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Die Lust an der Katastrophe

(1322x gelesen)

Seiten: 1 2 3 4

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Beitrag von lazarus

25.09.2005 20:28:34

lazarus

lazarus hat kein Profilbild...

Ich habe nur beobachtet, dass deine Meinung vor allem Leute teilen, denen es sehr gut geht.

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Beitrag von AnotherTrial

25.09.2005 20:30:36

AnotherTrial

AnotherTrial hat kein Profilbild...

Für diese Beurteilung geb´ ich dir die 5€ aus meinem Phrasenschwein zurück und stecks in deines!

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Beitrag von lazarus

25.09.2005 20:34:21

lazarus

lazarus hat kein Profilbild...

Heißen Dank (nicht ganz unrecht, hast du da).
Ich find nur, man macht es sich einfach ein bisschen leicht, wenn man so tut, als herrsche Chancengleichheit. Es gibt eben schon genügend Leute, die es sich einfach nicht leisteb können, zu investieren, um so Gewinn zu machen. Und ich nehme mal an, dass so jemand nicht deiner Meinung ist, oder was würdest du sagen?

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Beitrag von AnotherTrial

25.09.2005 20:39:59

AnotherTrial

AnotherTrial hat kein Profilbild...

Mag sein, aber nur weil man etwas selbst nicht kann, darf man es anderen nicht verbieten. Jeder ist sich selbst der nächste, das ist nun mal so.

Kennst du Kostolany?

Wer viel Geld hat, KANN spekulieren, wer wenig Geld hat, DARF NICHT spekulieren, wer kein Geld hat, MUSS spekulieren!

Aber man muss gar nicht so konkret werden; unterm Strich glaube ich, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und dass auch jeder alle chancen hat.

Vielleicht würde ich anders denken, wenns mir schlecht ginge. Aber es gibt genügend Beispiele die von ganz unten gekommen sind und sich nach ganz oben gearbeitet haben?

Gibst du mir da Recht?

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Beitrag von lazarus

25.09.2005 21:07:56

lazarus

lazarus hat kein Profilbild...

Es sind berühmte Beispiele, und davon gibt es sicher auch genug. Zumindest genug, um sie immer wieder aus der Schublade zu ziehen, wenn man sie braucht.

Und: Ich hab auch nicht gesagt, dass es denjenigen, die es sich leisten können, verbieten sollte. (Und ich hab's auch nicht gemeint). Deswegen darf man meines Erachtens aber nicht die Gesamtsituation aus den Augen verlieren und _nur_ den eigenen Gewinn im Auge haben. Wenn man mal das Beispiel mit den Ölpreisen hernimmt: Das eigentliche Problem bei der Sache steht völlig hinter dem Preiszirkus und der Spekulation etc zurück... und da kommt halt die Bemerkung, dass doch jeder spekulieren darf wie er will einigermaßen kurzsichtig und unpassend daher...

Noch zum Rest:
Ich finde, dass es absolut in Ordnung ist, für sich selbst zu sorgen. Und ich finde auch, dass jeder das Recht und die Pflicht hat, das zu tun, aber meiner Meinung nach sollte sich jeder eben auch bewusst sein, dass er nicht allein auf der Welt ist. Jemand der keine Macht, kein Geld und keine Ahnung hat, kann sich ja von mir aus beruhigt zurücklehnen und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen. Aber jeder, der nicht völlig ahnungslos ist, hat meines Erachtens eine gewisse Verantwortung, und die wächst, je mehr Geld und/oder Macht eine Person hat.

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Beitrag von kiya

25.09.2005 21:15:53

kiya

Profilbild von kiya ...

hallo =)

also erst ma:
genaue berichterstattung erfordert mehr zeit, ne stunde nachrichten wären ja schön und gut, fraglich ist aber, folgendes:
wenn du jeden tag ne stunde nachrichten hörst über alle möglichen "skandale" dann wirst du
1. zwangsweise abstumpfen
2. mal was von reizüberflutung gehört?
3. irgendwann guckts keiner mehr, weils zu ausführlich ist.

wer wirklich interessiert is, kann ja n24 & co einschalten.
weiteres problem ist, dass die hälfte der menschen sich dafür gar ned interessieren, weil die eigene kleine welt viel wichtiger ist.

gruß
kiya

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Beitrag von picmaster

26.09.2005 14:03:09

picmaster

Profilbild von picmaster ...

Themenstarter
picmaster hat das Thema eröffnet...

@anothertrail

dann informier dich mal wie geld- und finanzmärkte genauer, großspekulanten sind heutzutage in der Lage ganze Volkswirtschaften an einem Tag plattzumachen, weil sie zum transferieren von riesigen Summen nur telfonhörer und ne strategie brauchen.

