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Alles ist, wie nichts scheint!

(1047x gelesen)

Seiten: 1 2 3

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Beitrag von Abe-Abe

02.03.2007 20:56:05

Abe-Abe

Profilbild von Abe-Abe ...

Themenstarter
Abe-Abe hat das Thema eröffnet...

Hier ist ein kleiner Artikel, den ich geschrieben habe... könnt ja mal eure Meinung posten...


Als wir zusammengekommen sind war es wie ein Gewitter im Sommer, dass du lange kommen siehst und nur darauf wartest, dass es über deinem Kopf sein Feuer eröffnet. Die freudige Erwartung, dass der kühle Regen auf deinen Kopf prasselt und du wie gelähmt dastehst und es als das Schönste dieser Welt empfindest. Die Zeit, die wir hatten, war die schönste meines Lebens. Ich war überwältigt von meinen Gefühlen und wollte keine Sekunde meines, bis dahin tristen, Lebens mehr ohne dich verbringen. Ich hab mich für dich verbogen und verstellt, bis ich selbst zu dieser Person wurde. Mein Leben schien erfüllt, doch es kommt immer dieser Tag. Der Tag an dem dein Traum zerplatzt, dein Leben sinnlos erscheint, an dem du keine Hoffnung mehr siehst.
Der letzte Kuss bevor du in den Flieger gestiegen bist wird mir immer in Erinnerung bleiben. Als sich die Türen schlossen, empfand ich nichts. Ich habe einen sofortigen Depressionsanfall erwartet, doch wahrscheinlich war es auch die Anwesenheit deiner ganzen Familie und deiner Freunde, die mich dazu bewegte meine Fassung zu bewahren und nicht in Tränen auszubrechen. „5 Monate sind keine lange Zeit – das wird schon wieder“.
Es war bis dahin der schlimmste Tag meines Lebens und dass obwohl mein kurzes Leben bereits von vielen dieser Tage heimgesucht wurde.
Als ich drei Jahre alt war starb meine Großmutter, die ich über alles geliebt hatte und mit der ich fast jeden Tag verbracht hatte. Man meint, man erinnert sich nicht an viele Dinge aus seiner Kindheit und wenn ich genauer nachdenke, ist es das erste woran ich mich erinnern kann.
Ich knie verkehrt herum auf der Couch und starre aus dem Fenster in den sonnigen Himmel, vor der Terrasse. Meine Mutter setzt sich neben mich und umarmt mich und ich bringe kein Wort heraus. Ich schaffe es nicht einmal zu weinen. Ich kann mit dem Tod einfach nicht umgehen.
Wenig später trennen sich meine Eltern und mein Vater zieht aus der Wohnung aus – das nächste woran ich mich erinnern kann. Die gepackten Sachen stehen im Flur und sind mit durchsichtigen Folien überspannt, als ich schlaftrunken aus meinem Zimmer komme. Obwohl meine Eltern bestimmt mit mir über dieses Thema geredet hatten, war es, als wenn die gesamte Wucht dieser Nachricht wie ein Haufen Pflastersteine über mir zusammenbrechen würde.
Danach ging es bergauf. Man gewöhnt sich an alles wenn die Zeit es zulässt und so ging es ganz gut voran mit mir. Ich absolvierte eine gute Schullaufbahn und schaffte den Sprung auf das Gymnasium, nachdem ich die zweite Klasse übersprungen hatte. Ich hatte eine neue Vaterfigur gefunden, die ich neu lieben gelernt hatte. Es ist schwer, zwei „Väter“ zu haben, doch ich war dankbar, dass der männliche Aspekt meiner Erziehung nicht außen vor blieb. Zumindest bin ich das jetzt.
Meine neuen „Eltern“ trennten sich oft, doch wie gesagt, man gewöhnt sich an alles und der Schmerz, der mir jedes mal durch die Glieder fuhr, wurde mit der Zeit schwächer. Sie trennten sich 5, geschätzte 167, Mal.
Ich blieb weitestgehend mit dem Thema „Tod“ verschont und manche mögen es Schicksal nennen, dass ich dieser Rubrik so gut ausweichen konnte bis ich 15 war, doch irgendwann holt dich der langsamste Läufer im Feld ein, wenn er genügend Ausdauer hat – und der Tod ist ausdauernd. Es war der Tag, an dem mein Onkel starb, der gleichzeitig der Tag war, an dem ich mein Vertrauen in Gott verlor.
„Ich fahre kurz mit dem Fahrrad zum Bäcker“, sagte er zu meiner Tante bevor er das Haus verließ, „Ich bin bald wieder da“. Er kam nie wieder.
Auf dem Weg wurde er von einer Straßenbahn erfasst und starb noch am Unfallort. Mit der Erklärung „Gott hat ihn zu sich geholt“ konnte ich nichts anfangen. Warum macht jemand so etwas? Warum holt „Gott“ einen Familienvater zu sich, der zwei kleine Kinder, eine Ehefrau, ein neu gebautes Haus und einen jugendlichen Sohn hinterlassen würde zu sich?
Dieser Satz ist mir bis heute suspekt: „Gott hat ihn zu sich geholt“.
Ich schrieb an der Grabrede mit und brachte die Beerdigung hinter mich. Der letzte Abschied, wie es heißt. Doch der letzte Abschied war der Tag, an dem ich ihn das letzte Mal sah, seine Mimik, seine Warmherzigkeit und die unbeschreibliche Lockerheit des Seins, mit der er sein Leben absolvierte. Ich denke noch immer oft an ihn.

