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Thema:

Dein Leben?

(1259x gelesen)

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Beitrag von n1n

06.12.2005 19:24:16

n1n

n1n hat kein Profilbild...

"Warum dürfen sie ab einem gewissen Alter nicht mehr über unser Leben entscheiden?"

Weil sie als Eltern nur als Lehrer fungieren, nicht als Besitzer.

Im Endeffekt kommt es auf den Schüler an, der indem fall der Nachwuchs ist, was er aus diesen Lehren macht.

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Beitrag von felicccitas

06.12.2005 19:30:16

felicccitas

felicccitas hat kein Profilbild...

Themenstarter
felicccitas hat das Thema eröffnet...

Du hast Recht. Diese Sicht der Dinge blieb mir biher verwährt. Das eigentliche Problem reduziert sich somit vorerst auf die Frage, ob unseren Eltern die Rechte mit unserer Geburt zugesprochen wurden oder nicht. Sind es nur Pflichten, oder auch Rechte, die sie mit auf den Weg bekommen haben?
Ich denke, wenn unsere Eltern uns diese Möglichkeit des Entscheidens, beruhend auf dem Leben, verwährt hätten, würden wir nicht existieren und somit wäre uns sämtliche Selbstbestimmung vorbehalten geblieben. Dafür haben sie unseren Respekt und unsere Dankbarkeit verdient. Aber in jungen Jahren können unsere Eltern noch über unser Leben, ja sogar über Leben und Tod entscheiden. Ob sie es dürfen, ich weiß nicht. Das Gesetz des Stärkeren erlaubt es ihnen jedoch in dieser Situation die Macht über unser Leben zu ergreifen. Wenn wir dieser These folgen, "dürfen" unsere Eltern genau so lange über unser Leben entscheiden, wie wir schwächer sind als eben diese. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir stärker sind, streben wir so sehr nach Macht und Überlegenheit, dass sie keine Möglichkeit mehr haben, unser Leben in die Hand zu nehmen. sehe ich das richtig so? Denn daraus würde resultieren, dass manche Menschen früher, manche später, wieder andere nie die Oberhand gewinnen und somit unterschiedlich lange abhängig bleiben. Die Frage, ob sie über unser Leben entscheiden dürfen oder nicht ist also falsch gestellt. Eigentlich KÖNNEN die Eltern nur so lange bestimmen, bis sie unterlegen sind (sei es körperlich, geistig oder auf eine sonstige Art. Kann es also sein, dass die ganze Problematik auf dem Gesetz des Stärkeren beruht? Wer die Macht hat, hat die Entscheidung?

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Beitrag von n1n

06.12.2005 19:39:30

n1n

n1n hat kein Profilbild...

Die Pflicht, uns den Rechten Weg zu zeigen, wird indem Moment zu einem Previleg wenn wir die grundsätzliche Geistige Reife erlangen [und diese Erreichen bis auf Geistig behinderte jeder (diese werden widerrum zu schutzbefohlenen, sprich kindern] Entscheidungen treffen zu können.

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Beitrag von Isa666

06.12.2005 19:50:22

Isa666

Profilbild von Isa666 ...

kommt ganz drauf an in welche verhältnisse man hineingeboren wird bzw das Alter...

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Beitrag von Rockgirly15

06.12.2005 19:52:20

Rockgirly15

Rockgirly15 hat kein Profilbild...

sie haben mich auf die welt gesetzt MCIH aber nicht gefragt ob ich das will. es ist MEIN körper .. MEIN leben... ICH hab die gleichen rehcte wie jeder andere auch...also schwachsinn

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Beitrag von n1n

06.12.2005 19:56:27

n1n

n1n hat kein Profilbild...

Lasst es doch einfach mal, dieses dämliche Argument immer und immer wieder zu wiederholen.

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Beitrag von felicccitas

06.12.2005 19:59:34

felicccitas

felicccitas hat kein Profilbild...

Themenstarter
felicccitas hat das Thema eröffnet...

n1n: Das ist gut! Der Aspekt gefällt mir.
Eltern müssen also über unser Leben entscheiden, so lange wir unfähig sind, dies selbst zu tun. Aber einer gewissen mentalen Größe wird diese Pflicht zu einer Art Privileg uns helfen und beraten zu dürfen. Die Frage, ob sie über unser Leben entscheiden sollen oder nicht, erübrigt sich daraufhin von selbst. Denn ab einem gewissen Alter können sie das nicht mehr tun, da wir "stärker" (egal ob physisch oder psychisch) sind. Das besagt das Gesetz des Stärkeren.
Fazit: Ja, Eltern sollen über das Leben ihrer Kinder entscheiden. So lange ihnen das möglich ist, sind die Kinder noch nicht fähig selbst zu entscheiden. Erreichen diese jedoch das Niveau, selbst zu entscheiden, bleibt den Eltern die Möglichkeit über das Leben der Kinder zu bestimmen von selbst verwährt. Somit wäre das Problem (vorläufig) gelöst, oder?

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Beitrag von n1n

06.12.2005 20:00:16

n1n

n1n hat kein Profilbild...

"Eigentlich KÖNNEN die Eltern nur so lange bestimmen, bis sie unterlegen sind "


Unterlegen ist der falsche Ausdruck. Eher, bis sie keinen Einfluss mehr, auf die Logik und Entscheidungsvielfalt ihres Nachwuchs haben.

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Beitrag von Katha3210...

06.12.2005 20:02:08

Katha3210...

Katha3210_ZERO hat kein Profilbild...

Das würd garnicht funktionieren, den was macht man wenn sie mal sterben? Sich Umbringen oder wie? Funktioniert nicht so ganz Dann wären wir ja schon ausgerottet, also hats Gott wohl auch nicht so gewollt

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Beitrag von Okeanos

06.12.2005 20:03:22

Okeanos

Okeanos hat kein Profilbild...

Die These is eh schon über 2000 Jahre alt... muss nicht unbedingt gelten.
Die Zeiten ändern sich wie die Anschauungen

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Beitrag von n1n

06.12.2005 20:04:05

n1n

n1n hat kein Profilbild...

So oder so ähnlich würde mein Antwort lauten, felicccitas. Allerdings würde ich deiner erste Formulierung als Antwort gebrauchten: " Eltern müssen also über unser Leben entscheiden, so lange wir unfähig sind, dies selbst zu tun. Aber einer gewissen mentalen Größe wird diese Pflicht zu einer Art Privileg uns helfen und beraten zu dürfen. Die Frage, ob sie über unser Leben entscheiden sollen oder nicht, erübrigt sich daraufhin von selbst."

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