Fakt ist, dass sich an die Hurrikans der letzten Wochen im golf von mexiko Spekulanten jedweder Coleur gehängt und auf Preissteigerungen spekliert haben, was den Preis für Öl wesentlich mehr in die Höhe trieb prozuental gesehen als Öko- und Mehrwertsteuer zusammen.

Spekulative Geldanlagen sind außerdem im Gegensatz zu langfristigen Anlagen auf Finanzmärkten (z.B. Erwerb von Aktienanteilen mit Sicht auf die Dividende der Aktien) schädlich weil sie zu volatilen Preisschwankungen führen, die die Planungssicherheit von Unternehmen bzw. anderen marktteilnehmern, die finanzmittel aufnehmen wollen,negativ beeinflussen.

Als Folge von wegen erhöhtem Risiko ausbleibenden Investitionen leidet auch der arbeitsmarkt unter dem Einfluss der Spekulanten.

Wenn dich die genauen negativen volkstwirtschaflichen Auswirkungen von Spekulativen Blasen genauer interessieren, empfehle ich dir dazu Lektüre von Prof bofinger (Uni Würzburg, mitglied der 5 wirtschaftsweisen)

Jeder ist seines glückes Schmied, wenn er bei der anfangsverteilung nicht zu kurz kommt. heisst frag mal einen von 5 mio deutschen die mit 600 Euro oder weniger im monat miete und leben bestreiten sollen und verzweifelt nach arbeit suchen, während z.B. Porsche 3 Milliarden zuviel auf dem Konto hat und sich um Steuern zu umgehen VW Anteile kauft.

Auch das ein beispiel bei dem die wirklichen gründe des Vorgehens von porsche von den medien in diese richtung kaum kommentiert wird.

Ich habe nichts gegen Reichtum für leute, ich möchte nur darauf hinweisen, wenn andere politik gemacht würde in diesem lande, wäre mehr Wohlstand für mehr menschen möglich, ohne dass die, die etwas mehr geben müssten dafür, spürbar an Wohlstand/Reichtum verlieren würden.

Gerade denen, die auf renditen aus sind müsste die einfache Logik, mehr geld für mittel- und unterklasse = mehr Konsum (weil für lebensbedürfnisse und ein mindestmaß an wohlstand notwendig) ==> mehr Nachfrage ==> mehr Umsatz ==> steigende Gewinne ==> Rendite steigend ==> aktienkurse oder wenigstens dividende doch verstehbar sein...

schon allein dass Bildung für viele heute schon ein luxusgut ist, dass sie es sich einfach nicht mehr leisten können, ist himmelschreiende Ungerechtigkeit genug

@kiya

Information braucht sicher Zeit und das v.a. über einen längeren zeitraum, nicht umsonst ist ein Studium idR. auf minimum 8 Semester angelegt.

Wer wirklich mitreden können möchte, muss sich nach allen Seiten informieren, also FAZ oder FOcus lesen wie Spiegel oder Zeit und auch infos von Wohlfahrts-, menschenrechts- oder oekologieverbänden...empfehle auch "neues deutschland", da da politik bewertet und kommentiert wird aus einer sicht, die du im Fernsehen so nicht zu hören bekommst.

Dann kann sich jeder seine meinung bilden, wenn die leute dann immer noch einem neoliberalen menschenbild nachhängen wollen, sollen sie, ich für mich habe mich dagegen entschieden und sehne mich nach mehr Soldiarität und Altruismus in der Gesellschaft. die Wahl hat gezeigt: WIR sind nicht allein!

Gruss
stromi

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Beitrag von flo_87

26.09.2005 14:07:48

flo_87

flo_87 hat kein Profilbild...

wo hastn den Text rauskopiert?? Irgendwie kommst Du mir komisch vor, weiß auch nicht warum...

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Beitrag von lazarus

26.09.2005 14:15:13

lazarus

lazarus hat kein Profilbild...

Wohl gesprochen, picmaster, aber:

Dann hat man ja anscheinend doch die Möglichkeit, umfassend informiert zu sein, obwohl die Realität so arg verzerrt wird. Liegt es also doch am Desinteresse der Mehrheit der Menschen?

Und ich hätt' noch gern einen realistischen Lösungsweg Oder anders: Was würdest du ändern, wenn du in der entsprechenden Position wärst, und wie?

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Beitrag von Smool

26.09.2005 14:36:19

Smool

Profilbild von Smool ...

Man kann diesen medialen Zustand eigentlich (zumindest im Bilck auf das Fernsehen) kaum ändern! Das was man da täglich als Nachrichten vorgesetzt bekommt, ist nichts weiter als beschissenes "Infotainment" welches nicht darauf abzielt den Zuschauer best möglich zu infomieren, sondern ihm seichte Information unterhaltend zu präsentieren. In unserer heutigen Gesellschaft ist der Konsumente schnell gelangweilt und noch schneller überfodert, weshalb sich die Nachrichten auf eigentlich allen Sendern (ja, auch auf den ach so tollen ARD und ZDF) auf diesem Niveau bewegen.
Andererseits muss man überlegen, dass es aus authoritärer Sich auch überhaupt nicht sinnvoll ist die Leute wahrheitsgemäß zu informieren! Es ist wesentlich leichter mit einem Volk umzugehen, das das Ausmaß so mancher Sauerei nicht zu sehen bekommt und aber trotzdem der Meinung ist gut informiert zu sein! Geb den Leute etwas worüber sie sich aufregen können, mehr brauchen sie nicht... aber das führt zu weit.

