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Deutsch

(721x gelesen)

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Beitrag von TazManiaJ...

13.02.2007 21:39:47

TazManiaJ...

Profilbild von TazManiaJulia91 ...

Themenstarter
TazManiaJulia91 hat das Thema eröffnet...

hallihallö
ich hab nen problem. wir haben nen buch von der schule bekommen, was wir eigentlich bis morgen gelesen haben sollen, aber naja ich war jetzt im zeimlichen stress mit meiner projektarbeit und da hab ichs nich geschafft. hat jemand das buch "kabale und liebe" von friedrich schiller gelesn und kann mir vll nur kurz erzählen, um was es da geht und ein paar wichtige dinge. oder kennt jemand ne seite, wo ne zusammenfassung drin is? danke schonma

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Beitrag von mister_b

13.02.2007 21:42:07

mister_b

Profilbild von mister_b ...

schon mal gegooglet?

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Beitrag von TazManiaJ...

13.02.2007 21:45:02

TazManiaJ...

Profilbild von TazManiaJulia91 ...

Themenstarter
TazManiaJulia91 hat das Thema eröffnet...

hm ja, aber nix passendes gefunden
leudeee, lasst mich nich im stich^^

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Beitrag von lailar

13.02.2007 21:45:54

lailar

Profilbild von lailar ...

das habe ich mal gemacht......hilft dir vllt weiter


Kabale und Liebe

Aufgabe: Erörtern Sie ausführlich die Frage der Schuld an dem tragischen Ende von Luise und Ferdinand. Vergessen Sie nicht, Ihre Argumente zu belegen!

Das Drama ,,Kabale und Liebe" von Friedrich von Schiller handelt von der Liebe zwischen dem adeligen Major Ferdinand von Walter und der bürgerlichen Luise Miller. Diese Liebe findet ein tragisches Ende, da beide am Schluss des Dramas sterben. Dieses Hat verschiedene Ursachen und mehrere Charaktere haben mit Schuld an dieser Entwicklung. Nun gilt es, die Personen gegeneinander abzuwägen und den Hauptschuldigen herauszustellen.

Zunächst einmal gibt es im Drama mehrere Verdächtige, die ich hier kurz vorstellen möchte. Später gehe ich noch genauer auf sie ein. Da wären Ferdinand von Walter, seine Geliebte Luise Miller, Ferdinands Vater, der Präsident, sein Sekretär Wurm, der Hofmarschall von Kalb und Miller, Luises Vater.

Ferdinand von Walter ist der Geliebte von Luise Miller. Er liebt sie abgöttisch, so dass er nicht sieht, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben werden ,,Ich fürchte nichts (...) Lass auch Hindernisse wie Gebirge zwischen uns treten, ich will sie für Treppen nehmen und drüber hin in Luises Arme fliegen." (S.11, Z. 38ff) Dieses Zitat zeigt auch, dass Ferdinand uneinsichtig ist. Er will Luise um nichts auf der Welt aufgeben. Lieber verrät er seinen Vater, lehnt sich gegen die Ständeordnung auf und will letztendlich mit Luise fliehen, denn ,,Mein [sein] Vaterland ist, wo mich [ihn] Luise liebt." (S. 49, Z. 21ff) Es ist ihm also vollkommen gleich, wohin sie gehen, Hauptsache, Luise ist dabei. Doch Ferdinand vertraut Luise nicht richtig. Das sieht man daran, dass er sofort misstrauisch und eifersüchtig wird, als Luise sich wegen ihrer Pflicht weigert mit ihm zu fliehen. ,,Meine [Ihre] Pflicht heißt mich [sie] bleiben und dulden." (S. 51, Z. 12ff). Ferdinands Reaktion "Kalte Pflicht gegen feurige Liebe! (...) Ein Liebhaber fesselt dich" lässt sein Misstrauen und seine Eifersucht deutlich erkennen. In eben diese steigert sich Walter noch mehr rein, als er den angeblichen Liebesbrief von Luise an den Hofmarschall von Kalb findet. Als Ferdinand zu ihm hingeht, ist er so blind vor Wut, dass er gar nicht mitbekommt, wie Kalb ihm alles gestehen will ,,Lassen sie mich los. Ich will alles verraten. (...) Sie rasen. Sie hören nicht. Ich sah sie [Luise] nie. Ich kenne sie [Luise] nicht. Ich weiß gar nichts von ihr [Luise]." (S. 61, Z. 34; S. 62, Z. 8/9). Danach ist Ferdinand nicht mehr aufzuhalten und fasst seinen fatalen Entschluss. Er geht zu Luise, gibt ihrem Vater eine Art Entschädigung, von der dieser aber nicht weiß, dass das Gold für das Leben seiner Tochter ist, und vergiftet Luise und sich selbst. ,,Gift in der Limonade und sterben! (...) Ferdinand, auch du!" (S. 91, Z. 39/40; S. 92, Z. 5).

