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Thema:

Alban Berg

(417x gelesen)

Seiten: 1

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Beitrag von Caesar0409

08.10.2005 21:28:46

Caesar0409

Profilbild von Caesar0409 ...

Themenstarter
Caesar0409 hat das Thema eröffnet...

Hi

Hat zufällig jemand Materialien über Alban Berg???

Ich muss nämlich nach den Ferien ein Referat über ihn halten.

Gruß
Caesar

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Beitrag von ray22

08.10.2005 21:35:37

ray22

Profilbild von ray22 ...

alban berg

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Beitrag von lostioz88

08.10.2005 21:36:14

lostioz88

Profilbild von lostioz88 ...

Quelle: wissen.de

Alban Berg

Kurzbiografie

"Keine andere Musik aus unserer Zeit ist so menschlich wie die von Berg, und davor erschrecken die Menschen." Theodor W. Adorno

Alban Maria Johannes Berg wird am 9. Februar 1885 im Wien der k.u.k. Monarchie geboren. Nachdem die Kaisermetropole im 18. Jahrhundert mit Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert und Ludwig van Beethvoen eine Hochburg der Klassik war, prägen nun Komponisten wie Johannes Brahms, Gustav Mahler und Richard Strauss ebenso das Bild des musikalischen Wien wie die Mitglieder der "Walzerdynastie" Strauß, und Karl Millöcker oder Franz von Suppé sowie später Emmerich Kálmán und Robert Stolz lassen die Stadt in heiterer Operetten- und Walzerseligkeit schwelgen. Inmitten dieser musikalischen Umwelt liegt jedoch auch schon die Saat für eine gänzlich andere Musik, die schließlich in den Werken von Max Reger, Arnold Schönberg, Alban Berg oder auch Gottfried von Einem aufgehen und entscheidenden Einfluss auf die Musik des 20. Jahrhunderts haben sollte.
Leben und Werk

Kindheit und Jugend

Alban Berg ist der dritte Sohn des Buchhändlers Conrad Berg und seiner Frau Johanna. Außer zwei Brüdern (Hermann, *1872 und Charley, *1881) hat Alban noch eine Schwester namens Smaragda, die zwei Jahre nach ihm auf die Welt kommt. Die Familie gehört dem gehobenen Bürgerstand an, und so gehören eine umfassende geistig-künstlerische Bildung zur selbstverständlichen Ausbildung aller Kinder. Alban bekommt auf diese Weise frühzeitig einen Bezug zu Literatur und Kunst, und gemeinsame Theateraufführungen gehören ebenso zum familiären Alltag wie Hauskonzerte.

Erste Kompositionsversuche

Im Alter von 14 Jahren verstärkt sich plötzlich Albans bisheriges Interesse für Musik und er komponiert seine ersten Lieder, die in der familiären Umgebung durch seinen Bruder Charley als Solisten und seine Schwester Smaragda als Begleiterin zur "Uraufführung" gelangen. Ohne jegliche musiktheoretische Ausbildung entstehen so in den nächsten vier Jahren ca. 140, bis heute unveröffentlichte Lieder. Diese Kompositionen sind deutlich vom Einfluss Schumanns, Brahms' oder auch Wagners geprägt.

Als am 30. März 1900 unerwartet Albans Vater stirbt, trifft dies den 15-jährigen hart. Er fällt in eine seelische Krise, die noch durch sein erstmals auftretendes und ihm von da an lebenslange Beschwerden verursachendes Asthma verstärkt wird. Das Nichtbestehen der Matura im Juni 1903 und eine unglückliche Liebesaffäre sind schließlich der Auslöser für einen im September begangenen Selbstmordversuch.

Nachdem Alban im folgenden Jahr die Reifeprüfung abgelegt hat, tritt er auf Wunsch der Mutter im Oktober 1904 als unbesoldeter Rechnungspraktikant in den Dienst der Niederösterreichischen Statthalterei ein.