Nach all diesen, zugegebener Maßen, fürchterlichen Ereignissen, wirkt es schon fasst lächerlich, den Punkt „Meine Freundin fliegt für 5 Monate nach Amerika“ mit anzuführen, doch es war der schwerste Moment meines Lebens. Wenn man jemanden liebt, lässt man ihn gehen. Und ich ließ sie gehen – zumindest äußerlich. Wir planten, über die 5 Monate eine Fernbeziehung zu halten doch das erwies sich später als sehr schwer realisierbar.
Eine Beziehung wird nicht durch Gedanken oder Gefühle aufrechterhalten oder durch Telefonate, in denen man sich sagt, wie sehr man sich liebt. Es sind die Momente, die dir dieses einmalige Kribbeln im Bauch verschaffen, in denen du nach Luft schnappst, dir die Knie weich werden. Es sind die zärtlichen Berührungen deiner Haut auf meiner und das Gefühl für immer verbunden zu sein. Die Versunkenheit in deinen Augen und der Vulkan der ausbricht, wenn du mich küsst. Das macht eine Beziehung einzigartig – für mich.
Das ist subjektiv zu sehen, denn es gibt Menschen, die Fernbeziehungen führen können – Ich nicht.
Und wie Zufälle jedermanns Leben gestalten, gestalteten sie auch meines. Ich fand heraus, dass sie einen anderen Jungen geküsst hatte, weil mein Computer noch ihr Email-Passwort gespeichert hatte und sich zu ihrem Konto anmeldete.
Es war morgens und es war wieder einer dieser schmerzhaften Momente, die du nicht vergisst. Als ich die Email las, hatte ich das Gefühl das Fundament meines Lebens würde unter meinen Füssen zerlaufen wie warmer Sand am Strand. Ich fand keinen Halt mehr.
Wenige Wochen später machte sie Schluss, mit der Begründung, dass sie ihr „neues“, befristetes Leben nicht mit ihrem „alten“ verbinden könne und ich sie zu sehr an zu Hause erinnern würde. Ich sprach sie nicht auf meine neue Erkenntnis an und macht nur nebensächliche Bemerkungen wie „Du hast dich aber nicht in einen andern verliebt oder so?“.
Was sollte sie schon sagen, schließlich hatte sie sich auch nicht verliebt. Nach ihren eigenen Aussagen war sie total betrunken gewesen und hätte es kaum mitbekommen, aber in dieser Hinsicht bin ich sehr konservativ. Sex macht Spaß, ein Kuss ist Liebe – für mich.
Ich konnte das Bild, wie sie ihn küsst ewig nicht aus meinem Kopf bekommen und doch versuchte ich alles, damit sie mich zurücknimmt, unserer Liebe noch eine Chance gibt und die schönen Monate (sechs an der Zahl) nicht einfach wegwerfen solle – vergebens. Sie sagte, ich solle sie vergessen, weil sie merkte, wie ich litt. Und ich litt wie ein getretener Hund unter ihren Worten.
Doch ich schaffte es sie zu vergessen und ich lernte neue, interessante Menschen kennen.
Ich verliebte mich neu, in ein Mädchen, dass ich bis heute sehr schätze, und dessen Meinung mir sehr wichtig ist. Wir verbrachten viel Zeit miteinander, redeten, lachten und wie alles im Leben kam auch das zu einem Ende. Ich wollte mehr, ich wollte eine Beziehung mit ihr, ich wollte, dass sie mir „gehörte“. Sie wollte Sex – ich lehnte ab.
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, es wäre ein kluger Schachzug, der auf lange Sicht einprägsam wäre und das war er auch. Drei Wochen später, hatte sie eine Sexbeziehung mit einem ihrer Freunde.

