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computergenie gesucht

(298x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von lisa45

17.10.2006 17:38:38

lisa45

Profilbild von lisa45 ...

Themenstarter
lisa45 hat das Thema eröffnet...

Wer schafft es mir etwas brauchbares über Alfred Wolfenstein zu besorgen?bei wiki stehen gerade mal 5 zeilen!Er hat glück der äußerung geschrieben u dieses gedicht scheint es im netz nicht zu geben,kann ich nicht glauben!
wäre euch sehr dankbar!

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Beitrag von schweppes...

17.10.2006 17:53:06

schweppes...

schweppesvol1 hat kein Profilbild...

Alfred Wolfenstein (* 28. Dezember 1888 in Halle, † 22. Januar 1945 in Paris) war ein expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer. Er gab mit "Die Erhebung" (2 Bde., 1919/1920) die wichtigste theoretische Sammlung der expressionistischen Bewegung heraus. 1930 erhielt er für seine Übersetzungen den ersten deutschen Übersetzerpreis. 1933 musste Wolfenstein vor den Nationalsozialisten nach Prag fliehen, 1938 nach Paris. Unter falschem Namen lebte er ständig auf der Flucht. Am 22. Januar 1945 beging er in Paris Selbstmord.

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Beitrag von Hallo444

17.10.2006 17:56:58

Hallo444

Hallo444 hat kein Profilbild...

http://www.antikoerperchen.de/material/9/gedichtinterpretation-alfred-wolfenstein-staedter-expressionismus.html


http://www.fo-net.de/Schularten/Fachgymnasium/Aspekte/Texte/Epochen/Die_Entfaltung_der_Moderne/Expressionistische_Lyrik/hauptteil_expressionistische_lyrik.html

Das Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahre 1919 beschreibt die Enge und Einsamkeit in der Stadt.

Das Gedicht besteht aus 4 Strophen und 14 Versen. Die ersten beiden Strophen bestehen aus je 4 Versen als umarmender Reim (abba cddc) und die anderen beiden Strophen aus je 3 Versen als verschränkter Reim (abc cab). Daraus lässt sich schließen, dass das Gedicht ein Sonett ist, welches aus 2 Quartetten und 2 Terzetten besteht. Es handelt sich beim Versmaß meist um ein 5- hebigen Trochäus.

In der ersten Strophe wird vor allem der Eindruck von Enge erweckt.
Die Fenster werden erst mit den nahe stehenden Löchern eines Siebes verglichen, danach fassen die Häuser sich an, werden also personifiziert.
Das Wort „fassen“, also die Personifikation wird durch ein Enjambement hervorgehoben. Da später auch direkt die Enge unter Menschen geschildert wird, ist das hier ein guter Einstieg. Im 4. Vers gibt es eine Alliteration und noch ein Enjambement, wodurch die graue, triste Eintönigkeit der städtischen Straßen noch mehr hervorgehoben wird.

In der Bahn sitzen die Menschen als Fassaden, also Wände hinter die man nicht sehen kann. Wie in der vorherigen Strophe die Häuser personifiziert wurden, werden in dieser Strophe die Menschen mit Häusern verglichen, verdinglicht. Diese Städter sind leer und einsam, das Einzige was sie von ihren Häusern unterscheidet ist ihre Sehnsucht, ihre Begierde nach Geselligkeit. Sie ragt ineinander, weil alle gleich fühlen, jedoch durchbricht niemand die Anonymität. Sie sitzen zwar sehr eng und nah, sind sich aber doch so fremd und sehr einsam. Ebenso die Blicke. Das Paradoxon „eng ausladen“ meint man schaue sich an, schaue aber dennoch aneinander vorbei.

In der 3. Strophe wechselt auf einmal die Erzählperspektive. Das ehrzählerische Ich ist einer der Städter und auf „wenn ich weine“ ist besondere Gewichtung gelegt, weil nur dort ein ich vorkommt. Zuerst ist das Gedicht distanziert, aber mit den Terzetten wird es emotionaler und persönlicher.
Die Wände der Häuser werden mit dünner Haut verglichen, die auch die Städter haben. Der Städter ist seinem Haus schon sehr ähnlich. Aus der Enge resultiert Indiskretion. „Jeder nimmt teil“, wenn geweint wird, aber es ist eben nur ein anonymes Zuhören. Die Worte eines Menschen werden öffentlich, weitererzählt und weitergegrölt. Andererseits kann Zeile 11 auch so interpretiert werden, dass der Städter Angst davor hat etwas für die Gesellschaft unangebrachtes oder falsches zu tun, da dann über ihn geflüstert wird. Dieses grausame, gefürchtete Flüstern, welches durch die Angst zu einem Brüllen wird und ihn so quält.