Studien mit Arnold Schönberg

Verantwortlich für die entscheidende Wende in Albans Leben ist sein Bruder Charley, der auf eine Anzeige Arnold Schönbergs für Unterricht in Musiktheorie und Komposition stößt und daraufhin heimlich einige von seines Bruders Werken einschickt. Schönberg erkennt bereits in diesen frühen Kompositionen das musikalisches Talent und nimmt Alban fortan unter seine Fittiche: "Schon aus Bergs frühesten Kompositionen, ..., konnte man zweierlei entnehmen: Erstens, dass Musik ihm eine Sprache war ...; und zweitens: überströmende Wärme des Fühlens." Die nun folgende sechsjährige Studienzeit sollte Alban Berg nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch menschlich prägen, denn er bleibt von da an seinem Lehrer, Mentor und geistigen Vater in "großer und inniger Verehrung" verbunden. Musikalisch sind darüber hinaus vor allem auch der "heilige" Gustav Mahler und Richard Strauss wichtige Vorbilder für Alban Berg. In diese Zeit fallen auch zwei weitere wichtige Begegnungen: bei Schönberg lernt Berg Anton von Webern kennen, mit dem er musikalische Erfahrungen austauschen kann und zu dem sich eine tiefe, lebenslange Freundschaft entwickelt. In das Jahr 1906 fällt die erste Begegnung mit Helene Nahowski, die schließlich nach jahrelangen Widerständen seitens ihres Vaters am 3. Mai 1911 seine Frau werden sollte; eine Verbindung, die gleichermaßen von menschlicher wie künstlerischer Intensität geprägt ist. Einen wichtigen Einschnitt in Bergs Leben bedeutet eine im Jahr 1906 gemachte Erbschaft, die es dem Komponisten ermöglicht, die ungebliebte Beamtentätigkeit aufzugeben. Aber statt dadurch künftig vollkommen frei für seinen eigentlichen Beruf, seine Berufung als Musiker zu sein, werden ihm durch die Familie neue Verpflichtungen auferlegt. Die große Arbeit der Administration von acht Häusern nimmt jahrelang seine Zeit und Kraft so sehr in Anspruch, dass er seine schöpferischen Kräfte wiederum nicht voll entfalten kann.

Entwicklung einer eigenen Tonsprache

Während seines Unterrichts bei Arnold Schönberg entstehen Bergs erste eigenständige Werke: die einsätzige Klaviersonate op. 1, Zwöf Klaviervariationen über ein eigenes Thema C-Dur, Vier Lieder nach Hebbel und Mombert op. 2 und schließlich zum Abschluss seiner Studienzeit im Jahr 1910 das Streichquartett op. 3, in dem Berg erstmals die Grenze zur Atonalität überschreitet. Gleichwohl sind öffentliche Aufführungen seiner Musik noch umstritten. So kommt es am 31. März 1913 bei der Uraufführung zweier Altenberg-Lieder zum Eklat. Das gegenüber der neuen Tonsprache ambivalent eingestellte Publikum spaltet sich in zwei Lager, die sich zunächst nur verbal, bald jedoch auch recht handgreifliche Auseinandersetzungen liefern, woraufhin das Konzert abgebrochen werden muss. Das Trauma dieses Skandals verfolgt Berg danach über Jahre hinweg und hemmt ihn in seinem weiteren kompositorischen Schaffen. Der "Verein für musikalische Privataufführungen" Ereignisse wie dieses und eine vielfach polemische Presse führen im November 1918 zur Gründung dieses Vereins, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Zweck verfolgt "Künstlern und Kunstfreunden eine wirkliche und genaue Kenntnis moderner Musik zu verschaffen." Als der Verein 1921 aus finanziellen Gründen aufgeben muss, können die Mitglieder auf 117 Konzerte mit Werken u.a. von Reger, Bartók, Debussy, Busoni, Strawinsky, Skrjabin, Zemlinsky, Mussorgsky und Dukas zurückblicken.