Neben Ferdinand trägt auch Luise einen Teil der Schuld. Sie lässt sich von Wurm dazu überreden, den Brief an Hofmarschall Kalb zu schreiben, um ihren Vater zu retten ,,Kann ich ihn [Ferdinand] zwingen, dass er [Ferdinand] mich hassen muss? - Wir wollen versuchen." (S. 55, Z. 29/30) ,,An wen soll ich [Luise] schreiben? - An den Henker Ihres [Luises] Vaters." Luise hat Angst um ihren Vater ,,Um Gottes Willen! (...) Wo ist mein Vater?" (S. 52, Z. 18ff), deshalb macht sie, was Wurm verlangt. Als Ferdinand den Brief findet, und sich damit an Luise wendet , hält sie sich an den Eid (mehr dazu später, Anm. der Autorin), den sie Wurm leisten musste und erzählt Ferdinand, dass sie den Brief an den Hofmarschall geschrieben hat ,,Ich schrieb ihn." (S. 81, Z. 10/11). Erst als Luise im Sterben liegt, vertraut sie sich Ferdinand an und erzählt ihm alles ,,der Tod hebt alle Eide auf (...) Meine [Luises] Hand schrieb, was mein [Luises] Herz verdammte - dein [Ferdinands] Vater hat ihn diktiert." (S. 92, Z. 10, 22f).

Ferdinands Vater, der Präsident, will Ferdinand und Luise trennen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Er lässt sich auf die Intrigen ein, die Wurm vorschlägt, um einen Keil zwischen das Liebespaar zu treiben ,,Ich kündige meinem Sohn noch diesen Vormittag seine Vermählung an." (S. 14, Z. 18/19) ,,Ja! Ich gebe mich dir überwunden, Schurke." (S. 44, Z. 11/12). Außerdem verstärkt er die Aufmüpfigkeit seines Sohnes noch dadurch, dass er ihn bedroht: ,,Junge, ich sage dir, du wirst dort sein, oder fliehe meinen Zorn." (S. 20, Z. 18/19). Das bekräftigt Ferdinand, die Lady vor den Kopf zu stoßen, um sich bei ihr unbeliebt zu machen. Der Präsident missbraucht auch den Hofmarschall von Kalb für seine Zwecke, indem er sich als Liebhaber von Luise ausgeben soll ,,Dieser andre? - Müssten Sie sein, Baron." (S. 47, Z. 18).

Der Sekretär Wurm ist derjenige, der sich die Kabale gegen Luise und Ferdinand einfallen lässt. ,,Ich ersuche Sie [den Präsidenten] um eine schärfere Probe." (S. 14, Z. 25) ,,Wir diktieren ihr [Luise] ein Billetdoux..." (S. 43, Z. 5ff). Außerdem diktiert Wurm Luise den Brief und nimmt ihr den Eid ab, zu sagen, sie habe den Brief geschrieben, ,,Sakrament darauf zu nehmen, diesen Brief für einen freiwilligen zu erkennen." (S. 57, Z. 23ff)

Hofmarschall von Kalb spielt auch keine unwichtige Rolle bei der Frage, wer die Hauptschuld an dem tragischen Ende hat. Schließlich macht er ja bei der Intrige gegen Ferdinand und Luise mit und gibt sich als Luises Liebhaber aus ,,Ich will ihn schon waschen!" (S. 48, Z. 10).

Selbst Miller, Luises Vater, hat sich mit Schuld befleckt. Er hätte stutzig werden müssen, als Ferdinand ihm anscheinend ohne vernünftigen Grund den Beutel mit Gold schenkt. Aber in seiner Freude darüber denkt er gar nicht an die Möglichkeit, dass das Gold eine Entschädigung für Luises Tod sein soll. Er redet sogar noch darüber, was er alles für sie tun könnte mit dem Geld ,,Und soll mir Französisch lernen" (S. 86, Z. 12ff).

Wenn man die einzelnen Personen genauer betrachtet, kommt man zu dem Schluss, dass alle Schuld haben an dem tragischen Ende, denn jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Es hätte anders enden können, wenn sich zum Beispiel Luise eher Ferdinand anvertraut hätte wegen des Briefs oder Luises Vater stutzig geworden wäre.
Aber wenn man unbedingt jemandem die Hauptschuld geben möchte, dann Ferdinand. Er hat von einer Welt geträumt, die es damals nicht gab und seine Liebe und Wut haben ihn dermaßen blind gemacht, dass er nichts mehr wahrnehmen kann. Wenn er mitbekommen hätte, dass Kalb ihm gestand, dass alles nur eine Kabale war, hätte das Drama durchaus ein anderes Ende nehmen können.

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Beitrag von Jakob15

13.02.2007 21:48:38

Jakob15

Jakob15 hat kein Profilbild...

