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Thema:

blinde Fische

(3707x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von sunshineb...

14.03.2009 19:12:37

sunshineb...

sunshinebunny hat kein Profilbild...

Themenstarter
sunshinebunny hat das Thema eröffnet...

hallo,

hab ne Frage zu bio...soll anhand der synthetischen theorie der evolution erklären waum höhlenfische blind und keine pigmentierung haben...kann man das anhand Isolation erklären, zu der darwin die grundlage formuliert hat?

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Beitrag von carinaclp

14.03.2009 20:33:03

carinaclp

Profilbild von carinaclp ...

ich würds eher mit den abiotischen selektionsfaktoren begründen, besser angepsste individuen werden herausselektiert und die vermehrung begünstigt. höhle ist halt kein licht, deshalb bruachen sie keine sehkraft und pigmente und der tastsinn, glaube ich, ist besonders stark ausgeprägt

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Beitrag von Lesimir

14.03.2009 21:27:41

Lesimir

Profilbild von Lesimir ...

Kannst ja das hier mal versuchen. Aber war natürlich etwas anderer Kontext, hab nur keine lust, das noch mal durchzusehen. (Ist qualitativ schlecht aber sind die inhaltlihen aspekte grob umrissen)


Die Evolution der Höhlensalmer bestand darin, dass sie sich nach Abtrennung von der lichtdurchfluteten Außenwelt so entwickelten, dass ihr Sehvermögen und die optischen Reize für das andere Geschlecht verloren gingen - sie wurden blind und pigmentlos.

Nach Lamarck lässt sich diese Veränderung folgendermaßen erklären: Die zunächst pigmentproduzierenden und sehenden Fische lebten nach der Trennung in den Höhlen in absoluter Dunkelheit. Da sie dort nichts sehen konnten, war ihr Sehvermögen für sie auch nicht mehr wichtig, also verkümmerten die nichtbenutzten Augen. Auch eine besonders auffällige oder attraktive Farbgebung verlor ihren Sinn, da die Tiere feststellen mussten, dass diese nicht mehr erkannt wurde.
Im Laufe weniger Generationen, die jeweils von den Fortschritten der vorherigen profitierten, bildeten die Fische so, jedes Individuum für sich, die beiden Merkmale weiter zurück, bis die am besten „trainierten“ Fische keine ausgebildeten Augen mehr hatten und auch keine Färbung aufwiesen.
Die noch zu findenden Sehenden oder pigmentierten Fische lassen sich nach Lamarck nur durch eine schlechte Anpassung der Tiere und ihrer Ahnen erklären, die sich nicht durch entsprechendes „Training“ angepasst haben.

Nach Darwin lässt sich die Veränderung anders erklären: In den Höhlen wurden die Fische recht plötzlich von der Außenwelt und vom Licht abgeschlossen, da ab einem gewissen Punkt ein Wechseln zwischen Höhlen und äußeren Flüssen nicht mehr möglich war.
Unter allen Fischen, die die isolierte Population in diesen Höhlen darstellten, gab es eine Variabilität der einzelnen Merkmale wie beispielsweise dem Sehvermögen oder der Pigmentierung, wie sie in jeder Population vorliegt.
Der bisherige Nachteil der schlechter oder gar nicht sehenden oder nur wenig pigmentierten Fische in der lichtdurchfluteten Außenwelt, in der das Sehvermögen half, die Nahrung zu erkennen und die Pigmentierung Partner anlockte, wandelte sich durch die eingesparte Energie, die eben nicht auf die Entwicklung dieser Fähigkeiten verbraucht worden war, zu einem Vorteil.
Die Fische, die ihr Leben lang keine oder eben um einen gewissen Teil weniger Energie in die Entwicklung von perfekter Sehkraft gesteckt hatten, hatten die Ihnen zur Verfügung stehende Energie somit nutzen können, um andere Körperteile mit mehr Energie zu versorgen, sodass sie Fähigkeiten oder Merkmale entwickelten wie beispielsweise ein um Nuancen besseres Reaktionsvermögen oder eine größere Muskelkraft oder ähnliches.
Blinde Fische beispielsweise waren sogar im besonderen Vorteil, da sie noch nie auf Licht angewiesen waren und sich entsprechend der Unterschied (oder Nachteil für die anderen Tiere) für sie nicht bemerkbar machte.
Wer länger lebt kann auch länger Nachkommen produzieren, wer wenig Energie auf Unnützes verschwendet aber etwas in jetzt nützliche Fähigkeiten investieren kann, hat auch mehr Energie, sich überhaupt fortzupflanzen. Somit ergibt sich eine größere Wahrscheinlichkeit, dass die Gene derjenigen Fische weitergegeben werden, die am besten in die Umgebung passten („survival of the fittest“). Die Fortpflanzungsrate unter Fischen mit diesen veränderten Merkmalen war höher als die unter denjenigen, deren Organismen noch Energie in Pigmentierung oder Sehvermögen investierten, und die„Mutationen“, die sie vorher zu Minderheiten machten, wurden verbreitete Eigenschaft der Höhlensalmer, deren Population fast nur noch aus Tieren bestand, die Nachkommen der immer etwas besser angepassten Tiere der vorangegangenen Generationen waren.
Die neue Minderheit der sehenden oder pigmentierten Höhlensalmler ist ein Ergebnis der noch vorhandenen Erbinformationen. Darwin wusste nichts über Genetik, aber er erklärte die zufälligen Mutationen, die sich als Atavismen herausstellten, mit der mathematischen Wahrscheinlichkeit einer solchen Entwicklung.

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Beitrag von asleep

15.03.2009 10:49:22

asleep

Profilbild von asleep ...

Jau so kann mans sagen! Was Lesimir da verzapft hat!

Und es ist qualitativ angemessen! ;D

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Seiten: 1

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