Der musikalische Durchbruch

Am 14. Mai 1914 wohnt Alban Berg in den Wiener Kammerspielen einer Aufführung von Georg Büchners "Woyzeck" bei. Das Drama beeindruckt Berg so nachhaltig, dass er sich spontan zu einer Vertonung entschließt: "Es ist nicht nur das Schicksal dieses von aller Welt ausgenützten und gequälten armen Menschen, was mir so nahe geht, sondern auch der unerhörte Stimmungsgehalt der einzelnen Scenen." Durch den nur wenige Monate später ausbrechenden Ersten Weltkrieg - Berg wird 1915 zum Militärdienst eingezogen - sollte es jedoch mehrere Jahre dauern, bis das Werk fertiggestellt werden kann. Aber schließlich gelingt Alban Berg mit seiner Oper Wozzeck 1924/25 der musikalische Durchbruch. Eine erste Aufführung der Bruchstücke aus Wozzeck findet am 15. Juli 1924 unter Hermann Scherchen in Frankfurt statt, und ein Jahr später gibt es am 14. Dezember die Uraufführung der kompletten Fassung an der Berliner Staatsoper unter Erich Kleiber. Einer musikalisch glänzenden Aufführung folgte jedoch wiederum erst weitreichende Diffamierung, bevor das Werk nach einer Neuaufführung im Jahr 1929 an einer deutschen Bühne durch Johannes Schüler im niedersächsischen Oldenburg seinen endgültigen Siegeszug nicht nur durch die deutschen, sondern die Theater der ganzen Welt antreten kann.

"Musikalischer Bolschewismus"

Mit diesem Schlagwort wurde nach 1933 die musikalische Arbeit vieler bedeutender Künstler - angefangen von Paul Hindemith über Arnold Schönberg und Erich Kleiber bis hin auch zu Alban Berg - belegt. Die Folgen sind für das deutsche Kulturleben einerseits, besonders jedoch für die Künstler andererseits verheerend. Man wird entweder seines Postens enthoben oder geht freiwillig, emigriert ins Ausland oder erträgt die Situation daheim in innerer Emigration. Alban Bergs Werke werden 1934 in Deutschland mit einem Aufführungsverbot belegt, das erst nach Kriegsende aufgehoben werden sollte. In einem Brief an Arnold Schönberg offenbart der Komponist seine Gefühle angesichts der neuen Lage: "Es geht mir nicht gut. Pekuniär nicht, gesundheitlich nicht. Schließlich geht es mir auch moralisch nicht gut, was sich von einem, der plötzlich entdecken musste, dass er in seinem Vaterland nicht bodenständig ist, nicht wunder nehmen wird." Alban Berg sollte die nationalsozialistische Ära mit ihrem kulturellen Kahlschlag jedoch nicht mehr lange miterleben. Ein harmloser Insektenstich im August 1935 zieht Komplikationen nach sich und führt schließlich zu einer Blutvergiftung, an der der Komponist am 24. Dezember stirbt.
Werke

Alban Berg ist neben seinem Lehrer Arnold Schönberg und Anton von Webern einer der wichtigsten Vertreter der Wiener Schule wie sich die Musiker des Schönberg-Kreises selbst bezeichnen und womit eine neue musikalische verbunden ist: "Wenn wir uns schön nennen, (dann weil) wir wissen, dass alle, die sich so nennen, in ihrem Denken und Fühlen von seinem Wissen berührt sind,... Sein Name ist daher jedem, der sein Schüler gewesen, mehr als eine bloße Erinnerung an die Studienzeit, er ist ihm ein künstlerisches und menschliches Gewissen." (Heinrich Jalowetz). Die Musik der Wiener Schule ist untrennbar mit der Zwölftontheorie verbunden, die zu Beginn des 20. Jh. eine Abwendung von spätromantischen Klangwelten und einen radikalen Neubeginn darstellt. Die Zwölftontechnik basiert auf den zwölf Tönen des Tonsystems, die in einer bestimmten Intervall-Reihenfolge festgelegt den Ausgangspunkt für eine Komposition bilden. Wichtigster Grundsatz ist dabei, dass ein Ton der Reihe erst wiederkehren darf, wenn alle übrigen Töne der Reihe erklungen ist.