Ferdinand, Major und Sohn des Präsidenten von Walter, eines hochangestellten Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, stürzt mit seiner auf Gegenseitigkeit beruhenden Liebe Luise, die Tochter des Musikus Miller, in einen tödlich endenden Konflikt. Sowohl der Vater Ferdinands wie auch der alte Miller lehnen eine Verbindung ihrer Kinder ab.

Der Präsident von Walter verfolgt stattdessen das Ziel, Ferdinand mit der Mätresse des Herzogs, Lady Milford, zu verheiraten, um so seinen Einfluss bei Hofe zu vergrößern. Ferdinand rebelliert jedoch gegen den Plan seines Vaters, kündigt ihm seinen Gehorsam auf und versucht Luise zur Flucht zu überreden. Um ihr Ziel zu erreichen, initiieren der Präsident und sein Sekretär Wurm (zugleich Ferdinands Nebenbuhler) eine heimtückische Intrige: Luises Eltern werden grundlos verhaftet. Vom Tod, so erklärt man Luise, könne sie ihre Eltern nur durch einen an den Hofmarschall von Kalb gerichteten Liebesbrief retten. Zudem muss Luise einen Eid auf Gott schwören, den erzwungenen Brief als ein von ihr aus freiem Entschluss verfasstes Schriftstück auszugeben. Dieser Brief wird Ferdinand zugespielt und weckt gezielt dessen Eifersucht sowie rachsüchtige Verzweiflung. Luise will sich daraufhin durch Suizid vom Eid lösen, um vor Ferdinand sterbend die Unschuld ihrer Liebe wiederherzustellen. Dieses Vorhaben durchkreuzt ihr Vater, indem er massiven moralischen und religiösen Druck auf sie ausübt. Somit hat sie den Anklagen Ferdinands nur das Schweigen und die durch den Eid geforderte Lüge entgegenzusetzen. Blind vor Wut und Verzweiflung vergiftet Ferdinand sich und Luise. Sterbend ist Luise befreit von ihrer Schweigepflicht, offenbart Ferdinand die Intrige und vergibt ihm, der wiederum im Moment seines Todes seinem Vater die Hand reicht, was der Präsident als Vergebung seines Sohnes interpretiert.

In einer Nebenhandlung wird Lady Milford, die eine Mittelstellung zwischen Adel und Bürgertum innehat, mit der reinen und einfachen Liebe Luises zu Ferdinand konfrontiert. Trotz ihrer eigenen Liebe zu ihm gibt sie daraufhin ihre Heiratsabsichten auf und zieht sich von der höfischen Welt zurück.

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Beitrag von Jakob15

13.02.2007 21:50:24

Jakob15

Jakob15 hat kein Profilbild...

hier noch kürzer:

Ferdinand von Walter, der Sohn eines einflussreichen Adligen an einem deutschen Fürstenhof, liebt Luise, die Tochter des Musikers Miller. Beide Väter sind gegen diese Verbindung über die Standesunterschiede hinweg, und auch Luise ist von Skrupeln geplagt, während Ferdinand immer heftiger um sie wirbt und sie zur Flucht mit ihm ermuntert, was ihr aber ihr Gewissen nicht erlaubt; der enthusiastische Ferdinand hat dadurch Zweifel an ihrer Liebe. Um das Zusammenkommen der beiden zu vermeiden und den Plan einer Heirat Ferdinands mit Lady Milford, einer am Fürstenhof etablierten Adligen voranzutreiben, klügeln Präsident von Walter und sein Sekretär Wurm eine Intrige aus: Die Eltern Luises geraten – angeblich wegen Majestätsbeleidigung – in Haft; Wurm erklärt Luise, dass sie hingerichtet werden, wenn sie dies nicht durch einen von ihm diktierten Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb verhindert. Sie muss einen Eid leisten, dass sie gegenüber jedermann diesen Brief als freiwillig geschrieben ausgeben wird. Ferdinand bekommt den Brief zu lesen und ist verletzt und verzweifelt. Blind vor Wut sinnt er darauf, sich an Luise zu rächen. Diese will sich durch den Freitod vom Eid befreien, um sterbend Ferdinand die Wahrheit sagen zu können, doch verhindert der Vater dies, indem er es als Treuebruch ihm gegenüber bezeichnet. So muss Luise auf Ferdinands Anklagen schweigen. Erst durch die Tat Ferdinands, der Luise und sich selbst vergiftet, wird sie der Schweigepflicht ledig. Sterbend vergibt sie Ferdinand, der – ebenfalls in den letzten Atemzügen – seinem eigenen Vater vergeben kann.



hättest nur mal bei google Kabale und Liebe eingeben müssen.

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Beitrag von TazManiaJ...

13.02.2007 21:53:59

TazManiaJ...

Profilbild von TazManiaJulia91 ...

Themenstarter
TazManiaJulia91 hat das Thema eröffnet...

hey danke leude! :

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