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, das Leben würde sich über mich lustig machen oder hinter einem venezianischen Spiegel sitzt ein immer wechselndes Publikum, das sich an meinem Unglück erfreut.
Ich versank erneut, schrieb fiel, dachte fiel und fand wieder zu mir. Meine Gefühle zu ihr konnte ich jedoch nicht sofort ablegen, zu intensiv war die Zeit davor gewesen.
Viereinhalb Monate waren vergangen, nachdem meine Freundin ins Flugzeug gestiegen war und ich erzählte ihr von meinen neuen Gefühlen und sprach sie auch endlich auf ihr „Fremdgehen“ an.
Das löste einen Stein in ihr, wie sie heute sagt. Sie hat gemerkt, wie wichtig ich ihr bin und dass sie mich auf keinen Fall verlieren dürfe.
Ich sah das Publikum förmlich lachen, als ich die Emails las, in denen ich auf einmal wieder der wichtigste Mensch der Welt war – unbezahlbar, unersetzlich.
Ich stürzte mich wieder in eine Phase voller Nachdenken und schlafarmen Nächten, bis ich zu dem Schluss kam, dass ich nichts zu verlieren hatte. Meine „neuen“ Gefühle waren verschwendete Liebesmüh und ich sagte mir „ Warum nicht die alten Gefühle noch mal aufbereiten und es erneut versuchen?“
Doch aufgewärmtes Essen sieht zwar genauso aus wie frisch gekochtes, nur schmeckt es nicht exakt so.
Wissenschaftler sagen, der Zeitpunkt, an dem man einen Menschen kennen lernt ist einer der wichtigsten Aspekte, der für die Entwicklung zu einer Beziehung anzuführen sei – und sie haben Recht.
Wenn man den Moment erzwingt, scheint es als wenn alles beim alten wäre, denn es sieht gleich aus, doch es schmeckt anders.

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Beitrag von Steffen2007

02.03.2007 21:00:52

Steffen2007

Steffen2007 hat kein Profilbild...

es ist freitag um 20.59 uhr da denkst du wir lesen das????

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Beitrag von Kathi_M89

02.03.2007 21:01:57

Kathi_M89

Profilbild von Kathi_M89 ...

klein

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Beitrag von Bonzo der...

02.03.2007 21:02:35

Bonzo der...

Profilbild von Bonzo der Hund ...

stimmt, sowas postet man Sonntag nachmittags ^^

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Beitrag von Abe-Abe

02.03.2007 21:03:41

Abe-Abe

Profilbild von Abe-Abe ...

Themenstarter
Abe-Abe hat das Thema eröffnet...

dann wartet halt bis es Nacht wird... oder habt ihr mehr damit zu tun, euch das ultimative shisha game reinzuziehen^^

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Beitrag von Steffen2007

02.03.2007 21:04:31

Steffen2007

Steffen2007 hat kein Profilbild...

inne nacht schläft man ...

@kathi
das "klein" hab ich da oben vor schreck sogar überlesen

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Beitrag von Abe-Abe

02.03.2007 21:05:57

Abe-Abe

Profilbild von Abe-Abe ...

Themenstarter
Abe-Abe hat das Thema eröffnet...

nehmt euch ein Herz

Es lohnt sich

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Beitrag von BlackSilver

02.03.2007 21:06:40

BlackSilver

BlackSilver hat kein Profilbild...

ich habs gelesen.. endlich mal was, was sich lohnt zu lesen, und auch gut zu lesen ist. wobei die aussage am schluss check ich jetzt irg net.

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Beitrag von Steffen2007

02.03.2007 21:07:35

Steffen2007

Steffen2007 hat kein Profilbild...

machen wa morgn

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Beitrag von Abe-Abe

02.03.2007 21:07:58

Abe-Abe

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Themenstarter
Abe-Abe hat das Thema eröffnet...

Aussage: Es ist nich mehr wie früher... es sieht nur so aus....

Danke dass dus gelesen hast =)

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Beitrag von BlackSilver

02.03.2007 21:08:52

BlackSilver

BlackSilver hat kein Profilbild...

ja, aber heißt das jetzt... dass es besser oder schlechter ist?

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