Alban Berg verarbeitete diese Kompositionstechnik in seinem Werk, ohne dabei jedoch jemals in strenge Orthodoxie zu verfallen. Er benutzte sie vielmehr als Form, in die er seine oft spätromantischen Klänge goss, so dass eine gleichermaßen formale wie emotionale Musik entstehen konnte, die Arnold Schönberg mit den Worten "eine Wärme des Fühlens" charakterisierte.

Wegweiser einer neuen Musikdramatik

Was bei Wagner mit seiner Leitmotivik bereits begonnen worden war, setzte Alban Berg in seinem musikdramatischen Werken Wozzeck und Lulu konsequent fort und wurde damit richtungweisend für die Oper des 20. Jh. "Leit- oder, besser gesagt, Erinnerungsmotive," sind für Berg entscheidend, um "Zusammenhänge und Beziehungen herzustellen und damit wieder Einheitlichkeit zu erreichen." Darüber hinaus weist er der Musik eine völlig neue Aufgabe zu, die Ferrucio Busoni bereits 1907 so charakterisiert hat: "Der größte Teil neuerer Theatermusik leidet an dem Fehler, dass sie die Vorgänge, die sich auf der Bühne abspielen, wiederholen will, anstatt ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen, den Seelenzustand der handelnden Personen während jener Vorgänge zu tragen." Die Musik wandelt sich also von einer rein deskriptiven zu einer interpretierenden Funktion.

Hauptwerke

Streichquartett op. 3, 1910, Uraufführung 1911. Als Abschluss seiner Studien bei Arnold Schönberg hat Berg ein sehr eigenständiges Werk komponiert, das seinen Lehrer "überraschte... durch die Fülle und Ungezwungenheit seiner musikalischen Sprache, die Kraft und Sicherheit seiner Darstellung, seine sorgfältige Ausarbeitung und seine bemerkenswerte Originalität." Das Quartett entstand zu einer Zeit, als Alban Berg mit aller Macht um eine Heiratserlaubnis von Helene Nahowskys Vater kämpfte. In der Musik spiegelt sich sowohl sein Unmut über die aussichtslos scheinende Situation in einer z.T. aggressiven, kämpferischen Tonsprache, andererseits stellt sie eine Liebeserklärung an Helene dar, die sich schließlich beim Druck des Werkes in der Widmung Meiner Frau ausdrückt.

Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5, 1913, Uraufführung 1919. Eine interessante Neuerung in diesem Werk ist die unkonventionelle Behandlung von Rhythmus und Metrum: "Der Taktstrich ist für uns schon lange nicht da, um die Melodik bzw. Phrasierung in Fesseln zu legen. ... Schließlich ist der Taktstrich ja keine Angelegenheit der Form bzw. Architektur mehr, sondern bei Musik mit mehr als einem Instrument ein unerlässliches Veständigungsmittel."

Drei Orchesterstücke op. 6, 1914, Uraufführungen 1923 (1. + 2. Satz), 1930 (komplett). Das dreisätzige Werk - Präludium, Reigen, Marsch - ist Alban Bergs einziges Werk für großes Orchester. Der Komponist hat es seinem Freund und Lehrer Arnold Schönberg zu dessen 50. Geburtstag gewidmet. Es vereinigt Schönbergsche und Mahlersche Einflüsse - v.a. die der VI. Symphonie im Marsch - gleichermaßen.