Ich hasse N24.

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Beitrag von picmaster

27.09.2005 14:51:31

picmaster

Profilbild von picmaster ...

Themenstarter
picmaster hat das Thema eröffnet...

@flo
dieser Text entstammt allein meinem Hirn, mag sein ein volkswirtschaftsstudium erweitert die Horizonte etwas, das man allein daraus (also aus dem Studium) aber auch vollkommen andere (neoliberale) schlüsse ziehen kann lernst du als (angebliche) mehrheitsmeinung.

@lazarus
Was zu ändern ist ist hier nicht ausreichend abzuhandeln, dafür braucht es bücher.

einzufliessen hat die erkenntnis veränderter Rahmenbedinungen in einem "globalisierten Kapitalismus".

D.h. konkret, wirtschaftlicher Fortschritt (d.h. wachstum) ist notwendig. führt aber allein nicht mehr zu sozialem Fortschritt, d.h. wohlstand oder soziale sicherheit erwachsen nicht automatisch aus Wirtschaftswachstum, der zunächst nur zur Gewinnen der Unternehmen führen.

Entscheidend ist also die GewinnVERWENDUNG, die zum einen sicher zur Bezahlung der Inverstoren herhalten muss (d.h. Dividendenauszahlung), weiter aber in produktive Investition münden müsste, d.h. investition u.a. in arbeit.

Sofern der Staat nicht regulierend eingreifen will,d,h, die unternehmen zu investitionenn im inland zwingen will, liegt also die Hauptverantwortung beim wirtschaftlichen Kapital.

der Staat hat in diesem "kapitalistischen" menschenbild nur eine untergeordnete handlungsfreiheit.

für mich persönlich kann also eigentlich zunächst die Antwort auf der angebotsseite (d.h. unternehmen) nur lauten, solche Unternehmen durch steuerersparnis zu belohnen, die gewinne auf faire weise eriwrtschaften d.h. ohne übermäßigen stellenabbau oder ideaslerweise ohne selbigen.

klein- und mittlere unternehmen müssen wenigstens wieder ansatzweise in konkurrenzfähige lage gebracht werden, stichworte sind hier zugang zum geldmarkt (2/3 aller kreidtanträge von unternehmen mit umsatz < 500000 euro) werden heute abgelehnt von banken wegen mangeldner sicherheiten. dies kann nur geändert werden durch schaffung sttatlicher kooperativen, die solchen unternehmen kredite zu marktüblcihem zins anbieten aber auch anlagen ermöglichen.

auf der Arbeitnehmerseite muss mehr geld in qualifikation von arbeitslosen gesteckt werden um sie überhaupt erst wieder vermittelbar zu machen.

denkbar sind auch modelle in denen der staat während der ausbildungszeit für Arbeitnehmer einen teil der kosten der ausbildugn übernimmt. denn wir leben derzeit in einer lage, in der unternehmen wenige fertig ausgebildete profis zu horrenten geldern beschäftigen, geldern, die dann für ausbildung fehlen.

es profitieren vom neoliberalismus also nicht nur unternehmer, sondern die trennlinie verläuft mitten durch diese verschiedene Akteure einer volkswirtschaft. kleinunternehmer und mangelend qualifizierte sind die totalen verlierer dieser situation, großunternehmen va. banken sowie arbeitnehmer der oberen mittelschicht sind die alleinigen profiteure.

eine generelle lösung des problems des auseinanderdriftens der gewinner und verlierer kapitlaistischer Systeme ist nur auf internationaler ebene möglich, da die global player kapital heute locker in investitionsprojekt schichten können, die oft genug aufgrund von lohnsklaverei und/oder kinderarbeit kostengünstiger sind, und somit alle beteiligten ausser den kapitalisten die verlierer sind - hier und überall auf der Welt.

Der Joggingschuh z.B., den ich heute tragen muss beim joggen, ist mit nahezu 100%iger sicherheit heutzutage mit Hilfe von kindern als produktionsfaktor gemacht. die Investitionen der entsprechenden firmen, die auf aktienmärkten als kostensenker gefeiert werden, können diese gewinn und damit steuermindernd in deutschland absetzen als abschreibungen.

Solche firmen beuten also nicht nur in fernen ländern aus sie entziehen sich auch ihrem solidarbeitrag in deutschland - und das auf legale weise. Dies mindestens zu ändern wäre ein anfang!

Gruss
stromi

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