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Thema:

die bürgerschaft von friedrich von schiller

(293x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von XxxJloxxX

12.12.2005 22:31:12

XxxJloxxX

XxxJloxxX hat kein Profilbild...

Themenstarter
XxxJloxxX hat das Thema eröffnet...

ich bräuchte dringend die inhaltsangabe von friedrich von schiller-die bürgerschaft es ist sehr wichtig bitte!!!!!!!!!!dringend!!!!!!!

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Beitrag von Microskater

12.12.2005 22:32:09

Microskater

Microskater hat kein Profilbild...

soviel zum thema kultur...
das teil heißt Bürgschaft

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Beitrag von AndiFront

12.12.2005 22:33:53

AndiFront

AndiFront hat kein Profilbild...

warum liest du es denn nicht selber? das ist doch eine kurze geschichte...

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Beitrag von hennsie

12.12.2005 22:34:27

hennsie

hennsie hat kein Profilbild...

Friedrich Schiller – Die Bürgschaft – Zusammenfassung

Nach einem Mordversuch am König, wird die Kreuzigung als Strafe über Damon verhängt. Er bittet den König um drei Tage Galgenfrist, da er seine Schwester mit ihren Gatten verheiraten will. Sein Freund dient ihm als Bürge und wird an seiner Stelle getötet, falls er nicht zur rechten Zeit zurückkommt.
Nach einem Tag hat Damon seine Schwester verheiratet, jedoch der Rückweg bereitet ihm Schwierigkeiten: erst bricht ein großes Unwetter aus, dass die Flussüberquerung unmöglich macht, dann sperren Räuber seinen Weg. Nach dem er diese Strapazen hinter sich hat, brennt die Sonne so heiß, dass er fast verdurstet.
Dann bekommt er die Nachricht, dass er zu spät komme und sein Freund schon kurz vor dem Tode sei. Er möchte diese Tatsache nicht wahr haben und trifft im Königshof ein. Er hält den König von der Kreuzigung ab und löst seine Versprechen der Wiederkehr ein. Der König ist so gerührt, dass er die Strafe erlässt.

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Beitrag von Labalex21

12.12.2005 22:34:43

Labalex21

Labalex21 hat kein Profilbild...

Konnt ich mal auswendig...

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Beitrag von hennsie

12.12.2005 22:37:06

hennsie

hennsie hat kein Profilbild...

Die Bürgschaft

Friedrich Schiller



Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich

Damon, den Dolch im Gewande:

Ihn schlugen die Häscher im Bande

„Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!“,

entgegnete ihm finster der Wüterich.

„Die Stadt vom Tyrannen befreien!“

„Das sollst du am Kreuze bereuen.“



„Ich bin“, spricht jener, „zu sterben bereit

und bitte nicht um mein Leben.

Doch willst du Gnade mir geben,

Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

ihn magst du, entrinn ich, erwürgen.“



Da lächelt der König mit arger List

Und spricht nach kurzem Bedenken:

„Drei Tage will ich dir schenken.

Doch wisse! Wenn sie verstrichen die Frist

Eh du zurück mir gegeben bist,

so muss er statt deiner erblassen,

doch dir ist die Strafe erlassen.“



Und er kommt zum Freunde: „Der König gebeut,

dass ich am Kreuz mit dem Leben

bezahle das Frevelnde Streben.

Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

bis ich die Schwester den Gatten gefreit;
So bleib du dem König zu Pfande,

bis ich komme, zu lösen die Bande.“



Und schweigend umarmt ihn der treue Freund

Und liefert sich aus dem Tyrannen,

der andere ziehet von dannen.

Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

eilt heim mit sorgender Seele,

damit er die Frist nicht verfehle.



Da gießt unendlicher Regen herab,

von den Bergen stürzen die Quellen,

und die Bäche, die Ströme schwellen.

Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

da reißet die Brücke das Strudel hinab.

Und donnernd sprengen die Wogen

Des Gewölbes krachenden Bogen.



Und trostlos irrt er an Ufers Rand;

Wie weit er auch spähet und blicket

Und die Stimme, die rufende, schicket,

da stößt kein Nachen vom sicheren Strand,

der ihn setze an das gewünschte Land,

kein Schiffer lenket die Fähre

und der wilde Strom wird zu Meere.



Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,

die Hände zum Zeus erhoben:

„Oh Hemme des Stromes Toben!

Es eilen die Stunden, im Mittag steht

Die Sonne, und wenn die niedergeht,

und ich kann die Stadt nicht erreichen,

so muss der Freund mir erbleichen.“



Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut

Und Welle auf Welle zerrinnet

Und Stunde an Stunde entrinnet.

Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut

Und wirft sich hinein in die brausende Flut

Und teilt mit gewaltigen Armen

Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.



Und gewinnet das Ufer und eilet fort

Und danket dem rettenden Gotte;

Da stürzet die raubende Rotte

Hervor aus dem Waldes nächtlichem Ort,

den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord

und hemmet des Wanderers Eile

mit drohend geschwungener Keule.



„Was wollt ihr?“, ruft er vor Schrecken bleich,

„ich habe nichts als mein Leben,

das muss ich dem Könige geben!“

Und entreißt die Keule dem Nächsten gleich:

„Um des Freundes willen, erbarmet euch!“

Um drei mit gewaltigen Streichen

Erlegt er, die andern entweichen.



Und die Sonne versendet glühenden Brand

Und von der unendliche Mühe

Ermattet, sinken die Knie.

„Oh du hast mich gnädig aus Räubershand,

aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,

und soll hier verschmachtend verderben

und der Freund mir, der liebende, sterben!“



Und horch! Da sprudelt es silberhell,

ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,

und stille hält er zu lauschen.

Und sieh, aus dem Felsen geschwätzig, schnell,

springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,

und freudig bückt er sich nieder

und erfrischend die brennenden Glieder.



Und die Sonne blickt durch der Zweige grün

Und malt auf den glänzenden Matten

Der Bäume gigantische Schatten.

Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,

will eilenden Laufes vorüber fliehn,

will eilenden Laufes vorüber fliehn,

da hört er die Worte sie sagen:

„Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.“



Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,

ihn jagen der Sorge Qualen,

da schimmern in Abendrots Strahlen

von ferne die Zinnen von Syrakus

und entgegen kommt ihm Philostratus,

des Hauses redlicher Hüter,

der erkennt entsetzt den Gebieter.



„Zurück! Du rettest den Freund nicht mehr,

so rette das eigene Leben!

Den Tod erleidet er eben.

Von Stunde zu Stunde gewartet er

Mit hoffender Seele der Wiederkehr.

Ihm konnte den mutigen Glauben

Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.“



„Und ist es zu spät und kann ich ihm nicht

ein Retter willkommen erscheinen,

so soll mich der Tod mit ihm vereinen.

Das rühme der blutge Tyrann sich nicht,

dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,

er schlachte der Opfer zweie

und glaube an Liebe und Treue!“



Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor

Und sieht das Kreuz schon erhöhet,

das die Menge gaffend umstehet.

An dem Seile zieht man den Freund empor;

Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:

„Mich, Henker“, ruft er, „erwürget!

Hier bin ich, für den er gebürget!“



Und Erstaunen ergreift das Volk umher,

In den Armen liegen sich beide

Und weinen vor Schmerzen und Freude.

Da sieht man kein Auge tränenleer,

und zum König bringt man die Wundermär,

der fühlt ein menschliches Rühren,

lässt schnell vor den Thron sie führen.



Und blicket sie lange verwundet an,

darauf spricht er: „Es ist euch gelungen,

ihr habt das Herz mir bezwungen.

Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn.

So nehmt auch mich zum Genossen an.

Ich sei, gewährt mir die Bitte,

in eurem Bunde der Dritte.“

und nun lies^^

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Beitrag von XxxJloxxX

17.12.2005 14:18:28

XxxJloxxX

XxxJloxxX hat kein Profilbild...

Themenstarter
XxxJloxxX hat das Thema eröffnet...

hi hennsie es ist sehr lieb von dir das du mir die zusammenfassung aufgeschrieben hast vielen dank du warst die einzige die mich verstanden hat!!! danke danke danke du hast mir die deutschstunde gerettet *g*

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Seiten: 1

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