Wozzeck, Oper in drei Akten (15 Szenen) mit einem vom Komponisten eingerichteten Text nach dem Dramenfragment "Woyzeck" von Georg Büchner, 1914-1921, Uraufführung Berlin 1925. Das Werk sollte nicht nur das erfolgreichste der Wiener Schule werden, sondern auch dem musikalischen Expressionismus sowie dem Musikdrama des 20. Jh. den Weg bereiten. Sowohl in dieser Oper als auch in Lulu schafft der Komponist eine enge Verbindung von Wort und Ton. Es geht ihm um die musikalische Gestaltung menschlicher Schicksale und seelischer Vorgänge.

Lulu, Oper in drei Akten und einem Prolog mit einem vom Komponisten eingerichteten Text nach Frank Wedekinds Dramen "Erdgeist" und "Die Büchse der Pandora". Das Werk blieb unvollendet und wurde in dieser Fassung (mit den ersten beiden Akten und einer anschließenden Pantomime zum Adagio der "Symphonischen Stücke aus der Oper Lulu" 1937 in Zürich uraufgeführt. 1979 wurde die von Friedrich Cerha vollendete Fassung in Paris uraufgeführt. Im Gegensatz zur Oper Wozzeck, die atonal komponiert ist, basiert dieses Werk auf einer einzigen Zwölftonreihe.

Violinkonzert, Dem Andenken eines Engels, 1935, Uraufführung Barcelona 1936. Diese Komposition ist im Auftrag des amerikanischen Geigers Louis Krasner dem Andenken an die im Alter von 19 Jahren an Kinderlähmung verstorbene Manon Gropius, Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius, gewidmet. Das Werk erlangte schon bald eine breite Popularität, einerseits durch die Wärme und Intensität des Gefühls, andererseits aber auch durch die mystischen Zusammenhänge mit Bergs eigenem Tod, denn er überlebte den Abschluss der Komposition nur um wenige Monate. Seither ist immer wieder gemutmaßt worden, ob Alban Berg das Konzert auch in dunkler Vorahnung als eigenes Requiem konzipiert haben könnte.

Weitere Werke

Klaviersonate op. 1, 1907/08
Fünf Lieder nach Ansichtskartentexten von Peter Altenberg op. 4, 1912
Kammerkonzert für Violine, Klavier und 13 Bläser, 1926
Lyrische Suite für Streichquartett, 1926
Der Wein, Konzertarie, 1929


Alban Berg als Musikschriftsteller

Neben der Komposition hat Alban Berg sich kontinuierlich auch immer wieder seinen literarischen Interessen, insbesondere als Musikschriftsteller, gewidmet. So verfasst er etliche analytische Einführungen in Werke zeitgenössischer Komponisten. Im Vordergrund stehen dabei Arnold Schönbergs Werke (Kammersinfonie Nr. 1, Pelleas und Melisande und die Gurre-Lieder), außerdem beschäftigt er sich auch mit der Oper Der ferne Klang von Franz Schreker. Anfang der 20er Jahre erwägt Berg, sich in Zukunft ganz der Musikschriftstellerei zu ergeben. In dieser Zeit verfasst er vielbeachtete Aufsätze für die Zeitschrift "Musikblätter des Anbruch", so unter dem Titel Die musikalische Impotenz der neuen zur Musik Hans Pfitzners oder den Artikel Warum ist Schönbergs Musik so schwer verständlich? Eine Sammlung von Alban Bergs Aufsätzen und Essays findet sich in Willi Reichs Standardwerk über den Komponisten (-> Literatur).

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Beitrag von Caesar0409

08.10.2005 21:40:05

Caesar0409

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Themenstarter
Caesar0409 hat das Thema eröffnet...

danke

vielleicht hat ja noch jemand ein altes Refeat in irgendwelchen Ordnern rumfliegen

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Beitrag von Caesar0409

08.10.2005 21:42:09

Caesar0409

Profilbild von Caesar0409 ...

Themenstarter
Caesar0409 hat das Thema eröffnet...

oder kennt vielleicht jemand ein paar Hörbeispiele ,die sich als nützlich erwiesen haben??

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