zum Schutz von Volk und Reich vom 28. Februar 1933 die Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft zu setzen und einen permanenten Ausnahmezustand zu verhängen. Auf der Grundlage dieser so genannten Reichstagsbrandverordnung errichtete Hitler seine Diktatur.Hulton Deutsch

Von Beginn an stand die junge Demokratie vor erheblichen ökonomischen und sozialen Problemen. Mit dem Versailler Vertrag, den die Nationalversammlung am 22. Juni 1919 auf Druck der Siegermächte angenommen hatte, musste das Deutsche Reich nicht nur beträchtliche Gebietsverluste hinnehmen, sondern wurde auch zu hohen Reparationszahlungen verpflichtet. Hinzu kam eine fortschreitende Inflation, die im November 1923 ihren Höhepunkt fand. Dieses Klima stärkte die antidemokratische Opposition auf der Linken ebenso wie auf der Rechten (Kapp-Putsch, Hitler-Putsch); nationalistische, monarchistische, kommunistische Gruppen waren eine ständige Bedrohung für die Demokratie. Auch das Verhältnis der deutschen Länder untereinander war ausgesprochen gespannt. In dieser Situation besetzte Frankreich 1923 das Ruhrgebiet und gab damit den nationalistischen, rechten Kräften noch weiteren Auftrieb; die Konflikte drohten zu eskalieren.

Noch 1923 setzte dann aber mit der Währungsreform und im darauf folgenden Jahr mit dem Dawesplan zur Klärung der Reparationsfrage eine gewisse Entspannung und eine Phase der Erholung ein. 1925 kam es zum Abschluss der Locarno-Verträge, im Wesentlichen ein Verdienst des Außenministers Gustav Stresemann. Die Beziehung zu Frankreich entspannte sich – das Deutsche Reich, Frankreich und Belgien bekannten sich zur Unverletzlichkeit der zwischen ihnen bestehenden Grenzen. Damit hatte das Reich die im Versailler Vertrag festgelegte Westgrenze endgültig anerkannt; am 8. September 1926 wurde das Deutsche Reich in den Völkerbund aufgenommen. Wirtschaftlich kam es seit der Annahme des Dawesplans 1924 mit Hilfe hoher amerikanischer Kredite zu einem Aufschwung.

Die Weltwirtschaftskrise 1929 markierte dann aber den Schlusspunkt dieser Zeit des Wachstums und der relativen politischen Stabilität. In Deutschland kam es angesichts des wirtschaftlichen Einbruchs zu großen politisch-sozialen Spannungen, in deren Folge sich auch die politische Situation schnell dramatisch zuspitzte. 1930 zerbrach die seit 1928 regierende „Große Koalition” unter Hermann Müller (SPD) an der Frage einer Beitragserhöhung für die Arbeitslosenversicherung, die sich den Verpflichtungen gegenüber einer sprunghaft steigenden Zahl von Arbeitslosen (1,8 Mio. Ende 1929) nicht mehr gewachsen sah. Die Arbeitslosenzahl wuchs in der Folge rasant weiter an: Ende 1930 waren bereits 4,4 Millionen Menschen ohne Anstellung, im Dezember 1932 schließlich über sechs Millionen.

Paul von Hindenburg 1925 wurde Paul von Hindenburg als Kandidat der Rechtsparteien zum Reichspräsidenten gewählt. Als überzeugter Monarchist lehnte er den republikanisch-demokratischen Staat ab, fühlte sich aber trotzdem zunächst an die Weimarer Verfassung gebunden; erst mit der Berufung Heinrich Brünings zum Reichskanzler 1930 leitete er den Übergang zum Präsidialsystem ein, und mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 besiegelte er vollends das Ende der Weimarer Republik.Keystone Pressedienst GmbH

Reichspräsident Paul von Hindenburg wendete sich nach dem Scheitern der Koalition gegen eine weitere Beteiligung der SPD an der Regierung und berief im März 1930 mit Heinrich Brüning einen Zentrumspolitiker zum Reichskanzler. Hinter der Weimarer Verfassung stand Hindenburg zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr, er strebte vielmehr eine monarchistische Restauration an.

Vor dem Hintergrund einer rasanten Verschärfung der politischen und der wirtschaftlichen Krise konnten die radikalen politischen Parteien auf der Linken wie auf der Rechten eine immer größere Gefolgschaft mobilisieren. Neben der KPD und der DNVP konnte insbesondere die NSDAP eine immer größere Anhängerschaft um sich scharen. 1930, nach der Auflösung des Reichstags durch Brüning, errang die NSDAP bei den Wahlen am 14. September mit 18,2 Prozent der Stimmen 107 Mandate. Brüning, der sich von den Neuwahlen die Stärkung seiner Position im Reichstag erhofft hatte, konnte nur mehr mit der Duldung der SPD regieren. Einen Monat nach seiner Wiederwahl zum Reichspräsidenten entließ Hindenburg im April 1932 Brüning.

Brünings Nachfolger Franz von Papen konnte den Rechtsruck nicht stoppen. Nach den durch abermalige Reichstagsauflösung nötig gewordenen Neuwahlen vom 31. Juli 1932 war die NSDAP mit 37,4 Prozent der Stimmen und 230 Sitzen stärkste Kraft im Reichstag. Auch wenn ihr Stimmanteil bei der abermaligen Neuwahl am 6. November um mehr als vier Prozent auf 33 Prozent fiel – der Aufstieg der Nationalsozialisten zur staatsbestimmenden Macht hatte begonnen. Kurt von Schleicher, der als Nachfolger Papens am 2. Dezember 1932 zum Reichskanzler ernannt worden war, scheiterte im Januar 1933 mit seinem Ansinnen, Hindenburg möge ihm entgegen den Bestimmungen der Verfassung zur Stabilisierung der politischen Lage für eine begrenzte Zeit diktatorische Vollmachten übertragen. Zugleich verständigten sich von Papen und Hitler auf die Bildung einer „Regierung der nationalen Konzentration”. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Hitler zum Reichskanzler. Die Weimarer Verfassung blieb zwar formell bis zum Ende des Deutschen Reiches in Kraft; mit dem Ermächtigungsgesetz wurde der Weimarer Republik jedoch de facto ein Ende gesetzt (siehe Nationalsozialismus).

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Beitrag von Chennyboy

20.12.2005 17:01:02

Chennyboy

Profilbild von Chennyboy ...

In Geschichte bin ich nicht gut

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Beitrag von Anne-Kris...

20.12.2005 17:01:37

Anne-Kris...

Anne-Kristin89 hat kein Profilbild...

vielleicht hilft dir das ja weiter

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Beitrag von Lexy19

20.12.2005 17:01:52

Lexy19

Lexy19 hat kein Profilbild...

Was hällst mal von Google??? findest ziehmlich weit oben die Antwort!

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