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Thema:

Gedichtsinterpretationen

(539x gelesen)

Seiten: 1 2

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Beitrag von frenkyyy

27.12.2005 00:07:59

frenkyyy

frenkyyy hat kein Profilbild...

Themenstarter
frenkyyy hat das Thema eröffnet...

Hallo Leute!!!

Ich wollte mal fragen, ob mir jemand seine Gedichtsinterpretationen zur Verfügung stellen würde!!!

Wäre nett, wenn ihr mir bis zum 09.11.06 die schicken könntet an diese email addresse:

orientgug@web.de


Vielen, vielen Dank schon mal im Voraus!!!

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Beitrag von reMix-Men17

27.12.2005 00:08:51

reMix-Men17

reMix-Men17 hat kein Profilbild...

naja bis denn is ja noch zeit..

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Beitrag von Lesimir

27.12.2005 00:13:54

Lesimir

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Was zahlst du?

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Beitrag von Sanji

27.12.2005 00:14:08

Sanji

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zu welchem gedicht denn?

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Beitrag von frenkyyy

27.12.2005 00:23:44

frenkyyy

frenkyyy hat kein Profilbild...

Themenstarter
frenkyyy hat das Thema eröffnet...

Egal, was für welche Gedichtsinterpretationen sind!!!!

Danke

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Beitrag von Black*Angel

27.12.2005 00:37:33

Black*Angel

Profilbild von Black*Angel ...

faule sau

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Beitrag von reMix-Men17

27.12.2005 00:37:51

reMix-Men17

reMix-Men17 hat kein Profilbild...

hab auch nur welche von klassenarbeiten und so aba sorry

1. zu faul das alles x-tra raus zu suchen und
2. erst recht zu faul das dann noch alles x-tra abzutippen

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Beitrag von Termi4

27.12.2005 00:38:55

Termi4

Termi4 hat kein Profilbild...

da ist echt zeit "09.11.06"

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Beitrag von reMix-Men17

27.12.2005 00:41:23

reMix-Men17

reMix-Men17 hat kein Profilbild...

joa aba falls ich wirklich mal in den nächsten 11 monaten langeweile hab kann ich es ja mal x-tra deinetwegen machen

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Beitrag von Termi4

27.12.2005 00:41:39

Termi4

Termi4 hat kein Profilbild...

Joseph von Eichendorff
Im Walde
Es zog eine Hochzeit den Berg entlang,
ich hörte die Vögel schlagen,
da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang,
das war ein lustiges Jagen!
Und eh ichs gedacht, war alles verhallt,
die Nacht bedecket die Runde,
nur von den Bergen noch rauschet der Wald
und mich schauert im Herzensgrunde.

1836



Joseph von Eichendorffs Gedicht Im Walde“ aus dem Jahre 1836 besteht lediglich aus zwei Strophen zu je vier Zeilen, die streng im Kreuzreim gedichtet und im einfachen Volksliedton gehalten sind. Das Metrum ist jambisch, jedoch nicht sehr regelmäßig, und passt sich durch die zusätzlichen Senkungen dem normalen Sprachfluss an.
Das Gedicht hinterlässt so zunächst den Eindruck von Schlichtheit und Einfachheit, zumal die Motivik keineswegs originell ist, gehören doch "Wald", "Waldhorn", "Jagen","Nacht" usw. quasi zur Grundausstattung romantischer Lyrik. Dennoch irritiert die etwas unerwartete Wendung ins Ungemütliche, welche sich in der letzten Zeile des Gedichtes ereignet und den aufmerksamen Leser aufhorchen und nachfragen lässt: Was soll das für ein Schauern sein? Wo rührt es her und wovon handelt das Gedicht wirklich?

