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amnesty international...

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Beitrag von SteffiMGN

05.06.2007 15:54:35

SteffiMGN

Profilbild von SteffiMGN ...

1961
Gründung von amnesty international (ai)
Die Hilfsorganisation amnesty international wird 1961 in London gegründet. Für den Einsatz um die Freilassung politischer Gefangener wird sie 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
amnesty international
1 EINLEITUNG

amnesty international (ai), weltweit tätige, von Regierungen, Parteien, Weltanschauungen und Wirtschaftsinteressen unabhängige Organisation, die sich gegen Verletzungen der Menschenrechte wendet, insbesondere der Rechte auf Meinungsfreiheit, auf Freiheit von Diskriminierung und auf körperliche und geistige Unversehrtheit. Grundlage ihrer Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.

2 ENTSTEHUNG UND ORGANISATION

Gegründet wurde amnesty international 1961 von dem englischen Anwalt Peter Benenson. Den Anstoß gab die Nachricht über zwei portugiesische Studenten, die, weil sie in einem Lokal auf die Freiheit angestoßen hatten, verhaftet wurden. Daraufhin veröffentlichte Benenson in einer überregionalen Londoner Zeitung einen ganzseitigen Artikel mit der Überschrift The Forgotten Prisoners („Die vergessenen Gefangenen”), in dem er das Schicksal politischer Gefangener in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte und zu einer zunächst befristeten Kampagne für die Freilassung politischer Gefangener aufrief. Die Resonanz war überwältigend. Innerhalb kurzer Zeit entstand ein halbes Dutzend nationaler Sektionen, darunter die deutsche Sektion, die noch im Sommer 1961 ihre Arbeit aufnahm.

Unterdessen hat amnesty international etwa 1,5 Millionen Mitglieder und Förderer in über 150 Staaten. Gegliedert ist die Organisation auf Länderebene in Sektionen; die Sektionen als die nationalen Organisationen sind in Gruppen untergliedert. Oberstes Gremium von amnesty international ist der Internationale Rat, der, beschickt von den Sektionen, alle zwei Jahre zusammentritt und die Politik der Organisation bestimmt. Außerdem wählt der Rat das Internationale Exekutivkomitee, den neunköpfigen ehrenamtlichen Vorstand, der die laufenden Geschäfte führt. Die Koordination der Arbeit obliegt auf oberster Ebene dem Internationalen Sekretariat mit dem Generalsekretär/der Generalsekretärin an der Spitze (seit 2001 Irene Zubaida Khan). Im Internationalen Sekretariat sind etwa 410 hauptamtliche und 120 ehrenamtliche Mitarbeiter aus über 50 Ländern beschäftigt. Hauptsitz der Organisation ist London.

Insgesamt gibt es weltweit etwa 7 800 ai-Gruppen (Orts-, Jugend-, Berufs-, Themengruppen etc.) in über 100 Ländern, die in 58 Sektionen bzw. anderen Organisationsstrukturen zusammengefasst oder direkt beim Internationalen Sekretariat registriert sind. Der deutschen Sektion gehören etwa 50 000 Mitglieder in fast 700 Gruppen an. Zahlreiche Gruppen sind durch eine ganze Reihe spezifischer, sektionenüberschreitender Netzwerke verbunden, z. B. in den Regionalen Aktionsnetzen, die sich mit grenzüberschreitenden Menschenrechtsproblemen befassen, dem Eilaktionsnetz für besonders dringliche Fälle, dem Kindernetzwerk, das sich für die Ratifikation der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 einsetzt, oder dem Juristennetzwerk, das sich für die Errichtung des Internationalen Strafgerichtshofs engagierte. Im Rechnungsjahr 2003/04 betrug das internationale Budget von amnesty international etwa 38,6 Millionen Euro; im ersten Jahr ihres Bestehens gab die Organisation rund 9 000 Euro aus. Finanziert wird die Organisation ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden von unabhängigen Einzelpersonen und Organisationen; finanzielle Beiträge staatlicherseits lehnt die Organisation ab.

