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Gedichte & Philosophie
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Thema:

ein altes gedicht

(236x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von fanta_rainer

02.09.2005 02:11:18

fanta_rainer

Profilbild von fanta_rainer ...

Themenstarter
fanta_rainer hat das Thema eröffnet...

ich hab das mal vor längerer zeit geschrieben... mal sehen ob wer was zu sagen mag

diese worte, die an mein ohr dringen
wie rostiger staub der meine zunge verbrennt
ich höre einen schmerzverzerrten schrei in mir aufkommen
tief innen drin, an einem ort, den ich zuvor nicht gekannt
gebannt höre ich dem wimmern zu
dass nun langsam gestalt annimmt
ich erinnere mich an zeiten die da waren
zeiten in denen ich das geräusch zu unterdrücken wusste
oder war es einfach nicht da?
doch es scheint mir so vertraut zu sein
und dann finde ich mich
sitzend in einer dunklen ecke
verwirrt und kaum zu erkennen
ein schatten meiner selbst
der mir in undeutlichen worten von meinem leben erzählt
erschreckt taumle ich zurück
ist das was ich bin?
oder rede ich es mir selbst ein?
nein, es kann nicht sein.
muss es so enden?
oder ist es schon soweit?
ist mein sarg schon gezimmert?
nein, weg muss ich, raus aus dieser hölle die mich gefangen hält
ich laufe so schnell ich kann
verliere mich in der dunkelheit
der weg hinaus ist verschlossen
und ich setze mich hin und weine

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Beitrag von Kristall-...

02.09.2005 02:13:33

Kristall-...

Profilbild von Kristall-Rainer ...

ergreifend *schnüff

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Seiten: 1

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