Betrachten wir zunächst das lyrische Ich und seine Perspektive. Bei diesem handelt es sich um einen außenstehenden, fernen, zur Melancholie oder auch Nostalgie neigenden Beobachter, dessen Wahrnehmungen eher schemenhaft und undeutlich sind. Was er vernimmt und sieht, ist wenig konkret und anschaulich, eher geahnt oder noch besser: "gedacht", so wie es in Zeile 5 benannt wird. Gesehenes und Gehörtes fügen sich nicht zu einem in sich geschlossenen Szenarium zusammen, sondern es werden Bruchstücke aneinandergereiht, die nicht weiter ausgedeutet, nicht weiter konkretisiert sind. Es handelt sich eher um eine Art Kaleidoskop von bekannten Motiven, die Reihenfolge scheint beliebig zu sein und keinem logischen Zwang zu folgen: Hochzeit, Vogelgesang, Jagd und Waldhorn ... hinzuzudenken wären Berg und Tal und Wald und Bäume usw. Es herrscht also eine gewisse Beliebigkeit im Aufbau dieser eher flüchtig empfundenen Welt.
Auf innere Bildlogik - so kann man schließen - kommt es bei der Wirkung des Gedichtes auch gar nicht an, was wirken soll, das ist die Gemüts- oder Stimmungslage des lyrische Ich: Die Motivreihe evoziert eine andere Welt, eine Gegenwelt (?), die es nicht gibt und vielleicht nie gab, und darum umso mehr das Gefühl von Verlust zurücklassen muss.

Die zweite Strophe macht dies in ihrer übergangslosen Gegensätzlichkeit deutlich: Diese "gedacht(e)" Welt "verhallt" (Z.5) oder versinkt in der Dunkelheit der Nacht und hinterlässt ein Rauschen und ein Schauern, zwei Wahrnehmungen, die durch eine Assonanz hörbar miteinander verklammert werden. Auch diese Empfindung ist nicht nur als reale, körperlich spürbare Kälte der Nacht zu verstehen, sondern auch als Seelenempfindung : Das lyrische Ich wird sich seiner existenzielle Unsicherheit bewusst, seiner Verlorenheit und Einsamkeit. Vielleicht ist dieses Bewusstwerden mehr ein Ahnen und ein fühlen als ein Erkennen, darum wird es auch in dieser kulissenhaften Waldeinsamkeitsmetaphorik ausgedrückt.

Die in diesen wenigen Zeilen zusammengedrängten Wald- und Nachtmotive beabsichtigen nicht, ein Landschaftspanorama oder ein Naturschauspiel zu bieten, vielmehr geht es um die Gestaltung eines Lebensgefühls. Das lyrische Ich sieht sich ausgesetzt, alleingelassen in Dunkelheit und Kälte, auf sich gestellt und undurchschaubaren, geheimnisvollen Kräften ausgeliefert. Was diese bringen mögen und welcher Gestalt sie sind, bleibt dahingestellt. Offen bleibt auch, ob es die inneren oder die äußeren Mächte sind, die Abgründe der eigenen Seele oder die Unberechenbarkeit der Natur, welche dieses Schauern hervorrufen. Sicher ist eines: Das Gefühl des Gefährdetseins, der existenziellen Unsicherheit.

Wie das lyrische Ich damit umgeht, ist eine Frage, die das Gedicht offen lässt. In anderen Gedichten hat Eichendorff mögliche Antworten gegeben: "Ach Gott, führ uns liebreich zu dir" heißt es in den "Zwei Gesellen" und das Gedicht "Zwielicht" endet mit der Warnung: "Hüte dich, bleib wach und munter!".
Wachsamkeit und Gottergebenheit angesichts einer rätselhaften Wirklichkeit - das kleine Spätwerk mit dem schlichten Titel "Im Walde" dagegen überlässt den Leser trostlos und ratlos sich selbst.



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Quelle :[url]www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/romantik/eichend_1.htm[/ur]

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Beitrag von Termi4

27.12.2005 00:43:12

Termi4

Termi4 hat kein Profilbild...

Da gibs noch andere:

www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/romantik/

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