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Thema:

BERLIN III

(224x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von newone

15.09.2005 13:33:25

newone

newone hat kein Profilbild...

Themenstarter
newone hat das Thema eröffnet...

HEY LEUTZ !!!!
Hat jemand eine gute Interpretation von Georg Heyms "Berlin III"


Falls nicht, könnt ihr vlt ein paar Stilistische Mittel, oder etwas besonderes an einigen Versen finden:

Berlin III

Schornsteine stehn in großem Zwischenraum
Im Wintertag, und tragen seine Last,
Des schwarzen Himmels dunkelnden Palast.
Wie goldne Stufe brennt sein niedrer Saum.

Fern zwischen kahlen Bäumen, manchem Haus,
Zäunen und Schuppen, wo die Weltstadt ebbt,
Und auf vereisten Schienen mühsam schleppt
Ein langer Güterzug sich schwer hinaus.

Ein Armenkirchhof ragt, schwarz, Stein an Stein,
Die Toten schaun den roten Untergang
Aus ihrem Loch. Er schmeckt wie starker Wein.

Sie sitzen strickend an der Wand entlang,
Mützen aus Ruß dem nackten Schläfenbein,
Zur Marseillaise, dem alten Sturmgesang.



Ich hab bis jetzt nur erkannt:
- 4 Strophen, erste beiden Strophe 4 Versen und letzte beiden Strophen 3 Versen
- in vierte Strophe erster Vers ist eine Alliteration "Sie sitzen strickend"

Ehrlich gesagt, versteh ich nicht mal worum es geht, wäre nett wenn mir kurz einer erklären kann, worum es geht, ich find dieses Gedicht etwas verwirrend (typisch für Expressinistische Gedichte)

Ist das Jambus, Trocheus oder Daktylus und hat einer noch ein paar andere Stilmittel oder Besonderheiten herausgefunden ?

Danke im Voraus

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Beitrag von newone

15.09.2005 13:35:04

newone

newone hat kein Profilbild...

Themenstarter
newone hat das Thema eröffnet...

achso ja erste beiden Strophen sind umarmender Reim und letzte beide Strophen Kreuzreim

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Beitrag von cleverboy

15.09.2005 13:52:31

cleverboy

Profilbild von cleverboy ...

Stütze :

http://www.deutschboard.de/ptopic,2087.html

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Seiten: 1

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