3 ZIELE UND AKTIVITÄTEN

Übergeordnetes Ziel von amnesty international ist es, weltweit die Einhaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu fördern. Dabei richtet ai seinen Schwerpunkt auf folgende Bereiche: die Freilassung von Gefangenen, die aufgrund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung, ihrer ethnischen, nationalen und sozialen Herkunft oder ihres Geschlechts inhaftiert sind und Gewalt weder anwendeten noch propagierten; die Durchführung fairer Gerichtsverfahren für diese Gefangenen; die Abschaffung bzw. Verhinderung der Todesstrafe, der Folter und ähnlich unmenschlicher Handlungen sowie die Beendigung extralegaler Hinrichtungen und des „Verschwindenlassens” seitens des Staates. Außerdem wendet sich amnesty international gegen Folter, Hinrichtungen, Geiselnahmen etc. seitens oppositioneller Gruppen, gegen die Rückführung politischer Flüchtlinge in Länder, in denen die Einhaltung der Menschenrechte nicht gewährt ist, sowie gegen Produktion und Handel von Waffen und gegen Polizei- und Militärausbildung, die zu Menschenrechtsverletzungen führen können. Angesichts der jüngsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen entschloss sich ai auf der Versammlung des Internationalen Rats 2001, den Tätigkeitsbereich auszuweiten, und zwar auf die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Rechte; außerdem soll das Engagement gegen nichtstaatliche Akteure sowie der Kampf gegen die Straflosigkeit von Verantwortlichen von Menschenrechtsverletzungen verstärkt werden. Und ai will eine glaubwürdige, umsetzbare Position für Konfliktsituationen wie etwa „humanitäre Interventionen” (z. B. den militärischen Interventionen von NATO bzw. UNO im Kosovo-Konflikt und im Afghanistan-Krieg) finden.

Zentraler Punkt der Arbeit von amnesty international ist die sorgfältige Recherche und Dokumentation von Fällen von Menschenrechtsverletzungen, die in dem alljährlich erscheinenden ai-Jahresbericht veröffentlich werden. Auf der Basis dieser Recherchen, die von Ermittlungsdelegationen und Prozessbeobachtern des Internationalen Sekretariats erstellt werden, erfolgt die praktische Arbeit – von der Betreuung einzelner politischer Gefangener durch einzelne Gruppen bis hin zu Appellen an Regierungen, die Menschenrechte einzuhalten bzw. Menschenrechtskonventionen zu unterzeichnen. Die Betreuung politischer Gefangener nimmt innerhalb der Tätigkeit von anmesty international sehr breiten Raum ein und wird durch einzelne Gruppen, so genannte Adoptionsgruppen, denen je ein Gefangener zugewiesen wird, geleistet, und zwar in der Form von Protestnoten und Appellen an die jeweils für die Menschenrechtsverletzung verantwortlichen Stellen sowie, soweit möglich, in Form von konkreter Unterstützung der Gefangenen.

Daneben führt amnesty international in dringlichen Fällen – z. B. drohendem Vollzug der Todesstrafe, Folterung, drohender Abschiebung von Flüchtlingen in unsichere Länder – Eilaktionen (urgent actions) durch. 2003 gab es 424 neue Eilaktionen für Menschen in 74 Ländern, außerdem wurden 387 Eilaktionen, in denen ai schon tätig war, weitergeführt; in insgesamt 179 Eilaktionen konnte eine positive Entwicklung erwirkt werden. Dem Eilaktionsnetz gehören etwa 75 000 Menschen in 85 Ländern an; agiert wird auch hier mittels einer Unmenge von Briefen, Telefaxen und E-Mails an die Verantwortlichen. Allein die Anzahl der Schreiben im Rahmen der Eilaktionen beläuft sich auf mehrere Hunderttausend pro Jahr. Ein weiterer wichtiger Bereich der Tätigkeit von amnesty international ist die Betreuung und Rehabilitation von Folteropfern und freigelassenen Gefangenen; außerdem leistet ai politischen Gefangenen während ihrer Prozesse – so sie stattfinden – Unterstützung. Ein zentrales Mittel der Tätigkeit von ai ist das Öffentlichmachen von allen Fällen von Menschenrechtsverletzungen, soweit sie ai zur Kenntnis kommen und durch sorgfältige Recherche verifiziert werden können.

1977 wurde amnesty international mit dem Friedensnobelpreis und 1978 mit dem Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen ausgezeichnet; die Sektion der Bundesrepublik Deutschland erhielt 1977 den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis.


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Beitrag von SteffiMGN

05.06.2007 15:55:40

SteffiMGN

Profilbild von SteffiMGN ...

und jetzt lies und lerne, mach stichpunkte draus & such weitere quellen an stellen wo du fragen hast


wird ja ned sooo schwer sein -.-'

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