Innerlich sitzen die Städter in schwarzen, abgeschlossenen Höhlen und warten darauf, dass jemand sie öffnet, dabei können nur sie allein diese Türen öffnen. Sie selbst rühren sie nicht an, weil sie in ihrem System gefangen sind und sich nicht trauen auszubrechen. Alle sitzen alleine in der Dunkelheit, eine Metapher für Einsamkeit. In Vers 13, in dem die Höhlen beschrieben werden, gibt es eine Alliteration.
Auf alleine, das letzte Wort des Gedichtes ist besonders viel Gewichtung durch die Zeichensetzung gelegt. Das ganze Gedicht läuft auf dieses Wort hinaus, es ist die ganze Zeit zwischen den Zeilen zu lesen, aber wirklich klar zu lesen bekommt man es erst zuletzt. Nah und allein, das erste und letzte Wort des Gedichts stehen im Gegensatz zueinander. Das Gedicht kann als Gesellschaftskritisch aufgefasst werden, da es von Enge und Anonymität der Stadt handelt und der Stadtbewohner immer mehr zu einem Ding wird.


wenn wiki nix her gibt gugle halt

mfg

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Beitrag von schweppes...

17.10.2006 18:04:15

schweppes...

schweppesvol1 hat kein Profilbild...

Ein Gefangener



I



Du schreibst rasch vor dich hin,

Aus Angst, den Verstand zu verlieren,

Schreibst, schreibst du vor dich hin

Auf Toilettepapieren.



Du weißt kaum noch, was du meinst.

Einst liebtest du schreiben und lesen.

Jetzt sagst du schon immer: einst.

Das ist noch nicht lange gewesen.



Erinnerung zerrt dich zurück,

Weil jetzt die Stunden stehen.

Doch siehst du zuviel Glück

Durch die Vergangenheit gehen.



Du schreibst vor lauter Angst,

Man nähme dir bald die Feder,

Denn wie du selbst sie verlangst,

So hungert nach ihr ein jeder.



Eine einzige geht hier herum,

Sie braucht manche Mühe und Finte.

Zerkaut ist der Halter rundum,

Verschimmelt wie Brot ist die Tinte.



Du stolperst übers Papier,

Um nur keine Zeit zu verlieren.

Das ist ein Ausflug von hier.

Sonst geht man wenig spazieren.



Du hältst überhaupt nicht mehr an,

Man kann auch das Schreiben verlernen -

Da siehst du jäh einen Mann

Mit dem Schreibzeug sich entfernen.



Deine Hände sind nun leer.

Statt zu schreiben, willst du nicht singen.

Für den Wächter war es nicht schwer,

Dich um das letzte zu bringen.



Dich selber holt er nicht.

Du bleibst, nickst, starre Pagode.

Dich selber holt er nicht

Zum Leben oder zum Tode.







Herbst



Die Sonne sinkt mit jedem Abend schneller,

Man denkt schon morgens an des Tages Ende,

Das ist die schon so oft erlebte Wende.

Da sinkt der Mut mit langsamem Propeller.





Es ist, als wartete ein düstrer Keller

Auf die vom Flug durch duftende Gelände

Verwöhnte Lunge, und sie atmet Wände.

Der Straßen Licht macht nur die Steine heller.



Und doch, manch Held des Sommers wäre froh,

Wenn er im kalten Wind nun wüßte, wo

Er landen kann, in welcher Stadt der Erde.



Er sänke gerne ändern Sternen zu -

Hier reißt der Herbst herab die letzte Ruh,

Und wer gehört nicht zu der Blätter Herde?

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Beitrag von lisa45

17.10.2006 18:09:00

lisa45

Profilbild von lisa45 ...

Themenstarter
lisa45 hat das Thema eröffnet...

das ist schon gut aber brauche was zu "glück der äußerung" ihr seid erstmal schon kleine helden,weil ihr mir helft! dankeschön!

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